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1. FC Union Berlin

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FC St. Pauli

 
1. FC Union Berlin

4:2 (2:1)

FC St. Pauli
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1. FC Union Berlin
FC St. Pauli
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Terodde trifft doppelt - Mattuschka legt zweimal auf

Ebbers' Jubiläumstreffer ist nicht genug

In einer torreichen Partie setzte sich Union Berlin verdient mit 4:2 gegen St. Pauli durch. Lange Zeit hatten die Hausherren große Mühe, gegen tief stehende Gäste zum Abschluss zu kommen. Die wenigen Lücken wurden dann aber gnadenlos ausgenutzt. Mit diesem Erfolg kann Union wieder etwas nach oben schielen, während die Hanseaten nach zuletzt drei Siegen in Folge im Niemandsland der Tabelle festsitzen.

Torjubel
Simon Terodde brachte seine Farben mit dem Treffer zum 1:0 gegen St. Pauli auf die Siegerstraße.
© picture allianceZoomansicht

Union-Coach Uwe Neuhaus baute seine Startelf nach der 1:2-Niederlage in Cottbus auf zwei Positionen um. Schönheim und Kohlmann bekamen das Vertrauen geschenkt. Stuff und Menz mussten dafür auf der Bank Platz nehmen. St. Paulis Trainer Michael Frontzeck nahm im Vergleich zum 3:2-Erfolg gegen Regensburg drei Veränderungen vor. Ginczek musste eine Rotsperre absitzen, dazu Gyau und Daube weichen. Boll, Bartels (nach überstandenem Muskelfaserriss) und Ebbers durften dafür ihre Routine von Beginn an in die Waagschale werfen.

Die Partie bei prächtiger Stimmung im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei begann sehr schleppend. Union ließ das Leder lange in den eigenen Reihen laufen und ging im Spiel nach vorne kein großes Risiko ein. Die Gäste standen dabei äußerst kompakt und ließen sich nicht aus ihrer defensiven Grundordnung locken. Die Folge waren viele Ballkontakte der Berliner Innenverteidiger und keine nennenswerten Torraumszenen in der Anfangsphase.

Es dauerte eine gute Viertelstunde, ehe es wirklich gefährlich wurde. Kohlmanns Hereingabe nutzte Terodde im Strafraum nach schöner Körperdrehung zum Abschluss. Schlussmann Tschauner war jedoch auf dem Posten (16.). Die ''Eisernen'' waren jetzt deutlich besser in der Partie und belohnten sich mit der Führung. Nach schönem Mattuschka-Zuspiel machte es Terodde dieses Mal besser und hob die Kugel über Tschauner hinweg in die Maschen - 1:0 (20.). Die Freude hielt beinahe nicht lange. Nach einem Aussetzer von Haas konnte Ebbers die Einladung zum Ausgleich im Duell mit dem Keeper nicht annehmen und beförderte das Spielgerät mit der Hand an die Latte (21.).

Erst nach gut 30 Spielminuten wagte sich auch die Frontzeck-Elf etwas mehr aus der eigenen Hälfte und setzte die Berliner früher unter Druck. Doch besonders in der Vorwärtsbewegung fehlte häufig die Genauigkeit in den Aktionen. Erst nachdem sich Kringe auf der rechten Seite durchsetzte und in die Mitte flankte, fiel der Ausgleich. Ebbers benötigte im Fünfmeterraum zwar zwei Anläufe, am Ende standen jedoch das 1:1 und sein 100. Treffer (37.). Die Antwort der Berliner ließ aber nicht lange auf sich warten. Özbek legte den Ball beinahe von der Grundlinie in die Mitte und bediente einen sträflich freigelassenen Mattuschka im Strafraum, der mit Hilfe der Unterkante der Latte erneut die verdiente Führung bescherte (42.).

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Schachten macht es wuchtig - Union antwortet erneut

Jubilar
Nach langer Zeit durfte Marius Ebbers bei seinem 100. Treffer wieder jubeln. Am Ende war das aber nicht genug.
© imagoZoomansicht

Der zweite Durchgang begann die Hälfte eins. St. Pauli zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Fehler der Hausherren im Spielaufbau. Die Neuhaus-Elf kontrollierte wieder das Geschehen und ließ den Gast kaum in die Nähe des eigenen Strafraums kommen. Folglich plätscherte die Partie in dieser Phase ohne richtige Höhepunkte vor sich hin. Es dauerte bis zur 65. Minute ehe Terodde mit einem Kopfball wieder für Gefahr sorgte und die Hamburger wachrüttelte. Nach einem Eckball musste Kohlmann noch auf der Linie klären, ehe Kringe eine Direktabnahme im Strafraum an den Pfosten hämmerte (68.).

Die Gäste waren jetzt das aktivere und gefährlichere Team. Die Belohnung ließ dann nicht lange auf sich warten. Nach einer unzureichenden Kopfballabwehr nahm Schachten die Kugel mit der Brust an und jagte das Leder in die Maschen - Ausgleich (76.). Union wollte sich mit dem Remis aber nicht zufrieden geben und sorgte mit einem Doppelpack für die Entscheidung. Mattuschka bediente Nemec, der aus spitzem Winkel das 3:2 erzielte (81.). Nur drei Zeigerumdrehungen später war es erneut Terodde, der nach einer Kopfballverlängerung von Jopek seinen zweiten Treffer markierte (83.). In den letzten Minuten ließen die Berliner nichts mehr anbrennen und gewannen verdient mit 4:2.

Union tritt am Ostersonntag (13.30 Uhr) beim FSV Frankfurt an. St. Pauli ist tags darauf (20.15 Uhr) Paderborns Gastgeber.

15.03.13
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (4) - 
Kopplin (4) , 
Puncec (5)    
Schönheim (2,5) , 
Kohlmann (2,5) - 
Parensen (2,5) - 
Özbek (3)    
Jopek (3) - 
Mattuschka (1,5)            
Nemec (2)    
Terodde (2)        

Einwechslungen:
70. Zoundi für Özbek
70. Stuff für Puncec
83. Menz für Mattuschka

Trainer:
Neuhaus
FC St. Pauli
Aufstellung:
Tschauner (3) - 
Kalla (5)    
Avevor (5) , 
Thorandt (3,5)    
Schachten (3)    
Boll (4)        
Funk (4) - 
Gogia (5)    
Kringe (3) , 
Bartels (4) - 
Ebbers (2,5)    

Einwechslungen:
46. F. Bruns (3,5) für Gogia
65. Thy für Boll
86. Kulikas für Kalla

Trainer:
Frontzeck

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Terodde (20., Linksschuss, Mattuschka)
1:1
Ebbers (37., Rechtsschuss, Kringe)
2:1
Mattuschka (42., Rechtsschuss, Özbek)
2:2
Schachten (76., Rechtsschuss)
3:2
Nemec (81., Linksschuss, Mattuschka)
4:2
Terodde (83., Linksschuss, Jopek)
Gelbe Karten
Union:
-
St. Pauli:
Thorandt
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
15.03.2013 18:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
21410 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Guido Winkmann (Kerken)   Note 2
aufmerksam und souverän in einer fairen Partie mit wenigen kniffligen Szenen.
Spieler des Spiels:
Torsten Mattuschka
machte mit zwei Vorlagen und einem Tor den Unterschied.
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