Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

MSV Duisburg

 - 

1. FC Kaiserslautern

 

0:0 (0:0)

Seite versenden

MSV Duisburg
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Lautern muss weiter auf einen Sieg in Duisburg warten

Bunjaku trifft die Latte, Idrissou folgt Sukalo

Lattenknaller, Schiedsrichter-Fehlentscheidungen, zwei Platzverweise. Das Duell zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Kaiserslautern bot alles, nur keine Tore. Die bis dahin im Jahr 2013 noch punktverlustfreien Lauterer mussten sich folglich mit einem Zähler an der Wedau begnügen, blieben aber auch in der dritten Partie des Jahres ohne Gegentreffer. Nach Sukalos Platzverweis in Halbzeit eins schaffte es die Foda-Elf nicht, daraus Kapital zu schlagen. 20 Minuten vor Schluss stellte Idrissou personell wieder auf Gleichstand.

Schiedsrichter Schriever zeigt Sukalo die Rote Karte
Strittig: Schiedsrichter Schriever zeigt Duisburgs Sukalo die Rote Karte.
© picture allianceZoomansicht

MSV-Coach Kosta Runjaic veränderte seine Startformation nach der 1:3-Niederlage gegen 1860 München auf vier Positionen. Wiedwald stand nach seinem Mittelhandbruch erstmals seit dem 14. Spieltag wieder für Müller im Kasten, ansonsten ersetzten Bajic, Sukalo und Exslager das Trio Lachheb, Ibertsberger (Adduktorenprobleme) und Baljak. Bei den Gästen aus der Pfalz schickte Trainer Franco Foda im Vergleich zum 3:0-Erfolg gegen Dynamo Dresden dasselbe Personal auf den Rasen.

Es war ein hektischer Beginn an der Wedau. Beide Mannschaften fanden in der Offensive nur langsam zu ihrem Rhythmus. Defensiv ließen die Kontrahenten nur wenig zu, stellten die Gegner reihenweise ins Abseits. Gerade Duisburg fiel in der Anfangsphase mit einer hohen Verteidigung auf, womit die Foda-Schützlinge ihre Not hatten.

Einen ersten Aufreger gab es in der 18. Minute, als Jovanovic nach einem Foul von Karl Gelb für eine vermeintliche Schwalbe sah. Eine Minute später erhitzten sich erneut die Gemüter der "Zebras", als Torrejon Brandy im Strafraum umriss, Schiedsrichter Schriever aber auf Abstoß entschied. Es sollte nicht die letzte strittige Entscheidung des Spielleiters sein. Während die Duisburger noch heftig protestieren, hatte der FCK seine bis dato größte Chance durch Idrissou, der an Wiedwald scheiterte (21.).

Bunjaku an die Latte - Sukalos Blackout

In der Folge steigerte sich der FCK etwas und kam durch zwei sehenswerte Einzelaktionen Bunjakus zu Möglichkeiten. Erst schoss der Schweizer über den Querbalken (30.), 60 Sekunden später traf er diesen (31.). Doch auch die Westdeutschen hatten ihre Großchance: Nach einer Perthel-Ecke schaffte es ein "Zebra"-Trio allerdings nicht, das Leder aus fünf Metern über die Linie zu drücken (35.). Kurz darauf rückte erneut der Referee in den Mittelpunkt, als er dem bereits Gelb-verwarnten Sukalo nach einem "tête-à-tête" mit Baumjohann die Rote Karte wegen Tätlichkeit zeigte (40.). Danach hatten die Akteure erst einmal die Gelegenheit durchzuschnaufen - Pause!

- Anzeige -

Durchgang zwei begann mit unverändertem Personal. Die "Roten Teufel" schafften es anfänglich aber nicht, die numerische Überzahl erfolgreich auszunutzen. Zwar hatte die Foda-Elf mehr Ballbesitz und zog das Spiel schön in die Breite, in die gefährliche Zone drang sie aber nur selten hervor. Auch deshalb waren klare Torgelegenheiten in der Anfangsviertelstunde nach Wiederbeginn eine Rarität. Stattdessen nahm die Intensität in den Zweikämpfen zu: Perthel blieb für sein Vergehen noch verschont, dafür sahen Karl, Idrissou und Brandy den Verwarnungs-Karton.

Idrissou: Zweimal Gelb binnen fünf Minuten

Speziell die Karte für den Kameruner hatte Folgen. Denn vier Minuten später war ihm Brandy enteilt, es kam zu einem minimalen Kontakt und endete mit einer Gelb-Roten Karte für Idrissou (65.). Personell herrschte also wieder Gleichstand. Dazu wurde es nun richtig hektisch. Viele kleine Foulspiele unterbanden einen möglichen Spielfluss. Die beste Chance in diesem Abschnitt resultierte aus einer Fehlentscheidung: Jovanovic, der einen Schritt im Abseits stand, scheiterte gegen den aufmerksamen Sippel im Eins-gegen-Eins (68.).

In der Schlussphase gingen die 20 Akteure nicht mehr allzu großes Risiko. Keiner wollte die stark umkämpfte Partie als Verlierer verlassen. Zwar blieb es auch in den letzten Minuten dabei, dass Kaiserslautern Feldvorteile innehatte, aber daraus kein Kapital schlagen konnten. Duisburg erkämpfte sich ein verdientes Remis, mit dem sicherlich auch die Pfälzer leben können. Somit wartet der FCK seit dem 10. April 1994 weiterhin auf einen Auswärtserfolg an der Wedau.

Der MSV tritt kommenden Freitag (18 Uhr) in Bochum an, Kaiserslautern ist erst am Montag (20.15 Uhr) bei Hertha BSC Berlin zu Gast.

17.02.13
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (3) - 
Brosinski (2) , 
Bomheuer (3) , 
Bajic (2,5)    
B. Kern (3) - 
Koch (3) , 
Sukalo (6)    
Brandy (2)        
Perthel (3,5)    
Jovanovic (3,5)    
Exslager (4)    

Einwechslungen:
63. T. Öztürk für Exslager
83. Wolze     für Perthel
86. Dum für Brandy

Trainer:
Runjaic
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (3) - 
Dick (4)    
Torrejon (3) , 
Heintz (3) , 
Löwe (3) - 
Karl (3,5)    
Weiser (4)    
Köhler (3,5) , 
Baumjohann (4)    
Bunjaku (4)        
Idrissou (5)    

Einwechslungen:
64. Drazan für Weiser
64. Hoffer für Bunjaku
88. Riedel für Baumjohann

Trainer:
Foda

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Rote Karten
Duisburg:
Sukalo
(40., Tätlichkeit, Baumjohann)
K'lautern:
-
Gelb-Rote Karten
Duisburg:
-
K'lautern:
Idrissou
(65.)

Gelbe Karten
Duisburg:
Jovanovic
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Brandy
(7.)
,
Wolze
(2.)
K'lautern:
Karl
(8. Gelbe Karte)
,
Dick
(7.)

Spielinfo

Anstoß:
17.02.2013 13:30 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
13725
Schiedsrichter:
Thorsten Schriever (Dorum)   Note 5
sorgte auf beiden Seiten für heftige Diskussionen, weil er jeweils keinen Strafstoß gab (20. und 21.). Einige strittige Abseitsentscheidungen, hatte die hitzige Partie nicht immer im Griff.
Spieler des Spiels:
Sören Brandy
absolvierte ein immenses Laufpensum, unermüdlicher Einsatz, ständiger Unruheherd.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -