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1. FC Union Berlin

 - 

Eintracht Braunschweig

 

0:1 (0:1)

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1. FC Union Berlin
Eintracht Braunschweig
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.








Aluminium steht viermal einem Treffer im Weg

Pfitzner bleibt vom Punkt ganz cool

In einer temporeichen Partie misslang Union gegen Braunschweig die Heimpremiere. Die über weite Strecken überlegenen Berliner wussten im ersten Abschnitt auch mit besten Gelegenheiten nichts anzufangen. Dagegen nutzten die Löwen einen Elfmeter zur schmeichelhaften Pausenführung. Nach Wiederanpfiff fiel der Neuhaus-Elf nur noch wenig ein. Die Niedersachsen standen meist sicher und waren dem zweiten Tor näher als die Eisernen dem Ausgleich. Der wäre dennoch drin gewesen.

Marc Pfitzner
Sicher vom Punkt: Braunschweigs Marc Pfitzner avancierte zum einzigen Torschützen.
© picture-allianceZoomansicht

Union-Coach Uwe Neuhaus brachte nach dem 3:3 in Kaiserslautern auf der Linksverteidigerposition Jopek (Zweitliga-Debüt) an Stelle von Trapp.

Auch Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht nahm im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln einen Personalwechsel vor: Pfitzner kam für Vrancic zum Zug.

Ohne großes Abtasten suchten die Kontrahenten vom Anpfiff weg sofort den Weg in die Offensive - Zoundi gab schon in der zweiten Minute einen Warnschuss ab. Ansonsten aber überraschte zunächst vor allem die Eintracht mit forschen Angriffsaktionen, konnte allerdings keine Torgefahr heraufbeschwören.

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Intensive Zweikämpfe vor allem im Mittelfeld beherrschten die Szenerie. Langsam, aber sicher erarbeitete sich Union dort ein Übergewicht und daraus resultierend Chancen durch Silvio (13., 14.).

Die Eisernen erzielten durch frühes Angreifen viele Ballgewinne und blieben am Drücker. Erneut war es der bewegliche Silvio, der für Aufregung sorgte, als er gegen den herausstürzenden Davari aber einen Schritt zu spät kam (24.). Und der Eintracht-Keeper blieb auch gegen den frei vor ihm auftauchenden Terodde Sieger, als dem Blondschopf nach tollem Silvio-Zuspiel mangelnde Ballkontrolle zum Verhängnis wurde (28.).

Und nach Pass von Belaid war schließlich Zoundi durch, der die Kugel an der Strafraumbegrenzung über den herauslaufenden Davari hob. In hohem Bogen flog der Ball Zentimeter über die Latte aufs Tordach (33.).

Nach längerer Zeit sorgten die Löwen wieder für Entlastung. Bolands Freistoß lenkte Haas um den Pfosten (36.). Wenig später aber lag der Ball im Tor der Gastgeber: Boland flankte von der linken Seite, Pfertzel bekam den Ball an den Arm. Kinhöfer entschied auf Elfmeter, eine umstrittene Entscheidung! Pfitzner war's egal, das Eigengewächs verwandelte souverän zur schmeichelhaften Gästeführung (40.).

Ohne Personalwechsel kamen die Kontrahenten aus der Kabine. Gegen nun sehr tief stehende Braunschweiger hatte Union ein klares optisches Übergewicht, biss sich aber immer wieder an der gut organisierten Defensive der Gäste fest.

Neuhaus reagierte mit einem Doppelwechsel, brachte Mattuschka und Nemec für Belaid und Silvio (57.). Wie aus dem Nichts standen die Gäste in derselben Minute dicht vor dem 2:0, das Haas gegen Kruppke per Fußabwehr verhinderte.

Die Eisernen bauten nach und nach immer mehr Druck auf, mussten aber vor den schnell umschaltenden Niedersachsen, bei denen Vrancic den Gelb-Rot-gefährdeten Pfitzner ersetzte (65.), auf der Hut sein. Nemec verpasste Pfertzels Hereingabe knapp (63.), Reichel rettete gegen Zoundi (67.). Mehr Qualität hatte allerdings Kumbelas Möglichkeit, als der Angreifer bei einem Konter nur die Latte traf (71.).

Gleiches "gelang" auf der Gegenseite auch Mattuschka (78.) - dies blieb aber die einzige zwingende Ausgleichschance der Berliner, deren Schlussoffensive verpuffte, weil auch Nemec seine Kopfballmöglichkeit kurz vor dem Ende nicht nutzen konnte (88.) und Kinhöfer bei Dogans klarem Handspiel wohl ein vorheriges Foul von Terodde gesehen hatte (89.).

Auf der Gegenseite scheiterte Kumbela, diesmal per Kopf, erneut am Aluminium (89.). Wie kurz darauf auch Kollege Vrancic in der Nachspielzeit - dann stand der Sieg der Löwen endgültig fest.

Die Berliner treffen in der ersten Runde des DFB-Pokals am Montag (20. August, 18.30 Uhr) auf Regionalligist Rot-Weiß Essen. Das nächste Ligaspiel führt Union nur vier Tage später zum Aufsteiger nach Sandhausen (24. August, 18 Uhr). Zeitgleich hat Braunschweig den SC Paderborn zum Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten zu Gast.

Die Eintracht spielt schon am Freitag (19 Uhr) beim VfB Lübeck. In der Liga folgt das Heimspiel gegen Paderborn am Freitagabend (24. August, 18 Uhr).

12.08.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (3) - 
Pfertzel (2,5)    
Puncec (3,5)    
Schönheim (3) , 
Parensen (3)    
Karl (3) - 
Zoundi (3,5) , 
Jopek (3) - 
Belaid (4)    
Silvio (4,5)    

Einwechslungen:
57. Mattuschka (3) für Belaid
57. Nemec (4) für Silvio
83. Stuff für Puncec

Trainer:
Neuhaus
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (3) - 
Correia (4) , 
Bicakcic (3,5) , 
Dogan (3) , 
Reichel (3) - 
Theuerkauf (3) - 
Kruppke (4)        
Kratz (4) , 
Pfitzner (3)            
Boland (4) - 
Kumbela (3)        

Einwechslungen:
65. Vrancic für Pfitzner
75. Ademi für Kruppke
90. + 1 Edwini-Bonsu für Kumbela

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Pfitzner (40., Handelfmeter, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Union:
Pfertzel
(2. Gelbe Karte)
Braunschweig:
Pfitzner
(1. Gelbe Karte)
,
Kumbela
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
12.08.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
16750 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Thorsten Kinhöfer (Herne)   Note 3
musste einige knifflige Entscheidungen im Strafraum treffen, den Handelfmeter gegen Pfertzel (40.) kann man geben.
Spieler des Spiels:
Marc Pfertzel
trieb das Spiel über die rechte Seite unermüdlich an, in der Hoffnung, sein Handspiel vergessen zu machen.
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