Die Bonmots von Uwe Neuhaus triefen meist vor Ironie. "Stinksauer" sei er auf seinen Doppeltorschützen Simon Terodde, befand Unions Trainer nach dem 2:0 gegen Kaiserslautern vergnügt: "Ich weiß nicht, ob er in den ersten Saisonspielen seinen Bruder vorbeigeschickt hat." Mittlerweile ist der echte Terodde zu sehen - als Arbeiter, der sich in jeden Zweikampf wirft, und als ausgebuffter Vollstrecker. In den ersten sechs Runden ging der Ex-Kölner leer aus, seitdem läuft es beim 24-Jährigen. "Es nervt mich, dass ich letztes und dieses Jahr so lange gebraucht habe", sagt Terodde, der in der Vorsaison alle acht (!) seiner Tore in der Rückrunde zustande brachte.
Steffen Rohr





















