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1. FC Union Berlin

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1. FC Kaiserslautern

 
1. FC Union Berlin

2:0 (1:0)

1. FC Kaiserslautern
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1. FC Union Berlin
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.


46.
60.
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90.












Berlin seit sieben Spielen unbesiegt - FCK mit zweiter Niederlage

Terodde-Doppelpack lässt Union weiter klettern

Der 1. FC Union Berlin hat sich zum Rückrundenauftakt mit 2:0 (1:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern durchgesetzt. Im Kühlschrank "An der alten Försterei" sorgten beide Mannschaften für ein erwärmendes Spiel. Dabei schien die Torfabrik der Roten Teufel weiterhin zu streiken. Die Eisernen zeigten sich dagegen eiskalt und bestraften das teils schlafmützige Abwehrverhalten der Pfälzer mit Toren.

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Unions Trainer Uwe Neuhaus veränderte seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen den VfL Bochum auf zwei Positionen: Quiring und Mattuschka durften für Zoundi und Silvio ran.

FCK-Coach Franco Foda konnte nach der ersten Saisonniederlage, dem 0:1 beim FC St. Pauli, wieder auf Torrejon (Trauerfall) zurückgreifen und stellte den Innenverteidiger genauso in die Startformation wie Dick (nach Gelbsperre), Bugera und Zellner. Dafür mussten Simunek, Jessen und Riedel auf die Bank, Linsmayer stand erst gar nicht im Kader. Taktisch stellte Foda von einem 4-2-3-1- auf ein 4-4-2-System um.

Gute Chancen, keine Tore

Simon Terodde & Dominique Heintz.
Unions Simon Terodde (unten) im Zweikampf mit Dominique Heintz.
© Getty ImagesZoomansicht

Eine Eingewöhnungszeit gönnten sich beide Mannschaften nicht. Schon in den ersten Sekunden lag der erste Treffer in der Luft. Nemec zielte von der Strafraumgrenze nur knapp daneben (1.), die Gäste kamen mit zwei Freistößen gefährlich vor das Tor: Dick platzierte den Ball nur Zentimeter neben den Pfosten (2.), Azaouagh zielte haarscharf über die Latte (5.). Danach standen die Abwehrreihen stabiler. Zwar konnte das Mittelfeld immer wieder schnell überbrückt werden, zwingend wurde es in den Strafräumen aber vorerst nicht mehr.

Bei den Roten Teufeln hing das Sturmduo Idrissou/Bunjaku etwas in der Luft. Vor allem der Kameruner musste mehr und mehr als Mauerspieler agieren und ließ die Zuspiele prallen. Nach knapp 20 Minuten wurde es dann wieder gefährlicher - der FCK feuerte eine Chancen-Salve ab: Zellner (19.), Bunjaku (20.), Azaouagh (22.) und Idrissou (23.) hatten gute Einschussmöglichkeiten, brachten den Ball aber nicht im Tor unter.

Teroddes Kopfball sitzt

Im weiteren Verlauf blieben spielerische Höhepunkte aber aus. Spannend blieb es trotzdem. Grund dafür waren teils kuriose Szenen: Nach einer Kopfballverlängerung von Karl fing Sippel zwar das Leder sicher, konnte in der Rückwärtsbewegung aber nicht mehr auf dem tiefen Geläuf abbremsen und schmiss das Spielgerät kurz vorm Überschreiten der Torlinie neben den Pfosten (24.). Auf der anderen Seite entwickelte sich eine Bugera-Flanke zum Torschuss und klatschte auf die Latte (31.).

Torlos sollte es dann doch nicht in die Pause gehen. Quiring hatte auf dem rechten Flügel viel Platz und flankte an die Fünfmeterlinie. Dort setzte sich Terodde im Luftduell robust gegen Dick durch und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein (43.).

Kaiserslautern schläft - wieder profitiert Terodde

Simon Terodde & Florian Dick
Knifflige Entscheidung: Simon Terodde köpft zum 1:0 ein - Florian Dick (re.) reklamiert auf Foulspiel.
© picture allianceZoomansicht

Nach dem Seitenwechsel bekämpften sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Vor allem die Eisernen hielten körperlich dagegen und störten den Spielfluss der Roten Teufel dadurch empfindlich. Der Lauterer Tormaschine schien wie schon in den vergangenen Wochen zu streiken. Wieder fehlte bei den Pfälzern die Bindung zwischen Mittelfeld und Angriff. Weder Bunjaku noch Idrissou konnten mit verwertbaren Bällen gefüttert werden.

So verwalteten die Hauptstädter die knappe Führung und setzten auf schnelle Konter. Vor allem Quiring wurde immer wieder steil geschickt. Erfolg brachte jedoch eine Pfertzel-Flanke von rechts: Terodde stand in der Mitte völlig blank, nahm den Ball mit der Brust an und donnerte das Spielgerät aus neun Metern in den linken Winkel (66.).

Rote Teufel erhöhen den Druck

Foda reagierte auf das schlafmützige Abwehrverhalten seines Teams mit einem Doppelwechsel - de Wit und Riedel kamen zum Zug (70.). Fortan baute der FCK wieder mehr Druck auf und kam durch Idrissou (76.) und Riedel (77.) zu Halbchancen. Die Lauterer Defensive wackelte indes weiter: Der eingewechselte Zoundi brachte das Leder frei vor Sippel nicht am Torwart vorbei (81.). Bis zum Schlusspfiff hielten die Hauptstädter die Pfälzer erfolgreich vom eigenen Tor fern.

So bleiben die Eisernen auch im siebten Spiel in Folge ohne Niederlage und setzten den Aufwärtstrend weiter fort. Kaiserslautern musste dagegen die zweite Saisonschlappe hintereinander einstecken.

Im letzten Spiel des Jahres muss Union Berlin am Montag (17.12., 20.15 Uhr) nach Braunschweig reisen. Kaiserslautern hat schon am Freitag zuvor (18 Uhr) das letzte Heimspiel im Jahr 2012 und empfängt dabei den VfR Aalen im Fritz-Walter-Stadion.

07.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Haas (2,5) - 
Pfertzel (2) , 
Stuff (2,5) , 
Schönheim (2,5) , 
Kohlmann (3)    
Karl (2,5) - 
Quiring (3)    
Parensen (3) - 
Mattuschka (3,5)            
Terodde (1,5)        
Nemec (2,5)    

Einwechslungen:
69. Zoundi für Quiring
86. Silvio für Nemec
88. Göhlert für Mattuschka

Trainer:
Neuhaus
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (3,5) - 
Dick (4,5)    
Torrejon (4)    
Heintz (4)    
Bugera (3,5) - 
Borysiuk (4)    
Zellner (5)    
Azaouagh (4,5)        
Baumjohann (3,5) - 
Bunjaku (4) , 

Einwechslungen:
63. Zuck für Zellner
70. De Wit für Azaouagh
70. Riedel für Borysiuk

Trainer:
Foda

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Terodde (43., Kopfball, Quiring)
2:0
Terodde (66., Rechtsschuss, Pfertzel)
Gelbe Karten
Union:
Mattuschka
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Kohlmann
(3.)
K'lautern:
Torrejon
(3. Gelbe Karte)
,
Heintz
(4.)
,
Dick
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
07.12.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
16750 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2
überzeugende Leistung; einzig Heintz (Foul an Terodde) hätte bereits früher Gelb sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Simon Terodde
präsent, wuchtig und eiskalt im Abschluss.
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