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SC Paderborn 07

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Hertha BSC

 
SC Paderborn 07

0:1 (0:0)

Hertha BSC
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SC Paderborn 07
Hertha BSC
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Die "Alte Dame" hängt Lautern ab - Meha trifft die Latte

Ramos macht den Unterschied

In einer intensiven Partie sicherte sich Hertha in Paderborn einen glücklichen Sieg. Der SCP bot dem Favoriten in der kampfbetonten Begegnung gut Paroli, die Kontrahenten bewegten sich meist auf Augenhöhe. Die Berliner hatten nach Wiederanpfiff mehr Spielanteile und nutzten eine der wenigen Chancen gegen die meist gut organisierten Ostwestfalen im zweiten Abschnitt konsequent. Die Gastgeber warfen in der Schlussphase alles nach vorne, aber das Glück war der Schmidt-Elf nicht hold.

Brückner (li.) vs. Lustenberger
Es ging teilweise hart zur Sache in Paderborn: Hier foult Daniel Brückner (li.) Hertha-Verteidiger Fabian Lustenberger.
© picture-allianceZoomansicht

Paderborns Coach Stephan Schmidt musste nach dem 0:2 gegen den MSV Duisburg auf Stammkeeper Kruse (Rotsperre) verzichten, für den Lück sein Startelfdebüt feierte. Mit Krösche und Bertels für Naki und Hofmann gab es zwei weitere Personalwechsel.

Hertha-Trainer Jos Luhukay brachte nach dem 2:1-Auswärtssieg beim FC Energie Cottbus mit Ramos für Wagner einen Neuen.

In Paderborn hatte die selbstbewusste Hertha zu Beginn Vorteile und setzte mit gutem Kombinationsspiel die ersten Akzente. Mehr als ein harmloser Schrägschuss von Sahar (5.) kam aber dabei nicht heraus. Der Respekt des SCP, der zunächst vor allem vergeblich mit langen Pässen in die Spitze agierte, war spürbar. Und nahm erst ab, als Bertels die erste richtig gute Chance des Spiels hatte, per Kopfball aber an der Glanztat Krafts scheiterte (13.).

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Die Intensität der Partie nahm nun deutlich zu. Zweikampfbetont, vor allem im Mittelfeld, schenkten sich die Kontrahenten überhaupt nichts. Brückner foulte Lustenberger rüde und sah die erste Gelbe Karte (15.), der weitere für Yilmaz und Ronny folgen sollten. Die Begegnung war nun sehr zerfahren, immerhin taten die gut organisierten Ostwestfalen nun mehr für die Offensive und banden die Gäste meist in der eigenen Hälfte - Möglichkeiten resultierten daraus aber keine.

Nach einer knappen halben Stunde rief Ndjeng per Freistoß Lück auf den Plan (27.). Spielerisch blieb vieles Stückwerk bei der "Alten Dame", weil Ronny im Zentrum von der Paderborner Doppel-Sechs gut zugedeckt war. Auch wenn die ganz große Struktur fehlte, hatte die Luhukay-Elf nun aber wieder ein Übergewicht. Vergeblich reklamierte der Tabellenzweite nach Demmes unabsichtlichem Handspiel Strafstoß (31.), ehe sich Ndjeng nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen gefährlich dem Tor annäherte (37.).

Zwei Hochkaräter sollten vor dem Pausenpfiff noch folgen: Allagui misslang sein Heber gegen den viel zu weit vor dem Tor postierten Lück (39.), auf der Gegenseite traf Vrancic nach einem klug vorgetragenen Konter den Ball in aussichtsreicher Position nicht richtig (45.).

Beide Mannschaften kehrten personell unverändert aus der Kabine zurück. Sahars Volleyschuss strich knapp rechts vorbei (51.). Die Hauptstädter rissen die Kontrolle mit langen Ballpassagen an sich, legten ihr Spiel mehr in die Breite an. Die Ostwestfalen taten sich im Mittelfeld schwer, in die Zweikämpfe zu kommen, behielten aber in der Abwehr zunächst den Überblick.

Offensiv gelang den Ostwestfalen wenig. Hertha war dennoch im Glück, dass Kraft Mehas abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze parieren konnte (59.). Über die Dominanz der Gäste konnte diese Möglichkeit aber nicht hinwegtäuschen - und daraus entsprang wenig später Zählbares: Der SCP brachte den Ball nicht weg, den sich Niemeyer schnappte und glücklich Ramos halblinks im Sechzehner anspielte. Der Stürmer versetzte Gulde und schoss aus elf Metern flach ins linke Eck ein (65.).

Luhukay wechselte Richtung Ergebnissicherung, Hubnik kam für Ronny (69.). Auf der anderen Seite stellte Schmidt die Zeichen auf Offensive (Naki und Hofmann für Krösche und Bertels, 76.). Und Paderborn kam. Meha nagelte einen Freistoß an die Unterkante der Latte (80.) und scheiterte mit einem Knaller aus 18 Metern an Kraft (86.). Zwischenzeitlich verpasste Allagui freistehend das 0:2 (83.), aber es reichte am Ende auch so zum sechsten Auswärtssieg der Hertha.

Am Sonntag (13.30 Uhr) reist Paderborn nach Bochum, Hertha BSC spielt am Samstag (13 Uhr) daheim gegen den FSV Frankfurt.

08.12.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Lück (2,5) - 
Demme (3) , 
Gulde (4) , 
Strohdiek (2,5) , 
Brückner (4)    
Krösche (3,5)        
Zeitz (3,5)    
Meha (3)    
Vrancic (5) , 
Bertels (4)        
Yilmaz (4)    

Einwechslungen:
76. P. Hofmann für Bertels
76. Naki für Krösche

Trainer:
Schmidt
Hertha BSC
Aufstellung:
Kraft (2,5)    
M. Ndjeng (3) , 
Lustenberger (2,5)    
Brooks (3) , 
Bastians (3,5) - 
Kluge (2,5) , 
Niemeyer (3)    
Allagui (4,5)    
Ronny (4,5)        
Sahar (4)    
Ramos (2,5)    

Einwechslungen:
69. Hubnik für Ronny
76. Knoll für Sahar
87. Wagner für Allagui

Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Ramos (65., Rechtsschuss, Niemeyer)
Gelbe Karten
Paderborn:
Brückner
(4. Gelbe Karte)
,
Yilmaz
(2.)
,
Meha
(4.)
,
Bertels
(5., gesperrt)
,
Zeitz
(4.)
Hertha:
Ronny
(3. Gelbe Karte)
,
Lustenberger
(2.)
,
Kraft
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
08.12.2012 13:00 Uhr
Stadion:
Benteler-Arena, Paderborn
Zuschauer:
9416
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 4,5
ohne Linie in der Zweikampfbewertung, sorgte so für unnötige Hektik im Spiel, Brückners rüdes Foul an Lustenberger (15.) nur mit Gelb zu sanktionieren, war soeben noch vertretbar.
Spieler des Spiels:
Adrian Ramos
im Sturmzentrum immer anspielbar, narrte bei seinem Tor zwei Gegenspieler und vollstreckte eiskalt.
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