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1. FC Köln

 - 

VfL Bochum

 

3:1 (2:0)

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1. FC Köln
VfL Bochum
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Köln seit 2004 gegen Bochum ungeschlagen - VfL-Serie gerissen

Ujah besiegelt Bochumer Niederlage

Der VfL Bochum kann in der 2. Liga gegen den 1. FC Köln einfach nicht gewinnen. Auch im dritten Versuch gingen die Bochumer im Unterhaus gegen die Domstädter leer aus und unterlagen verdientermaßen mit 1:3 - das war dann auch das Ende der jüngsten VfL-Erfolgsserie von vier Spielen ohne Niederlage in Folge. Die Geißböcke waren die effektivere und zielstrebigere Mannschaft und bleiben somit seit dem 18. April 2004 (1:2) gegen den Revier-Klub ungeschlagen.

Anthony Ujah
Er beendete seine Flaute von vier Spielen ohne Scorerpunkt: Anthony Ujah.
© picture allianceZoomansicht

Kölns Trainer Holger Stanislawski sah nach dem 2:0-Sieg bei 1860 München keinen Grund für personelle Änderungen. Nach demselben Credo wollte auch Bochums Coach Karsten Neitzel seine Elf aufstellen - im Vergleich zum glanzvollen 5:2-Triumph gegen Sandhausen waren keine Wechsel geplant. Doch das Schicksal wollte es anders haben: Rzatkowski zog sich beim Aufwärmen einer Oberschenkelzerrung zu und musste kurzerhand gegen Kramer ausgetauscht werden.

Verhalten war der Beginn der Bochumer, die sich früh in ihrer eigenen Hälfte einigelten und weite Teile des Feldes den Kölnern überließen. Der FC musste demnach das Spiel machen, tat sich in den ersten Minuten aber noch schwer. Die Geißböcke fanden kaum einmal die Lücke in der massierten gegnerischen Deckung, die sich aber bei flachen Vertikalpässen auf die Außenpositionen anfällig zeigte und auf diesem Wege auch überwunden wurde:

Chihi scheiterte zwar noch aus spitzem Winkel an Heerwagen (8.), der etwas später aber völlig ohne Not bei Breckos Steilpass aus seinem Sechzehner lief und dann gegen Ujah das Nachsehen hatte. Der Nigerianer lupfte den Ball aus 17 Metern vom rechten Strafraumeck ins leere Tor. Die Leihgabe aus Mainz beendete damit seine Torflaute von zuletzt vier Pflichtspielen ohne Scorerpunkt. Kurz darauf musste der FC eine Schrecksekunde überstehen, als McKenna nach Zusammenprall mit Kramer bewusstlos liegen blieb. Der Kanadier zeigte sich jedoch hart im Nehmen und machte nach kurzer Behandlung weiter (13.).

Die Bochumer legten den Schalter direkt um und drängten fortan auf den Ausgleich. Erste Halbchancen hatten Sinkiewicz (15.) und Goretzka (20.). Der VfL erspielte sich mehr Ballbesitz, machte daraus aber zu wenig. Oft entschieden sich die Gäste für den Querpass und nicht für das schnelle Spiel nach vorne. Dann kam der lange Ball, der für die aufmerksamen Kölner jedoch kein Problem darstellte.

McKenna sorgt für die komfortable Pausenführung

Kevin McKenna
Hart im Nehmen und kaltschnäuzig vor dem Tor: Kevin McKenna.
© picture allianceZoomansicht

Deutlich zielstrebiger präsentierten sich da schon die Geißböcke, die immer wieder gefällige Konter fuhren und in der 34. Minute über Jajalo erhöhen hätten können. Der Kroate zögerte zu lange und vergab, musste sich dafür aber nicht grämen. Denn bei der anschließenden Ecke stieg McKenna am linken Pfosten am höchsten und markierte per Kopf das 2:0 (35.). Das war dann auch der Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel kam die Partie etwas zäh daher. Das lag auch daran, dass sich die Rheinländer nun zurückzogen und nur noch wenig nach vorne investierten - abgesehen von gelegentlichen Kontern, die jedoch schlecht ausgespielt wurden (Chihi, 55.; Ujah, 60.). Auf der anderen Seite wollte der VfL über den Kampf ins Spiel finden. Die Bochumer investierten freilich auch deutlich mehr in die Partie, entscheidend durchsetzen konnten sie sich allerdings nicht. Bis auf einen zu ungenauen Kopfball des eingewechselten Aydin, der für Kramer gekommen war, brachten die Gäste im Grunde nichts Zwingendes zustande (65.).

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Neitzel erhöhte etwas später noch einmal das Risiko und brachte Ortega für Innenverteidiger Acquistapace. Währenddessen griff auch Stanislawski ins Geschehen ein: Ishak und Bigalke kamen für Chihi und Jajalo. Der 22-jährige Bigalke sorgte mit seinen Standards dann auch dafür, dass die Domstädter wieder gefährlicher wurden: Zuerst köpfte Ujah nach einer Ecke an die Latte (76.), dann verzog Lehmann nur knapp (79.). In der 84. Minute erkämpfte sich Bigalke dann auch noch herzhaft den Ball und passte direkt in den Lauf von Ujah. Der Nigerianer schüttelte Aydin ab, vollendete aus 15 Metern flach zum 3:0 und besiegelte die Bochumer Niederlage endgültig. Daran änderte auch der Ehrentreffer des eingewechselten Gelashvili in der 90. Minute nichts mehr.

Es geht Schlag auf Schlag in der 2. Bundesliga, die nun mit einer englischen Woche aufwartet: Bochum muss bereits am kommenden Dienstag zuhause gegen den FSV Frankfurt wieder ran (17.30 Uhr), die Kölner sind erst zwei Tage später bei der Hertha aus Berlin gefordert (20.15 Uhr).

22.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Horn (3) - 
Brecko (2,5)    
Maroh (4) , 
McKenna (2,5)    
Hector (3,5) - 
M. Lehmann (3,5) , 
Matuschyk (4)    
Chihi (4,5)    
Jajalo (4)    
Clemens (3) - 
Ujah (1,5)            

Einwechslungen:
72. Ishak für Chihi
73. Bigalke für Jajalo
87. K. Przybylko für Ujah

Trainer:
Stanislawski
VfL Bochum
Aufstellung:
Heerwagen (5) - 
Rothenbach (4) , 
Maltritz (4,5)        
Acquistapace (4)    
Chaftar (4,5) - 
Sinkiewicz (3)    
Tasaka (4)        
Goretzka (4) - 
Kramer (3,5)        
Iashvili (4) , 
Dedic (4)

Einwechslungen:
57. Aydin (3,5) für Kramer
72. Ortega für Acquistapace
84. Gelashvili     für Tasaka

Trainer:
Neitzel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Ujah (11., Rechtsschuss, Brecko)
2:0
McKenna (35., Kopfball, Chihi)
3:0
Ujah (84., Rechtsschuss, Bigalke)
3:1
Gelashvili (90., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Köln:
Matuschyk
(2. Gelbe Karte)
Bochum:
Maltritz
(4. Gelbe Karte)
,
Sinkiewicz
(7.)
,
Kramer
(3.)
,
Tasaka
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
23.11.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
40000
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
fiel nicht auf, souveräne Leistung, wenige kleinere Fehler.
Spieler des Spiels:
Anthony Ujah
ständiger Unruheherd und für die Bochumer Defensive nie ganz in den Griff zu bekommen.
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