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VfL Bochum

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SV Sandhausen

 
VfL Bochum

5:2 (3:2)

SV Sandhausen
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VfL Bochum
SV Sandhausen
1.
15.
30.
45.









46.
60.
75.
90.










Schießbude Sandhausen ist seit sechs Spielen ohne Punkte

Rzatkowski markiert Finale des VfL-Torreigens

Im Kellerduell zwischen dem VfL Bochum und dem SV Sandhausen feierten beide Teams im ersten Durchgang ein wahres Torfestival. In den zweiten 45 Minuten bauten die Nordbadener allerdings zusehends ab, sodass die Neitzel-Elf nahezu unbedrängt einnetzen konnte. Dank einer starken Offensivleistung durften die Fans den zweiten Heimsieg in dieser Saison bejubeln. Bochum klettert auf Rang 13 der Tabelle. Der SVS bleibt hingegen Schlusslicht im Unterhaus und mit insgesamt 32 Gegentoren Schießbude der Liga.

Marcel Maltritz (li.), Zlatko Dedic
Torschützen unter sich: Marcel Maltritz (li.) und Zlatko Dedic durften sich gegen Sandhausen in die Trefferliste eintragen.
© Getty ImagesZoomansicht

Bochums Trainer Karsten Neitzel tauschte im Vergleich zum 1:1-Unentschieden bei St. Pauli viermal Personal: Acquistapace, Sinkiewicz, Rzatkowski und Dedic waren neu dabei. Dabrowski, Eyjolfsson, Delura und Scheidhauer mussten weichen.

Sandhausens Coach Gerd Dais veränderte seine Startelf nach der 1:6-Packung gegen Hertha BSC auf sieben Positionen. Schlussmann Langer (Rotsperre), Morena (Rückenprobleme), Glibo, Klotz, Danneberg, Tüting und Riemann fehlten. Keeper Ischdonat, Wooten, Ulm, Fießer, Achenbach, Kittner und Falkenberg durften sich beweisen.

Der SV Sandhausen fand sofort Zugriff auf diese Partie. Bereits nach fünf Minuten netzte Kapitän Löning zum 1:0 ein, nachdem Heerwagen einen Schauerte-Distanzschuss abprallen ließ. In der Folge spielten die Gäste weiter munter nach vorne. Bochum konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Fast wie aus dem Nichts klingelte es dann aber im Kasten der Nordbadener: Tasaka steckte präzise auf Dedic durch, der nicht im Abseits stehend mit rechts das 1:1 markierte (20.). Die Antwort folgte auf dem Fuß: Schauerte zirkelte einen ruhenden Ball aus dem linken Halbfeld in die Mitte des VfL-Strafraums, wo Löning mit dem Kopf seinen Doppelpack schnürte (23.).

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Obwohl der VfL erneut in Rückstand geraten war, wachte das Team von Trainer Neitzel langsam auf und gestaltete die Partie ausgeglichener. Der SVS ließ sich hingegen zusehends weiter in die eigene Hälfte zurückdrängen. Nach 40 Minuten sorgte Kapitän Maltritz per Kopf nach einer Rzatkowski-Hereingabe für den erneuten Ausgleich. Nun war der Vorwärtsgang bei den Bochumern endgültig eingelegt. Noch vor der Pause sprintete Talent Goretzka auf der rechten Seite Freund und Feind davon und hatte dann noch das Auge für Dedic, der zentral aus zehn Metern einschob (44).

Sandhausen verschläft den Beginn des zweiten Durchgangs

Ole Kittner
Konnte nicht mehr mithelfen: Sandhausens Ole Kittner musste nach 57 Minuten verletzt vom Platz getragen werden.
© Picture Alliance

Die Neitzel-Elf kam gedankenfrischer aus den Kabine. In der 51. Minute konnte Rothenbach vom rechten Flügel gleich zwei Teamkollegen im gegnerischen Strafraum anspielen. Rzatkowski markierte aus zehn Metern unbedrängt das 4:2, Iashvili hinter ihm wäre ebenfalls bereit gestanden. Sandhausen schien davon geschockt zu sein. Den Gästen gelang kaum Entlastung. Zudem verletzte sich auch noch Kittner in der 57. Minute schwer. Glibo ersetzte ihn.

Nach 71 Minuten fiel das 5:2 ohne Gegenwehr: Dedic setzte Rzatkowski in Szene, der unbedrängt seinen Doppelpack schnürte. Iashvili hatte direkt im Anschluss die Chance, das halbe Dutzend voll zu machen. Im Eins-gegen-Eins mit Keeper Ischdonat vergab der Stürmer leichtfertig das 6:2. Vom SVS kam in der Schlussviertelstunde nichts mehr, sodass der VfL einen letztlich klaren Sieg feierte.

Bochum spielt am Freitag (18 Uhr) in Köln. Sandhausen genießt am Sonntag (13.30 Uhr) Heimrecht gegen Ingolstadt.

18.11.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Heerwagen (3,5) - 
Rothenbach (4)    
Maltritz (3)        
Acquistapace (4) , 
Chaftar (3)    
Sinkiewicz (3)        
Tasaka (3) , 
Rzatkowski (1,5)            
Goretzka (2,5) - 
Iashvili (3,5)    
Dedic (1,5)        

Einwechslungen:
75. Ortega für Iashvili
75. Delura für Rzatkowski
84. Dabrowski für Sinkiewicz

Trainer:
Neitzel
SV Sandhausen
Aufstellung:
Ischdonat (3) - 
Falkenberg (5) , 
Pischorn (5) , 
Kittner (6)    
Achenbach (4,5) - 
Fießer (4) - 
Schauerte (3,5) , 
Kandziora (4,5)        
Ulm (4)    
Wooten (5) , 
Löning (2,5)            

Einwechslungen:
57. Glibo (5) für Kittner
67. Klotz für Kandziora
76. Danneberg für Ulm

Trainer:
Dais

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Löning (5., Linksschuss, Schauerte)
1:1
Dedic (20., Rechtsschuss, Tasaka)
1:2
Löning (23., Kopfball, Schauerte)
2:2
Maltritz (40., Kopfball, Rzatkowski)
3:2
Dedic (44., Rechtsschuss, Goretzka)
4:2
Rzatkowski (51., Linksschuss, Rothenbach)
5:2
Rzatkowski (71., Linksschuss, Dedic)
Gelbe Karten
Bochum:
Sinkiewicz
(6. Gelbe Karte)
,
Rothenbach
(1.)
,
Maltritz
(3.)
,
Chaftar
(2.)
Sandhausen:
Kandziora
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
18.11.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
9795
Schiedsrichter:
Benjamin Brand (Gerolzhofen)   Note 3,5
bei den persönlichen Strafen mit strittigen Entscheidungen, ansonsten ein sicherer Leiter.
Spieler des Spiels:
Zlatko Dedic
zweifacher Torschütze, an allen gefährlichen Situationen des VfL beteiligt und ständiger Unruheherd.
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