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FC Ingolstadt 04

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VfR Aalen

 
FC Ingolstadt 04

2:0 (0:0)

VfR Aalen
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FC Ingolstadt 04
VfR Aalen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











FCI-Serie hat Bestand - Aalen zu ideenlos

Groß macht's mit Köpfchen, Schäffler gefühlvoll

In einer Partie auf überschaubarem Niveau gewann der FC Ingolstadt gegen den VfR Aalen und revanchierte sich damit für die Erstrundenpleite im DFB-Pokal. Beide Mannschaften überzeugten dabei durch ihre kämpferische Einstellung, präsentierten sich zugleich aber auch limitiert im Offensivspiel, ehe eine Flanke der Schanzer ihr Ziel fand. Ingolstadt baute seinen Positivtrend damit weiter aus und blieb auch im vierten Spiel nacheinander ungeschlagen.

Ingolstadts Uludag gegen Valentini (re.)
Laufduell: Ingolstadts Uludag gegen Valentini (re.).
© picture allianceZoomansicht

Ingolstadts Trainer Tomas Oral verzichtete nach dem 2:0 beim MSV Duisburg auf personelle Änderungen. Unterdessen entschied sich Aalens Coach Ralph Hasenhüttl, im Vergleich zum 1:1 gegen Energie Cottbus Kister, Valentini und Haller den Vorzug vor Barth, Dausch und Klauß zu geben.

"Kick and Rush" ist einer der ureigensten Spieltaktiken aus England, bekanntermaßen dem Mutterland des Fußballs. Was in England funktioniert, funktioniert auch in Deutschland, dachten sich wohl die Kontrahenten im Audi-Sportpark und handelten dann auch nach dieser Maxime. Sowohl die Aalener als auch die Schanzer betrachteten lange Bälle als probates Mittel, sodass es selbige in der Anfangsphase zuhauf zu sehen gab. Allerdings fehlte es diesen Zuspielen hüben wie drüben an Genauigkeit, weshalb klare Torchancen daraus nicht resultierten. Der FCI zeigte sich zu Beginn jedoch einen Tick variabler im Spiel nach vorne und kam demnach über Caiuby (6., 8.) zu ersten Halbchancen.

Primär lag der Fokus bei beiden Mannschaften allerdings auf der Defensive. Disziplin sowie eine stabile Grundordnung waren auf beiden Seiten Trumpf. Die mangelnde Kreativität in der Offensive, gepaart mit aufmerksamen Defensivverhalten sorgten schließlich für eine ereignisarme Begegnung, die im Grunde fast nur von ihrer Intensität lebte.

Kämpferisch stimmte es, spielerisch war noch viel Luft nach oben. Mit fortschreitender Spieldauer wurde der VfR jedoch griffiger, zielstrebiger und somit bedrohlicher - Kister per Kopf (18.), Valentini (20.), Leandro (21.) und Lechleiter (22.) sorgten für erhöhte Betriebsamkeit im FCI-Sechzehner. Aalen investierte nun mehr, so wirklich zwingend war der Aufsteiger allerdings nicht. Weil auch von den Ingolstädtern, die im ersten Durchgang nur noch einmal nach einem Leitl-Freistoß über Matip gefährlich aufkamen (42.), nicht mehr viel kam, blieb es bei der leistungsgerechten Nullnummer zur Halbzeit.

Aalen beweist Moral und steht am Ende doch mit leeren Händen da

Aalens Lechleiter gegen Schäfer (re.)
Im Clinch: Aalens Lechleiter gegen Schäfer (re.).
© picture alliance

Nach Wiederanpfiff änderte sich vorerst nichts am Geschehen auf dem Rasen - viel Kampf und viel Krampf waren an der Tagesordnung. Die Erlösung folge jedoch nach 56 Minuten, als die Schanzer über die linke Seite durchkamen und eine Flanke im Strafraum bei Groß landete. Der 21-Jährige stand sträflich frei und köpfte sehenswert aus elf Metern ins lange Eck. Das Tor tat der Partie gut, denn der VfR musste nun mehr nach vorne machen. Hasenhüttl reagierte prompt mit einem Doppelwechsel: Dausch und Cidimar kamen für Haller und Reichwein.

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Die Gäste bewiesen Moral, erhöhten den Druck und drängten mit aller Macht auf den Ausgleich, den Lechleiter (64.), Buballa (67.) und kurz darauf Cidimar (69.) verpassten. Die Schanzer passten sich jedoch rasch auf die nun offensivere Spielweise der Gäste an und schafften es in der Folge, den gegnerischen Angriffen noch vor dem eigenen Strafraum den Garaus zu machen. Der FCI stellte sich geschickt an, stellte die Räume exzellent zu und war zudem immer mal wieder um Entlastung bemüht (Leitl, 77.). Die Zeit verstrich, Aalen fiel weiterhin nichts ein, weshalb am Sieg der Oberbayern auch nicht mehr zu rütteln war. Dass dieser noch höher ausfiel, war Schäffler geschuldet. Der Joker setzte sich in der Nachspiel dynamisch gegen Hübner durch und besorgte mit einem tollen Heber aus 16 Metern den 2:0-Endstand (90.+2).

Auf den VfR Aalen wartet am Dienstag der Pokal-Kracher gegen Double-Gewinner Borussia Dortmund (20.30 Uhr). In der Liga erwartet der Aufsteiger am darauffolgenden Sonntag den 1. FC Köln (13.30 Uhr). Die im Pokal bereits ausgeschiedenen Ingolstädter reisen am Freitag zur Berliner Hertha. Anpfiff ist um 18 Uhr.

26.10.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
Özcan (2,5) - 
da Costa (3,5)    
Mijatovic (3,5) , 
Gunesch (3) , 
A. Schäfer (3,5)    
Matip (4) , 
P. Groß (2,5)    
Uludag (3,5)    
Leitl (4)            
Caiuby (3) - 
Eigler (4)    

Einwechslungen:
72. Korkmaz für Uludag
81. Schäffler     für Eigler
88. Roger für Leitl

Trainer:
Oral
VfR Aalen
Aufstellung:
Fejzic (3,5) - 
Traut (4) , 
Kister (3)    
B. Hübner (3,5) , 
Buballa (4) - 
A. Hofmann (3,5) , 
Leandro (3)    
Lechleiter (2,5) , 
Haller (4)    
Valentini (3,5)    
Reichwein (4,5)    

Einwechslungen:
60. Cidimar (4,5) für Reichwein
60. Dausch (3,5) für Haller
74. Zimmermann für Valentini

Trainer:
Hasenhüttl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
P. Groß (56., Kopfball, A. Schäfer)
2:0
Schäffler (90. + 2, Rechtsschuss, Caiuby)
Gelbe Karten
Ingolstadt:
Leitl
(4. Gelbe Karte)
,
da Costa
(1.)
,
A. Schäfer
(2.)
Aalen:
Kister
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
26.10.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Audi-Sportpark, Ingolstadt
Zuschauer:
5812
Schiedsrichter:
Florian Steuer (Menden)   Note 4
hätte Leitl beim groben Foul an Traut Rot statt Gelb zeigen müssen (37.), pfiff danach konsequenter und bekam die Partie dann in den Griff.
Spieler des Spiels:
Pascal Groß
mit enormem Pensum und dem wegweisenden 1:0.
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