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MSV Duisburg

 - 

VfR Aalen

 

1:4 (1:2)

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MSV Duisburg
VfR Aalen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.









Verdienter und souveräner Auftaktsieg für Aalen

VfR-Offensivquartett ist nicht zu bremsen

Aalen sorgte in Duisburg mit einer starken Vorstellung für einen Paukenschlag. Der Aufsteiger steckte einen Rückstand im ersten Durchgang gut weg, drehte bis zum Kabinengang den Spieß um und legte unmittelbar nach Wiederanpfiff nach. Der einfallslose MSV war kaum in der Lage, Chancen zu kreieren. Gegen die in allen Belangen unterlegenen Reck-Schützlinge entschieden die Gäste die Partie nach einer Stunde frühzeitig.

Dausch trifft vom Punkt
Die Wende: Martin Dausch überwindet MSV-Keeper Felix Wiedwald vom Punkt und trifft zum 1:2.
© picture-allianceZoomansicht

Duisburgs Coach Oliver Reck setzte beim Auftakt auf zwei Neuzugänge: Die Offensivkräfte Brandy und Jovanovic standen in der Startelf, der jüngst verpflichtete Ex-Dortmunder da Silva nahm zunächst auf der Bank Platz.

Aalens Trainer Ralph Hasenhüttl, der am Hantavirus erkrankt war, kehrte rechtzeitig vor dem Ligastart auf die Trainerbank zurück. Der 44-Jährige vertraute auf die neuverpflichteten Hübner, Buballa, Kampl und Reichwein. Für den Ex-Freiburger Barth (Rippenverletzung) kam ein Einsatz noch zu früh.

Bei strahlendem Sonnenschein und prächtiger Stimmung auf den Rängen war der MSV zu Beginn spielbestimmend, während sich Aalen tief staffelte und auf Konter lauerte. Hinten brannte beim Aufsteiger zunächst nichts an, vorne setzte Kampl ein erstes Ausrufezeichen und zwang Wiedwald zu einer guten Parade (13.).

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Der VfR präsentierte sich gut organisiert, allerdings bei einem Standard nachlässig: Jovanovic verlängerte eine Ecke von Wolze an den zweiten Pfosten, wo Bajic unbedrängt aus vier Metern unter die Latte einschoss - 1:0 (14.).

Die Hasenhüttl-Schützlinge steckten den Rückstand aber schnell weg und schlugen zurück: Lechleiter gewann rechts das Dribbling gegen Wolze und flankte, in der Mitte köpfte Reichwein im Hechtflug ins lange Eck (20.).

Während nach dem 1:1 bei den "Zebras" sichtlich der Faden riss, impfte das Erfolgserlebnis den Gästen Selbstvertrauen ein. Aktionen von Lechleiter (22.) sowie Traut (28.) nach guter Kombination zeigten, dass beim Aufsteiger auch spielerisches Potenzial schlummert.

Dem MSV gelang es weiterhin nicht, aus dem Spiel heraus gefährlich zu werden. Ganz anders Aalen, das bis zum Kabinengang alles unter Kontrolle hatte. Und erneut zuschlug: Hoffmann brachte im Strafraum den dribbelnden Kampl zu Fall - Elfmeter! Dausch verwandelte ganz sicher (33.).

Duisburg brachte nichts mehr zustande, Keeper Wiedwald bewahrte seine Elf gegen Lechleiter vor dem 1:3 (35.). Und Reichwein verzog in aussichtsreicher Position, wegen vermeintlicher Abseitsstellung hätte der Treffer aber auch nicht gezählt (38.).

Mit Baljak für Domovchiyski sollte es nach der Pause besser werden bei den Gastgebern. Wurde es aber nicht, im Gegenteil, gerade 30 Sekunden dauerte es bis zum nächsten Einschlag: Der VfR kombinierte sich auf der rechten Seite durch. Reichwein flankte sofort, und in der Mitte verlängerte Kampl den Ball gekonnt mit links ins linke Eck.

Der Blondschopf hätte zum Doppeltorschützen werden können, wäre nicht Wiedwald in einer Eins-gegen-eins-Situation wenig später Sieger geblieben (49.).

Gegen weiterhin einfallslose Duisburger war der Aufsteiger auch im weiteren Verlauf in allen Belangen überlegen. Lechleiters Treffer zählte wegen Abseits zurecht nicht (57.), wenig später aber durfte der Flügelflitzer doch jubeln: Nach einer Ecke befreite sich Aalen blitzschnell. Kampl schickte Lechleiter links auf die Reise, der Blondschopf wurde nur freundlich begleitet und traf vom linken Strafraumeck mit freundlicher Unterstützung Wiedwalds hoch ins rechte Eck (60.).

Frühzeitig war alles klar, auch die Einwechslung da Silvas für Brandy (63.) brachte keinen spielerischen Fortschritt. Kister zeigte sich bei der einzigen zwingenden Torchance der "Zebras" aus dem Spiel heraus gegen Jovanovic auf dem Posten und verhinderte für den geschlagenen Bernhardt den Einschlag (71.) - wie auf der Gegenseite Wiedwald gegen den eingewechselten Cidimar Gegentreffer Nummer fünf (85.). Es war die letzte nennenswerte Szene einer fairen Partie.

Duisburg reist am Sonntag (13.30 Uhr) zum Gastspiel bei Jahn Regensburg. Der VfR Aalen empfängt schon am Freitagabend (18 Uhr) Erstliga-Absteiger Kaiserslautern.

05.08.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (4) - 
Berberovic (5) , 
Hoffmann (5)    
Bajic (5)        
Wolze (5) - 
Sukalo (5) , 
Pamic (4) - 
Brosinski (4) , 
Domovchiyski (5)    
Brandy (5)        

Einwechslungen:
46. Baljak (5) für Domovchiyski
63. da Silva für Brandy
78. Lachheb für Hoffmann

Trainer:
Reck
VfR Aalen
Aufstellung:
Bernhardt (3) - 
Traut (3) , 
Kister (3) , 
B. Hübner (3,5) , 
Buballa (3) - 
A. Hofmann (3) , 
Leandro (2,5)    
Lechleiter (2)    
Kampl (1,5)        
Dausch (2)        
Reichwein (2)        

Einwechslungen:
78. Cidimar für Reichwein
81. Haller für Kampl
85. Junglas für Dausch

Trainer:
Hasenhüttl

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bajic (14., Linksschuss, Jovanovic)
1:1
Reichwein (20., Kopfball, Lechleiter)
1:2
Dausch (33., Foulelfmeter, Linksschuss, Kampl)
1:3
Kampl (46., Linksschuss, Reichwein)
1:4
Lechleiter (60., Linksschuss, Kampl)
Gelbe Karten
Duisburg:
Brandy
(1. Gelbe Karte)
Aalen:
-

Spielinfo

Anstoß:
05.08.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
14377
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2,5
leitete die Partie souverän, hätte jedoch bei den Fouls von Hofmann an Sukalo und von Brosinski an Traut Gelb zeigen müssen.
Spieler des Spiels:
Kevin Kampl
extrem wendig und immer in Bewegung strahlte er mit seinem hohen Tempo immense Torgefahr aus.
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