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SpVgg Greuther Fürth

 - 

1860 München

 

2:0 (1:0)

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SpVgg Greuther Fürth
1860 München
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.










Fünfte Gelbe Karte für Nehrig

Nöthe ist wieder mal zur Stelle

Fürth gewann das intensiv geführte 125. bayrische Derby gegen 1860 verdient und bleibt an der Tabellenspitze. Vorentscheidend war der umstrittene Platzverweis für die Löwen schon nach einer knappen Viertelstunde. Die SpVgg münzte ihre klare Überlegenheit im ersten Durchgang in die Führung um und entschied das Spiel gegen offensiv nahezu unsichtbare und früh resignierende Münchner bald nach Wiederanpfiff.

Olivier Occean im Duell mit Kai Bülow
Olivier Occean im Duell mit Kai Bülow, für den die Partie schnell beendet war.
© picture-allianceZoomansicht

SpVgg-Coach Mike Büskens ersetzte nach dem 0:0 bei Alemannia Aachen Rotsünder Prib durch Pekovic.

Ein Personalwechsel auch bei 1860: Trainer Reiner Maurer brachte im Vergleich zum 4:0-Heimsieg gegen den FSV Frankfurt Stahl für den verletzten Aygün (Innenband), Bülow rückte aus dem Mittelfeld in die Abwehrkette zurück.

1860 hatte in der Anfangsphase wesentlich mehr Struktur zu bieten als die nervösen Hausherren, bei denen nichts zusammenlief - deren Spiel krankte zunächst schon im Aufbau. Die Münchner überbrückten das Mittelfeld schnell, die Abwehr der SpVgg musste vor den schnellen gegnerischen Spitzen auf der Hut sein.

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Es war eine sehr intensive Partie mit vielen Zweikämpfen, jedoch noch ohne großes Tempo. Fürth tat sich schwer, war aber nach einer knappen Viertelstunde numerisch überlegen: Schröck schnappte sich den Ball im Mittelfeld, sprintete Richtung Strafraum und nahm halblinks Nöthe mit, der von Bülow vor der Strafraumgrenze von den Beinen geholt wurde - Rot! Eine harte Entscheidung, heftig moniert von den Münchner Spielern (13.).

Feick kam für Bierofka und verteidigte links hinten, Benjamin rückte nach innen. Es dauerte bis zur 20. Minute, ehe die SpVgg und die Partie deutlich Fahrt aufnahm. Ab diesem Zeitpunkt war Einbahnstraßenfußball Richtung Gästetor angesagt, meist über die rechte Seite, wo vor allem Sararer nun aufdrehte und Gegenspieler Feick vor große Probleme stellte.

Occeans Fallrückzieher (23.) leitete eine Drangphase der Büskens-Elf ein. Dann kam der Kanadier nach Sararers Vorarbeit im Fünfer nicht richtig ran (25.). Der rechte Flügelflitzer der Gastgeber verzog selbst nur knapp (26.), um wieder eine Minute später die Führung vorzubereiten: Sararer setzte sich rechts robust gegen Halfar durch und legte von der Grundlinie quer in den Fünfer, wo Nöthe den linken Fuß hinhielt und durch die Beine von Kiraly ins kurze Eck traf.

Die Franken hatten in der von vielen Unterbrechungen gekennzeichneten Partie in der Folge weiterhin klare Vorteile. Nöthe konnte vor der Pause zwei Chancen aus guter Position nicht nutzen (30., 31.).

Ohne personelle Wechsel ging es nach Wiederanpfiff weiter, auch am Spielgeschehen änderte sich nichts. Die "Kleeblättler" waren im Vorwärtsgang und suchten die Vorentscheidung. Zunächst waren wieder die Protagonisten des ersten Durchgangs, Sararer und Nöthe, im Blickpunkt - der Torschütze verzeichnete die beiden ersten Chancen nach der Pause jeweils nach Vorarbeit des Flügelspielers (48., 51.).

Den Treffer zum 2:0 markierte dann aber Nehrig: Nach einer Ecke wehrten die Löwen den Ball in die Mitte ab. Der Verteidiger, der nach seiner fünften Gelben Karte ein Spiel Pause hat, nahm das Leder mit vollem Risiko und knallte aus 22 Metern aufs Tor. Buck lenkte leicht und für Kiraly unhaltbar ab, die Kugel landete im linken unteren Eck (54.).

Frühzeitig war die Begegnung entschieden. Denn von den Münchnern kam offensiv einfach zu wenig, um eine Wende einzuleiten. Und die konzentriert agierenden Büskens-Schützlinge taten nicht mehr als notwendig, um den frühzeitig resignierenden bayrischen Rivalen in Schach zu halten. Chancen wie die sehr gute für Fürstner - der Mittelfeldmotor wurde von Feick frei vor dem Tor in letzter Sekunde am Einschuss gestört (65.) - hatten Seltenheitswert.

Schahin feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback (67.). Nennenswerte Torszenen blieben in der Schlussphase hüben wie drüben bis auf einen Schrägschuss des eingewechselten Klaus aus (89.). Die SpVgg verteidigte somit ihre Tabellenführung, 1860 verpasste den Anschluss nach ganz oben.

Fürth tritt am Sonntag (13.30 Uhr) die Reise in den Wildpark zum Karlsruher SC an. 1860 München empfängt zeitgleich Dynamo Dresden.

25.09.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (3) - 
Nehrig (1,5)        
Kleine (3)    
Mavraj (2,5)    
Schmidtgal (3) - 
Fürstner (2,5) , 
Pekovic (2,5) - 
Sararer (2) , 
Schröck (3)    
Occean (3) , 
Nöthe (2,5)            

Einwechslungen:
67. Schahin     für Nöthe
75. Klaus für Schröck
83. Karaslavov für Mavraj

Trainer:
Büskens
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Rukavina (3,5) , 
Bülow    
Buck (4) , 
Benjamin (4) - 
D. Stahl (4,5) , 
Bierofka    
Aigner (4,5)        
D. Halfar (5) - 
Lauth (5)    
Volland (4)        

Einwechslungen:
17. Feick (6)     für Bierofka
57. Schäffler (4,5) für Aigner
68. Rakic für Volland

Trainer:
Maurer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Nöthe (27., Linksschuss, Sararer)
2:0
Nehrig (54., Rechtsschuss)
Rote Karten
Fürth:
-
TSV 1860:
Bülow
(13., rohes Spiel, Nöthe)

Gelbe Karten
Fürth:
Nehrig
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Nöthe
(1.)
,
Schahin
(1.)
TSV 1860:
Aigner
(1. Gelbe Karte)
,
Feick
(3.)
,
Volland
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
25.09.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
14200 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Christian Bandurski (Oberhausen)   Note 3,5
ohne große Patzer, aber teilweise diskussionswürdige Zweikampfbewertung. Die Rote Karte war hart aber vertretbar.
Spieler des Spiels:
Bernd Nehrig
konsequent in der Defensive, hatte seine Seite im Griff und schaltete sich oft in die Angriffe mit ein.
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