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Alemannia Aachen

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SpVgg Greuther Fürth

 
Alemannia Aachen

0:0 (0:0)

SpVgg Greuther Fürth
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Alemannia Aachen
SpVgg Greuther Fürth
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.







Ein Punkt für Interimstrainer Außem - Rot für Junglas und Prib

Torlos am Tivoli - auch mit agilem Odonkor

Aachen und das 0:0 - gegen Greuther Fürth schrieb die Alemannia den vierten Teil. Auch der auf vier Positionen veränderten Truppe von Interimstrainer Ralf Außem gelang kein Torerfolg, obwohl genug Chancen vorhanden waren. In der von zwei frühen Roten Karten geprägten Partie kam Greuther Fürth nie richtig in Fahrt und konnte mit dem Zähler letztlich mehr als zufrieden sein. Die Siegesserie der Franken ist damit aber dahin.

David Odonkor
Auch er konnte den Torfluch nicht brechen: Aachens David Odonkor.
© picture allianceZoomansicht

Interimstrainer Ralf Außem schickte im Vergleich zum 0:0 beim SC Paderborn überraschend Kapitän Auer auf die Bank, für ihn durfte Radu im Zentrum ran. Hohs ersetzte im Tor den verletzten Waterman (Adduktorenprobleme), zudem durften Odonkor und Hadouir für Yabo und Stiepermann von Beginn an auflaufen. Greuther Fürths Trainer Mike Büskens hingegen sah keine Veranlassung, sein Team nach dem 2:1-Heimsieg gegen den MSV Duisburg zu ändern.

Primus Fürth seit sechs Spielen siegreich, Schlusslicht Aachen noch sieglos - die Rollen waren klar verteilt am neuen Tivoli. Die Anfangsminuten entsprachen dem erwarteten Verlauf. Beherzt gingen die Franken in die Zweikämpfe und übten Druck auf die ballführenden Spieler aus, Pressing war angesagt. Doch Aachen fand einen Weg, sich vom Druck zu befreien. Ball auf die rechte Seite - zu David Odonkor. Der Aachener stellte mehrmals seine Sprintstärke unter Beweis und stellte die SpVgg-Abwehr immer wieder vor Probleme. In der 8. Minute musste Grün in höchster Not klären, nach einer klasse Kombination über Radu und Achenbach verfehlte der Ex-Nationalspieler im Zentrum das Tor nur knapp (19.). Auch wenn die Greuther Fürther über weite Strecken den Ton im Mittelfeld angaben, zu einer echten Gelegenheit reichte es zunächst nicht.

Mitten in der gemächlichsten Phase des Spiels setzte Referee Stieler dann zum Paukenschlag an. Junglas traf Fürstner von vorne mit gestrecktem Bein und sah dafür zu seinem Erstaunen die Rote Karte. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung (23.). Der Vorteil währte ganze fünf Minuten. Denn da stieg Prib auf ähnliche Weise gegen Radu ein. Stieler blieb kaum etwas anderes übrig, als seine Linie beizubehalten - Rot also auch für Prib.

Mit größeren Freiräumen und hoher Intensität ging es weiter am neuen Tivoli. Und mit der ersten Chance für die Fürther: Nach Flanke von Schmidtgal war Nöthe mit dem Kopf zur Stelle, kam aber am langen Pfosten nicht mehr richtig hinter den Ball (32.). Den Schlusspunkt vor der Pause setzte aber die Alemannia in Person von Radjabali-Fardi. Der Verteidiger vernaschte Schröck auf der rechten Seite, scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am stark reagierenden Grün (41.).

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Mit einer Reihe von Eckbällen für die Aachener ging es weiter in der zweiten Hälfte, doch über Standards war Fürth kaum zu knacken. Beide Teams machten erstaunlich wenig aus den sich durch die Platzverweise bietenden Räumen, abgesehen von einer Konterchance über Nöthe, der jedoch etwas überhastet abschloss (48.), und einem weiteren Distanzschuss von Sararer (59.). Doch wie schon im ersten Abschnitt zeigte sich: Die besseren Chancen gibt's für Aachen. Grün musste bei einem Freistoß von Hadouir sein ganzes Können zeigen (62.), Olajengbesi verfehlte das Gehäuse sechs Minuten später nach einer Ecke knapp per Kopf. In der 76. Minute war dann für Odonkor Schluss, Stiepermann kam dafür ins Spiel.

In der Schlussphase schien die Luft bei den Akteuren etwas raus zu sein, die Kräfte schwanden wohl auch wegen der frühen Roten Karten ein wenig. Ein Distanzschuss von Stiepermann brachte Grün nicht in Verlegenheit (83.), Sararer kam gegen Hohs auf der anderen Seite einen Schritt zu spät (86.). Ein Sieg der SpVgg hätte jedoch auch nicht dem Spielverlauf entsprochen.

Aachen, das nunmehr zum vierten Mal in Folge 0:0 spielte, ist nächsten Samstag (13 Uhr) zu Gast beim 1. FC Union Berlin. Greuther Fürth empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) 1860 München.

18.09.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Hohs (2,5) - 
Olajengbesi (2,5) , 
Feisthammel (4,5) , 
Achenbach (3) - 
Kratz (3) , 
Sibum (3,5)        
Junglas    
Hadouir (3)    
Odonkor (2,5)    
Radu (3,5)    

Einwechslungen:
66. Yabo für Hadouir
76. Stiepermann für Odonkor
85. Auer für Radu

Trainer:
Aussem
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (2) - 
Nehrig (3,5)    
Kleine (3)    
Mavraj (3) , 
Schmidtgal (3,5) - 
Fürstner (3) , 
Prib    
Sararer (3)    
Schröck (3,5) - 
Occean (3,5) , 
Nöthe (4)

Einwechslungen:
87. Klaus für Sararer

Trainer:
Büskens

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Rote Karten
Aachen:
Junglas
(23., grobes Foulspiel, Nöthe)
Fürth:
Prib
(27., grobes Foulspiel, Radu)

Gelbe Karten
Aachen:
Sibum
(3. Gelbe Karte)
Fürth:
Nehrig
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
18.09.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
14867
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 2,5
beide Platzverweise waren vertretbar, ansonsten hatte das Gespann die unmittelbar auf die Roten Karten folgende hitzige Phase gut im Griff und leitete die Partie ohne größere Fehler.
Spieler des Spiels:
Max Grün
mit drei Glanzparaden sicherte der Keeper Greuther Fürth einen Punkt, wirkte stets ruhig und souverän.
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