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1860 München

 - 

1. FC Union Berlin

 

3:1 (1:1)

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1860 München
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











1860 München feiert dritten Heimsieg in Folge

Volland veredelt den Löwen-Startrekord

Der TSV 1860 München unterstrich durch einen 3:1-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin seine imposante Heimstärke. Die Köpenicker lieferten den Sechzgern in einer flotten und unterhaltsamen Partie ein Duell auf Augenhöhe, ehe Volland zum zweiten Mal treffsicher auf den Plan trat und wenig später auch seine Assistgeber-Qualitäten demonstrierte.

Stefan Aigner, Kevin Volland, Benjamin Lauth (alle TSV 1860 München)
Gut gemacht, Kevin! Die Teamkollegen Stefan Aigner und Benjamin Lauth (rechts) nehmen Doppeltorschütze Volland die Mitte.
© picture allianceZoomansicht

Reiner Maurer sah nach der 1:3-Schlappe in Düsseldorf keinen Änderungsbedarf, zumal sich die zuletzt grippegeschwächten Halfar und Aigner rechtzeitig fit meldeten. Der 1860-Coach musste dennoch umdisponieren, da sich Rukavina kurzfristig mit Muskelproblemen abmeldete. Buck rutschte für den Serben in die Startelf. Unions Trainer Uwe Neuhaus baute sein Anfangsformation nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Bochum zweimal um: Karl kam für Madouni (Grippe) zum Zug. Mosquera verdrängte den etatmäßigen Kapitän Mattuschka auf die Bank. Kohlmann übernahm die Spielführer-Binde.

Beide Teams legten in der Anfangsphase einen flotten Auftritt auf den Münchner Rasen. Die Löwen verzeichneten mit energischem Offensivdrang Feldvorteile, ohne allerdings zunächst die nötige Präzision an den Tag zu legen. Doch auch die Köpenicker versteckten sich nicht und erspielten sich rasch erste Halbchancen: Der aufgerückte Stuff beförderte die Kugel artistisch mit der Hacke Richtung gegnerisches Gehäuse, ein Mosquera-Schuss wurde geblockt (5., 15.).

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Im Anschluss intensivierten die Sechzger ihre Angriffsbemühungen und münzten diese nun auch in gute Gelegenheiten um: Lauth wurde von Sturmpartner Volland in Szene gesetzt, jagte das Spielgerät aber über den Querbalken (17.). Keine Zeigerumdrehung später war Münchens Kapitän seinem Torerfolg ein Stück näher: Union-Schlussmann Glinker entschärfte nach Halfars Maßflanke Lauths wuchtigen Kopfball (18.).

Die Hausherren blieben am Drücker und gingen in Minute 22 spektakulär in Front: Aigner chipte den Ball aus zentraler Position herrlich in den Strafraum, wo ihn der in Position gelaufene Volland direkt abnahm und in den rechten Winkel beförderte. Doch Union antwortete postwendend: Mosquera stieg nach einer Karl-Flanke eine Etage höher als der zu passive Schindler und wuchtete das Leder mit dem Kopf entschlossen in die Maschen (24.).

Auch fortan überbrückten die Kontrahenten das Mittelfeld schnell und legten auf diesem Weg couragiert den Vorwärtsdrang ein. Die Gäste aus der Hauptstadt wurden hierbei vor dem Kabinengang immer mutiger, konnten daraus vor der Pause aber kein Kapital schlagen.

Die ersten sieben Minuten des zweiten Durchgangs gestalteten sich weitgehend ereignisarm, ehe ein Doppelschlag der Mauer-Schützlinge die Weichen auf Sieg stellte.

Union-Innenverteidiger Menz präsentierte sich orientierungslos, ganz im Gegenteil zu Lauth, der seinen kapitalen Ballverlust umgehend bestrafte. Münchens Sturmführer bediente überlegt Volland, der die Kugel locker über die Linie schob (53.). Keine 60 Sekunden legten die Löwen nach: Doppeltorschütze Volland zeigte sich diesmal uneigennützig. Aigner bugsierte den Ball nach seiner punktgenauen Flanke in die Maschen.

Die "Eisernen" zeigten sich nicht geschockt und agierten weiter beharrlich nach vorne. Rund eine Viertelstunde vor Schluss hätte Stuff die Berliner beinahe wieder herangebracht: Nach einer Ecke des eingewechselten Mattuschka verschätzte sich Kiraly. Der Kopfball des aufgerückten Unions-Verteidigers rauschte über die Latte (73).

Auf der Gegenseite boten sich den Münchnern Räume für Konter, die diese aus dem Spiel heraus jedoch nicht in Chancen umwandelten. Nach einer Lauth-Ecke hingegen musste Glinker sein ganzes Können aufbieten, um einen Stahl-Kopfball aus kurzer Distanz zu parieren (79.). Auch in ihrer Schlussphase blieb die Partie unterhaltsam, wenngleich weitere Treffer ausblieben. Der Jubel in München war groß: Erstmals hat der TSV 1860 in einer der beiden höchsten deutschen Spielklassen drei Heimspiele zu Saisonbeginn in Folge gewonnen.

Nach der Länderspielpause tritt 1860 am Sonntag, dem 11. September, beim FC St. Pauli an. Union Berlin empfängt zeitgleich den FC Ingolstadt in der Alten Försterei.

28.08.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (4) - 
Schindler (4) , 
Bülow (4) , 
Buck (3,5) , 
Feick (3)    
D. Stahl (3) , 
Bierofka (3)    
Aigner (2)        
D. Halfar (3,5) - 
Lauth (2,5)    
Volland (1,5)            

Einwechslungen:
71. Schäffler für Volland
78. Maier für Bierofka
87. S. Kaiser für Aigner

Trainer:
Maurer
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3) - 
Pfertzel (4,5) , 
Stuff (3) , 
Menz (5) , 
Kohlmann (3)    
Karl (3,5)    
Parensen (3)        
Quiring (3)    
Silvio (3,5)    
Terodde (4) , 
Mosquera (3)    

Einwechslungen:
70. Mattuschka für Silvio
70. Ede für Quiring
84. Zoundi für Parensen

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Volland (22., Linksschuss, Aigner)
1:1
Mosquera (24., Kopfball, Karl)
2:1
Volland (53., Linksschuss, Lauth)
3:1
Aigner (54., Kopfball, Volland)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Feick
(2. Gelbe Karte)
Union:
Karl
(2. Gelbe Karte)
,
Parensen
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.08.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
22500
Schiedsrichter:
Thomas Metzen (Mechernich)   Note 2
guter Leiter in einer unaufgeregten Partie.
Spieler des Spiels:
Kevin Volland
zwei Tore, ein Assist, war bis zu seiner Auswechslung ein ständiger Unruheherd.
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