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MSV Duisburg

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Dynamo Dresden

 
MSV Duisburg

3:0 (1:0)

Dynamo Dresden
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MSV Duisburg
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











MSV gewinnt erstmals - Dynamo bleibt in Duisburg sieglos

Bajic führt die "Zebras" zum ersten Dreier

Nach fünf sieglosen Spielen in Folge holte der MSV Duisburg den ersten Dreier in der laufenden Saison. In einem erst nach der Pause ansehnlichen Spiel bezwangen die Meidericher Aufsteiger Dynamo Dresden am Ende etwas zu hoch mit 3:0. Für die Sachsen wäre durchaus mehr drin gewesen, allerdings trauten sie sich zu selten etwas zu und bleiben somit in Duisburg weiter ohne Sieg.

Duisburgs Bajic nimmt Trojan in die Mangel
Mit allen Mitteln: Duisburgs Bajic nimmt Trojan in die Mangel.
© picture allianceZoomansicht

MSV-Coach Milan Sasic veränderte seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Niederlage auf St. Pauli auf zwei Positionen: Berberovic und Brosinski spielten für Bollmann und Pliatsikas (Gelb-Rot).

Dresdens Trainer Ralf Loose setzte nach dem 1:2 gegen den SC Paderborn auf drei Neue: Heller und Trojan erhielten auf den Außenbahnen den Vorzug vor Pfeffer (Magen-Darm-Infekt) und Knoll. Außerdem stürmte Fort nach Rot-Sperre für Cidimar.

Der holprige Start in die neue Saison machte sich bei beiden Mannschaften zu Beginn bemerkbar. Sowohl die Duisburger als auch die tief gestaffelten Dresdner agierten ideen- und mutlos nach vorne. Außerdem leisteten sich die Akteure hüben wie drüben unglaublich viele Fehlpässe, sodass ein flüssiges Spiel lange Zeit nicht zustande kam.

Es war viel Hektik in der Partie, intensive Zweikämpfe waren an der Tagesordnung. Das spielerische Element wurde dabei aber vergessen. Immerhin war der Wille vorhanden, vor allem die "Zebras" wollten etwas reißen, investierten mehr nach vorne und durften nach zehn Minuten durch Brosinski die erste nennenswerte Chance für sich verbuchen. Das war dann aber auch schon alles, da die Meidericher viel zu oft auf lange Bälle setzten. Damit hatte die gut geordnete Defensive der Sachsen keine Mühe. Dynamo selbst tat aber auch nur sehr wenig nach vorne, sodass Fromlowitz im Kasten der Duisburger einen geruhsamen Abend verlebte. In der 28. Minute musste er dann doch gegen Trojan zur Tat schreiten.

Es war viel Stückwerk geboten, für Schiedsrichter Benjamin Cortus, der sein Debüt in der 2. Liga feierte, gab es dennoch einiges zu tun. Mit zwei Gelben Karten gegen Dresdens Schuppan und Duisburgs Berberovic nahm der 30-Jährige aber schnell die aufkommende Härte aus dem Duell.

Bajic geht Risiko und belohnt sich selbst - Zweitligadebüt von Poté

Duisburgs Kapitän Bajic klärt gegen Gueye (li.).
Abgegrätscht: Duisburgs Kapitän Bajic klärt gegen Gueye (li.).
© picture allianceZoomansicht

Alles sah nach einem 0:0 zur Pause aus, doch dann sorgte Bajic für helle Begeisterung im weiten Rund. Nach einer Ecke von rechts ging der Kapitän am Elfmeterpunkt volles Risiko, nagelte den Ball volley unter die Latte und sorgte so für die etwas überraschende Pausenführung der "Zebras" (44.).

Nach dem Seitenwechsel musste Dynamo mehr machen und die zuvor offenbarte defensive Grundhaltung aufgeben. Das taten die Dresdner dann auch, wenngleich sie nicht auf Teufel komm raus losstürmten. Dennoch hätte Heller kurz nach Wiederanpfiff den Ausgleich erzielen können, wenn nicht sogar müssen. Der Ex-Frankfurter schlenzte den Ball aber aus bester Position knapp drüber (48.).

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Die Begegnung wurde ansehnlicher, auch weil das Passspiel auf beiden Seiten präziser wurde. In dem ohnehin schon temporeichen Spiel blieb der MSV, der im Mittelfeld klare Vorteile hatte, allerdings weiter die tonangebende Mannschaft und erarbeitete sich durch Domovchiyski (52.) und Gjasula (55.) weitere Möglichkeiten. Loose reagierte mit der Hereinnahme von Knoll, der den defensiver ausgerichteten Papadopoulos ersetzte. Kurz darauf kam auch Neuzugang Poté zu seinem ersten Zweitligaeinsatz. Der Mann aus Benin bekam es dann aber nicht mit Bajic zu tun, da dieser angeschlagen durch Hoffmann ersetzt werden musste.

Ohne den Bosnier mussten die "Zebras" also die letzten 20 Minuten überstehen. In diesen zogen sie sich immer weiter zurück und überließen so dem Aufsteiger, der mit Cidimar mittlerweile einen zweiten gelernten Stürmer auf dem Feld hatte, weite Teile des Mittelfelds. Dynamo wusste damit aber nichts anzufangen und wurde dann noch aus allen Träumen gerissen: Bei einem Konter flankte Brosinski mustergültig in die Mitte zu Jula, der gekonnt das 2:0 markierte (79.). Danach war die Luft raus, da Dresden nichts mehr zuzusetzen hatte und die Duisburger den ersten Sieg der laufenden Saison clever über die Zeit brachten. Dieser fiel dann sogar noch höher aus. Zwar scheiterte der neu gekommene Pamic aus 16 Metern am rechten Pfosten (84.), doch dann unterlief Dresdens Gueye in der Schlussminute ein bitteres Eigentor, das die 0:3-Niederlage besiegelte.

Nach der Länderspielpause geht es für Duisburg am Freitag, den 9. September, bei der SpVgg Greuther Fürth weiter. Am Montag darauf empfängt Dynamo Dresden den VfL Bochum.

26.08.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Fromlowitz (3) - 
Berberovic (3,5)    
Bruno Soares (3,5) , 
Bajic (2)            
Wolze (3)    
Sukalo (3,5) , 
J. Gjasula (3) - 
Brosinski (4) , 
Domovchiyski (5)    
Kastrati (4)    
Jula (3,5)    

Einwechslungen:
71. Hoffmann für Bajic
76. Pamic für Domovchiyski
80. Shao für Kastrati

Trainer:
Sasic
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Eilhoff (3) - 
Gueye (4) , 
Bregerie (3,5) , 
Stoll (4) , 
Schuppan (4)    
Solga (4) , 
Papadopoulos (4,5)    
R. Koch (3)        
Trojan (3)    
Heller (3,5) - 
Fort (5)    

Einwechslungen:
61. Knoll für Papadopoulos
71. Poté für Fort
78. Cidimar für Trojan

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bajic (44., Rechtsschuss, J. Gjasula)
2:0
Jula (79., Linksschuss, Brosinski)
3:0
Gueye (90., Eigentor, Rechtsschuss, Brosinski)
Gelbe Karten
Duisburg:
Berberovic
(1. Gelbe Karte)
,
Wolze
(2.)
Dresden:
Schuppan
(2. Gelbe Karte)
,
R. Koch
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
26.08.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
12657
Schiedsrichter:
Benjamin Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz)   Note 3
kleinere Fehler in der Zweikampfbeurteilung, sonst ein solider Leiter.
Spieler des Spiels:
Branimir Bajic
ordnete die Abwehr mit viel Übersicht, war Schütze des erlösenden Treffers zum 1:0.
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