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Energie Cottbus

 - 

1. FC Union Berlin

 

2:1 (0:0)

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Energie Cottbus
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













Edes Treffer kann Energie nicht stoppen

Rangelov-Freistoß sichert Cottbus die Klasse

Energie Cottbus hat sich mit einem 2:1-Erfolg über Union Berlin aus eigener Kraft den Klassenerhalt gesichert. Die Lausitzer, die im ersten Durchgang über weite Strecken sehr verunsichert wirkten, drehten nach dem Seitenwechsel auf und siegten durch einen direkt verwandelten Rangelov-Freistoß. Energie beendet die Spielzeit damit auf Rang 14, Union ist auf dem siebten Tabellenplatz der beste Ost-Verein.

Roger (Energie Cottbus) und Silvio (Union Berlin) kämpfen um den Ball
Roger und seine Kollegen von Energie Cottbus hatten ihr Ziel über 90 Minuten fest im Blick.
© picture allianceZoomansicht

Auf Seiten der Cottbuser ließ Rudi Bommer dieselbe Elf von Beginn an auflaufen, die zuletzt in Ingolstadt unglücklich mit 0:1 verloren hatte. Sein Gegenüber Uwe Neuhaus veränderte seine Anfangsformation nach dem 5:4 gegen Rostock auf zwei Positionen: Im Tor bekam Höttecke anstelle von Glinker seinen vierten Saisoneinsatz. Außerdem ersetzte Menz Parensen, der sich im Training eine Rippenverletzung zugezogen hatte.

Angesichts der Tabellenkonstellation begann Cottbus mit hoher Präsenz, suchte die Zweikämpfe und stand sehr eng am Gegner. Doch schon früh wurde die Mannschaft von Trainer Rudi Bommer von zwei Berliner Großchancen aus dem Konzept gebracht: Zunächst wurde ein Ede-Schuss ins Toraus gelenkt (5.), nur eine Minute später konnte Renno einen Kopfball von Terodde an die Latte lenken. Nach diesen Schrecksekunden verloren die Gastgeber nach und nach den Faden - die Angst vor Fehlern war dem Spiel der Bommer-Elf deutlich anzusehen. Lediglich ein Kopfball von Banovic, den Höttecke ans Außennetz lenkte, sorgte für Gefahr (14.).

Während die Lausitzer den Zug zum Tor immer mehr verloren und ihr Glück mit hohen, weiten Bällen versuchten, wirkte das Spiel der Gäste aus Berlin flüssiger. Besonders Mattuschka sorgte mit seiner Spielübersicht immer wieder für öffnende Pässe und mit einem Distanzschuss auch selbst für Gefahr (25.). Ein Lebenszeichen der Gastgeber gab Hünemeier in der 38. Minute ab: Er köpfte den Ball nach einem Freistoß ins Tor, stand aber zuvor im Abseits und wurde darum zurückgepfiffen.

Der erste Durchgang endete ereignisreich: Ziebig traf Terodde beim Zweikampf im Sechzehner am Fuß - Elfmeter für die Eisernen (39.). Karl trat an und verwandelte sicher ins rechte untere Eck, doch Schiedsrichter Christian Dingert ließ den Elfmeter wiederholen, weil drei Energie-Akteure frühzeitig in den Sechzehner gelaufen waren. Den Wiederholungsschuss setzte Karl dann an die Latte, von wo aus der Ball deutlich vor der Torlinie aufkam. Somit ging es torlos in die Kabinen.

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Im zweiten Durchgang belebte Bommer seine Offensive durch den ersten Wechsel: Kronaveter ersetzte Sörensen. Die Hausherren gingen das Spiel deutlich aktiver an und suchten nach spielerischen Lösungen anstelle der vorher genutzten hohen Bälle. In der 59. Minute sollte sich das druckvollere Spiel bezahlt machen: Rangelov und Kruska behaupteten auf der rechten Seite den Ball, Kruska bediente Adlung, der per Rechtsschuss aus zweiter Reihe das 1:0 markierte. Doch bereits im direkten Gegenzug erhielt die Hoffnung der Energie-Fans einen herben Dämpfer: Nach Flanke durch Pfertzel sorgte Ede per Kopfball für den Ausgleich (61.).

Die Partie wurde lebhafter, Cottbus verlor immer mehr die Angst vor Fehlern und kam zu Chancen. Doch Banovic verzog seinen Schuss und verfehlte das Tor deutlich (65.). In der 72. Minute holte der Mittelfeldakteur dann zentral vor dem Tor einen Freistoß heraus. Diesen nutzte Rangelov zur erneuten Cottbuser Führung: Der Rechtsschuss des Offensivmanns ging über die Mauer und schlug unhaltbar für Höttecker links im Tor ein (72.).

In der Schussphase zogen sich die Teams keinesfalls zurück, sondern zeigten eine engagierte Leistung. Cottbus agierte weiter offensiv, ohne allerdings wirklich für Gefahr zu sorgen. Und auch Berlin spielte munter mit. Da Möhrle einen Schuss von Terodde blockte, blieb es aber letztlich beim 2:1-Erfolg der Cottbuser.

Damit ist für beide Teams die Spielzeit beendet. Der erste Spieltag der Saison 2012/13 findet vom 3. bis 6. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokal startet vom 17. bis 20. August.

06.05.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Renno (3) - 
Engel (4,5) , 
Hünemeier (3) , 
Möhrle (3) , 
Ziebig (5)   
Roger (4)   
Sörensen (4)   
Banovic (2) , 
Kruska (3)    
Adlung (2,5)       
Rangelov (2,5)          

Einwechslungen:
46. Kronaveter (3) für Sörensen
86. Fenin für Rangelov
89. Ludwig für Adlung

Trainer:
Bommer
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Höttecke (4) - 
Pfertzel (3)   
Göhlert (3) , 
Menz (3,5)   
Kohlmann (3)   
Karl (4) - 
Belaid (4) , 
Mattuschka (4)    
Ede (2,5)       
Terodde (3) , 
Silvio (4)   

Einwechslungen:
70. Madouni für Pfertzel
79. Zoundi für Silvio

Reservebank:
Glinker (Tor)
,
Stuff

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Adlung (59., Rechtsschuss, Kruska)
1:1
Ede (61., Kopfball, Pfertzel)
2:1
Rangelov (73., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Cottbus:
Rangelov
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Ziebig
(12.)
,
Roger
(5., gesperrt)
Union:
Kohlmann
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Menz
(3.)
,
Ede
(1.)

Besondere Vorkommnisse
Karl schießt Foulelfmeter an die Latte (41.)

Spielinfo

Anstoß:
06.05.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
20049
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Thallichtenberg)   Note 3
hatte die schwer zu leitende Partie im Griff, den verwandelten Elfmeter von Unions Karl wiederholen zu lassen (41.), war jedoch zu kleinlich.
Spieler des Spiels:
Ivica Banovic
enorm laufstark, war stets anspielbar und holte den Freistoß zum Cottbuser Siegtreffer heraus.
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