Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
1860 München

1860 München

1
:
2

Halbzeitstand
1:2
Alemannia Aachen

Alemannia Aachen


1860 MÜNCHEN
ALEMANNIA AACHEN
15.
30.
45.



60.
75.
90.





"Löwen" zeigen beim Saisonfinale wenig Entschlossenheit

Aachen siegt und steigt ab

Trotz eines nicht unverdienten 2:1-Sieges in München muss Alemannia Aachen den bitteren Gang in die 3. Liga antreten, weil Karlsruhe gleichzeitig gegen Eintracht Frankfurt siegte. Die niveauarme Partie hatte ihre raren Höhepunkte bereits früh in der ersten Spielhälfte, als alle drei Treffer binnen elf Minuten fielen.

Albert Streit (li.), Kevin Volland
Vom Leib gehalten: Albert Streit (li.) im Zweikampf mit Kevin Volland.
© picture allianceZoomansicht

Reiner Maurer veränderte seine Startelf nach dem 2:0 bei Eintracht Frankfurt auf drei Positionen. Für Keeper Eicher, Bülow und Rakic begannen Kiraly, Bierofka und Aigner (nach Gelbsperre).

Auf Seiten der Alemannia stellte Coach Ralf Aussem nach dem 1:0 gegen Karlsruhe einmal um. Streit kehrte nach Gelbsperre zurück und ersetzte Auer.

Beide Teams starteten abwartend in die Partie, scheuten das letzte Risiko im Spiel nach vorne. Doch mit dem ersten konstruktiven Angriff ging die Alemannia gleich in Führung. Uludag setzte Odonkor auf der rechten Seite in Szene, der von rechts im Strafraum in die Mitte flankte. Aygün versuchte zu klären, legte den Ball jedoch unglücklich genau vor der Füße von Streit vor, der trocken ins linke Toreck einschob (10.).

Die "Löwen" entwickelten in der Folge mehr Zug nach vorne. In der 17. Minute hatte Aachen Glück, dass Stahl nach Watermans Patzer - der Keeper verlor den eigentlich schon sicher in den Armen ruhenden Ball wieder - mit seinem noch abgefälschten Schuss knapp scheiterte. Kurz darauf aber der Ausgleich: Volland schickte Nicu links in den Strafraum steil, der sofort quer zu Aigner legte. Der nach Frankfurt wechselnde Mittelfeldspieler ließ sich die Chance nicht entgehen und schob ins leere Tor ein (18.).

Und es blieb vor beiden Toren gefährlich. Erst scheiterte Stiepermann aus halblinker Position an Kiraly, auf der Gegenseite parierte Waterman gekonnt gegen Volland (19.). Ein Sonntagsschuss brachte die Aachener dann wieder in Front. Uludag nahm nach Anspiel von Achenbach aus etwa 25 Metern Maß und traf über Kiraly hinweg spektakulär ins rechte Toreck (21.).

Nach den drei Treffern binnen elf Minuten kehrte plötzlich Ruhe ins Spiel ein. Die "Löwen" versuchten die Partie zu kontrollieren, doch es mangelte den Münchnern in der Offensive gewaltig an Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen, so dass die Hintermannschaft der Alemannia kaum Mühe hatte, den Ball meist schon vor dem eigenen Strafraum zu erobern. Mit der knappen Führung für Aachen, das seinerseits nach dem 2:1 kaum mehr Offensivaktivitäten zeigte, ging es in die Halbzeit.

Wenig Einsatz, keine Tore

Der zweite Abschnitt startete so, wie die erste aufgehört hatte. Die "Löwen" hatten mehr Ballbesitz als die tief stehende Alemannia, konnten aber aufgrund von mangelnder Risikobereitschaft praktisch keine guten Torchancen kreieren. Ein strammer Distanzschuss von Aigner blieb lange Zeit die einzige nennenswerte Offensivaktion in München (53.). Die Alemannia verlagerte sich ganz auf die Defensive, zeigte im zweiten Abschnitt keinerlei Bemühungen nach vorne. So plätscherte die Partie weitgehend ereignisarm dahin. Erst in der Schlussphase erhöhten die Sechziger noch einmal Tempo und Druck.

Frank Aussem
Bitterer Blick: Trotz des Sieges steigt Frank Aussem mit der Alemannia ab.
© picture alliance

Aygün zielte nach einer Freistoß-Flanke per Kopf ein paar Meter links am Tor vorbei (81.). Wenig später vergab Rukavina per Direktabnahme die beste Ausgleichschance für die Maurer-Elf der zweiten Hälfte, weil der Serbe den Ball nicht voll traf und Waterman so parieren konnte (85.). Es dauerte bis zur 89. Minute, ehe Stiepermann mit einem wuchtigen Schuss vom Strafraumrand, der ein paar Meter am Tor vorbeiging, die einzige kleinere Gelegenheit für Aachen im zweiten Durchgang hatte.

Der erste Spieltag der 2. Bundesliga der Saison 2012/13 findet vom 3. bis 6. August statt. Die erste Hauptrunde des DFB-Pokals steigt vom 17. bis 20. August. Die 3. Liga mit den Aachenern startet bereits am 20. Juli.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Rukavina (3) , 
Aygün (5) , 
Vallori (3) , 
Schindler (5)    
D. Stahl (4)    
Bierofka (3,5)    
S. Aigner (2,5)    
Nicu (3) - 
Lauth (5)    
Volland (3,5)

Einwechslungen:
68. Rakic für Bierofka
75. Feick für Schindler
83. Bülow für D. Stahl

Reservebank:
T. Ochs (Tor)

Trainer:
Maurer
Alemannia Aachen
Aufstellung:
Waterman (3) - 
Casper (4) , 
Feisthammel (3) , 
Olajengbesi (3) , 
Achenbach (3,5) - 
Demai (3) , 
Kratz (3) - 
Odonkor (3)    
Streit (1,5)        
Uludag (2)        

Einwechslungen:
77. Marquet für Odonkor
89. Junglas für Uludag

Trainer:
Aussem

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Streit (10., Rechtsschuss)
1:1
S. Aigner (18., Rechtsschuss, Nicu)
1:2
Uludag (21., Linksschuss, Achenbach)

Spielinfo

Anstoß:
06.05.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
25100
Schiedsrichter:
Markus Wingenbach (Mainz)   Note 2
keine Fehler in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Albert Streit
an beiden Treffern der Alemannia beteiligt, zog klug die Fäden im Spiel.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine