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1860 München

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FC Ingolstadt 04

 
1860 München

4:1 (1:1)

FC Ingolstadt 04
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1860 München
FC Ingolstadt 04
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Ingolstadts Serie reißt nach 14 Spielen

Aigner legt klasse für Volland auf

1860 behielt im bayerischen Derby gegen Ingolstadt verdient die Oberhand. Im ausgeglichenen und tempoarmen ersten Durchgang nutzten beide Teams jeweils eine ihrer wenigen Chancen. Nach Wiederanpfiff schlugen die nun bissigeren Löwen schnell zweimal zu und entdeckten gegen nachlassende Schanzer ihre Spielfreude.

Schäffler vs. Vallori (li.)
Laufduell: FCI-Angreifer Manuel Schäffler droht dem Münchner Guillermo Vallori zu entwischen.
© picture-allianceZoomansicht

1860-Coach Reiner Maurer stellte seine Elf nach dem 2:2 in Bochum auf einer Position um und schickte Schindler für Feick auf den Platz.

Beim bayerischen Rivalen aus Ingolstadt brachte Trainer Tomas Oral im Vergleich zum 2:1 gegen Karlsruhe Ex-Löwe Schäffler für Nemec.

Der FCI dominierte die Anfangsphase klar. 1860 zeigte wenig Präsenz in den Zweikämpfen, schon im Mittelfeld war der Ball gegen einsatzfreudige und gut organisierte Gäste wieder verloren. Bis auf ein Akaichi-Solo wurde es für die trägen Münchner aber nicht brenzlig (4.).

Nach einer Viertelstunde wurde die Maurer-Elf etwas initiativer. Der Ball lief flüssiger und sicherer durch die Reihen der Hausherren, die aber bei überschaubarem Tempo am Strafraum mit ihrem Latein zunächst am Ende waren. Die Sonne zeigte sich, und mehr als Sommerfußball war es auch nicht, was die Kontrahenten auf den Rasen zauberten.

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Torszenen blieben lange Zeit Mangelware, wie aus dem Nichts fiel die Führung der Löwen: Rukavina wurde beim Alleingang nicht energisch genug angegriffen und flankte aus dem rechten Halbfeld. Volland stand halblinks frei vor Özcan und schoss volley aus neun Metern ins rechte Eck (22.).

Ingolstadt ließ eine echte Reaktion vermissen, 1860 ruhte sich in einer weiterhin höhepunktarmen Partie auf der Führung aus. Auch der Ausgleich fiel so wie aus heiterem Himmel: Leitl spielte vor dem Strafraum Doppelpass mit Schäffler und zog aus 20 Metern mit links ab. Kiraly hatte gegen den aufs rechte Eck gezogenen Aufsetzer das Nachsehen, sah dabei nicht gut aus (32.).

Beide Teams entwickelten bis zum Kabinengang nur selten Zug zum Tor. Einzig Nicu fasste sich nach Sololauf ein Herz und verfehlte per Fernschuss das Tor nur knapp (44.).

Beide Mannschaften starteten personell unverändert in den zweiten Abschnitt. Die Löwen waren nun bissiger und drängten den bayerischen Rivalen in die Defensive. Alsbald mit Erfolg: Lauths Eckball flog von links durch den Fünfer, der ungedeckte Aigner stand am zweiten Pfosten richtig und bugsierte die Kugel mit dem Bauch aus kurzer Distanz über die Linie (48.).

Die Schanzer reagierten, intensivierten umgehend ihre Offensivbemühungen, die kompakte Defensive der Münchner geriet aber kaum ins Schwitzen. Und nach vorne brachte die Maurer-Elf viel mehr Zielstrebigkeit ein. Unter Beweis gestellt beim 3:1, das fast eine Kopie des 1:1 auf der anderen Seite war: Stahl jagte das Leder nach Doppelpass mit Volland per kernigem 20-Meter-Schuss ins rechte untere Eck (60.).

Gegen spiefreudige Löwen stand der FCI nun auf verlorenem Posten. Volland verpasste Nicus Hereingabe (71.), der eingewechselte Halfar verzog (75.). Und war wenig später Initiator des vierten Münchner Treffers: Nach Steilpass des Blondschopfs legte Aigner trickreich mit der Hacke für und Volland düpierte damit alle Ingolstädter einschließlich Özcan. Nach kleinem Schlenker schob der nach der Saison nach Hoffenheim wechselnde Youngster die Kugel ins leere Tor (76.).

Quaner vergab die Ergebniskosmetik, als er freistehend aus neun Metern an Kiraly scheiterte (82.). Ingolstadt musste nach fünf Siegen und neun Unentschieden die erste Niederlage in der Rückrunde hinnehmen und hofft auf Schützenhilfe von Paderborn (in Karlsruhe) und St. Pauli (gegen Rostock), um schon an diesem Wochenende den Klassenerhalt feierrn zu können.

1860 München gastiert am Sonntag (13.30 Uhr) bei Eintracht Frankfurt. Ingolstadt empfängt zeitgleich Energie Cottbus.

21.04.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (3,5) - 
Rukavina (2,5) , 
Aygün (2,5) , 
Vallori (2) , 
Schindler (3,5) - 
D. Stahl (2)    
Nicu (3)    
Aigner (2)        
Rakic (4)    
Volland (1,5)        
Lauth (3)        

Einwechslungen:
68. Bülow für Rakic
75. D. Halfar für Lauth
81. Maier für Nicu

Trainer:
Maurer
FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
Özcan (4) - 
Görlitz (3,5) , 
Biliskov (5) , 
Gunesch (5)    
A. Schäfer (4,5) - 
Matip (4)    
Ikeng (4)        
Leitl (2,5)            
Caiuby (3) - 
Schäffler (3,5)    

Einwechslungen:
60. Nemec (3) für Schäffler
64. Quaner für Ikeng
73. L. Haas für Matip

Trainer:
Oral

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Volland (22., Linksschuss, Rukavina)
1:1
Leitl (32., Linksschuss, Schäffler)
2:1
Aigner (48., Bauch, Lauth)
3:1
D. Stahl (60., Linksschuss, Volland)
4:1
Volland (76., Rechtsschuss, Aigner)
Gelbe Karten
TSV 1860:
Aigner
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Ingolstadt:
Ikeng
(6. Gelbe Karte)
,
Gunesch
(1.)
,
Leitl
(9.)

Spielinfo

Anstoß:
21.04.2012 13:00 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
21200
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 2
souveräner Leiter eines insgesamt fairen Derbys ohne knifflige Szenen.
Spieler des Spiels:
Kevin Volland
wenn der künftige Hoffenheimer am Ball ist, geht bei 1860 die Post ab. Der 19-Jährige war auch gegen Ingolstadt stets in Bewegung und belohnte sich für seine leidenschaftliche Vorstellung mit einem Volley- und einem Abstaubertor.
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