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SpVgg Greuther Fürth

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Energie Cottbus

 
SpVgg Greuther Fürth

3:0 (1:0)

Energie Cottbus
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SpVgg Greuther Fürth
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.







Fürth seit neun Spielen ungeschlagen - Roger sieht Rot

Occean scheitert vom Punkt und trifft dann doch

Die SpVgg Greuther Fürth befindet sich weiter auf Kurs in Richtung Bundesliga. Die Fürther gewannen zuhause gegen lange Zeit in Unterzahl spielende Cottbuser mit 3:0 und blieben somit im neunten Ligaspiel in Folge ungeschlagen. Für die Lausitzer, die zum sechsten Mal nacheinander keinen Dreier einfahren konnten, bleibt der Ronhof ein trostloses Pflaster, bleiben sie dort doch weiterhin sieglos.

Kleine (3.v.re.) feiert sein soeben erzieltes 1:0
Jubelnde Fürther: Kleine (3.v.re.) feiert sein soeben erzieltes 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Fürths Trainer Michael Büskens musste nach dem 1:1 in Aue auf Rechtsverteidiger Nehrig (Muskelfaserriss am hinteren Oberschenkel) verzichten. Dafür meldete sich Schröck nach Kniebeschwerden wieder fit und fand sich auch gleich auf der rechten Seite der Viererkette wieder. Ferner kamen Pektürk und Asamoah für Klaus und Nöthe.

Cottbus' Coach Rudolf Bommer wechselte im Vergleich zum 1:1 gegen den FSV Frankfurt viermal: Banovic, Ziebig, Engel und Müller spielten anstelle von Hünemeier (Sprunggelenk), Bittencourt (Magen-Darm-Infekt), Bittroff (Leistenprobleme) und Fenin (Bank).

Als Gastgeber ergriffen die Fürther rasch die Initiative und erspielten sich mehr Ballbesitz, wussten damit aber lange Zeit nicht viel anzustellen. Die Cottbuser machten der SpVgg das Leben extrem schwer, indem sie die Räume sehr eng machten, den ballführenden Gegenspieler stets doppelten und meist früh störten. Nach vorne sollte der Erfolg über schnelle Konter kommen - aufgrund zahlreicher Ungenauigkeiten blieben Chancen weitgehend aus. Folglich entwickelte sich eine ereignisarme Partie, die hauptsächlich von seiner Intensität lebte.

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Es war ein Geduldsspiel, in dem die Fürther allmählich stärker wurden und durch Sararer erstmals so richtig für Gefahr sorgten. Der Spanier schlenzte den Ball aus 17 Metern knapp drüber (17.). Die Möglichkeit war der Weckruf für die Kleeblättler, die zulegten und sich am gegnerischen Sechzehner festspielten. In der 27. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Pektürk brach durch und wurde von Roger kurz vor der Strafraumlinie umgerannt. Schiedsrichter Markus Wingenbach entschied auf Elfmeter und stellte den Brasilianer zudem wegen Notbremse vom Platz (27.). Occean schnappte sich den Ball und scheiterte an Kirschbaum (29.) - immerhin waren dadurch etwaige Diskussionen über die Rechtmäßigkeit des Strafstoßes hinfällig.

Wingenbach zeigt Roger (2.v.re.) die Rote Karte
Schock: Wingenbach zeigt Roger (2.v.re.) die Rote Karte.
© picture alliance

Kleine bricht den Bann - Schröcks alte Verletzung bricht wieder aus

Nur eine Minute später klingelte es dann doch im FCE-Kasten: Pribs Ecke von rechts landete über Umwege bei Kleine am rechten Pfosten. Der Kapitän markierte daraufhin technisch anspruchsvoll das 1:0. Damit nicht genug, denn die Franken waren nun gegen verunsicherte Cottbuser klar am Drücker und sorgten über Sararer (32.) und Asamoah (34., 38.) weiter für Furore, konnten aber vor der Pause nicht mehr nachlegen.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Fürther am Drücker und hatten nach 51 Minuten enormes Pech, als Occean bei einer Ecke per Kopf an der Latte scheiterte und Sararers anschließender Nachschuss von Müller auf der Linie geklärt wurde. Kurz darauf kam es noch schlimmer für die SpVgg: Schröcks Innenbandverletzung im linken Knie brach wieder aus, Pekovic kam rein, Fürstner gab fortan den Rechtsverteidiger (56.).

Am Spielverlauf änderte sich jedoch nichts. Die Büskens-Elf kontrollierte Ball und Gegner, setzte auf kontrollierte Offensive. Diese Rechnung ging schließlich auf: Nach starker Vorabreit von Occean scheiterte Asamoah zwar noch an Kirschbaum, der allerdings gegen Occeans Abstauber nichts mehr ausrichten konnte (75.). Damit war die Sache klar und Greuther Fürths 13. Heimsieg unter Dach und Fach. Für den Schlusspunkt sorgte Sararer, der sehenswert aus spitzem Winkel ins lange Eck schlenzte und damit den 3:0-Endstand besorgte (89.).

In der 2. Bundesliga stehen nun englische Wochen an. Bereits am kommenden Dienstag reisen die Fürther zur Braunschweiger Eintracht, Cottbus empfängt zeitgleich Hansa Rostock.

05.04.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (3) - 
Schröck (3)    
Kleine (2)        
Mavraj (2) , 
Schmidtgal (2,5) - 
Fürstner (2) , 
Prib (3) - 
Sararer (2,5)    
Pektürk (3,5)    
Asamoah (3,5)    
Occean (3)    

Einwechslungen:
56. Pekovic (3)     für Schröck
68. Klaus für Pektürk
90. Tyrala für Asamoah

Trainer:
Büskens
Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (2) - 
Engel (5) , 
Möhrle (5) , 
Roger (5)    
Ziebig (4) - 
Banovic (3,5) , 
Kruska (3,5)        
C. Müller (4,5) , 
Sörensen (5) , 
Adlung (4,5) - 

Trainer:
Bommer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kleine (30., Rechtsschuss, Occean)
2:0
Occean (75., Rechtsschuss, Asamoah)
3:0
Sararer (89., Rechtsschuss, Schmidtgal)
Rote Karten
Fürth:
-
Cottbus:
Roger
(27., Notbremse, Pektürk)

Gelbe Karten
Fürth:
Pekovic
(6. Gelbe Karte)
Cottbus:
Kruska
(7. Gelbe Karte)

Besondere Vorkommnisse
Kirschbaum hält Foulelfmeter von Occean (29.)

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
13065
Schiedsrichter:
Markus Wingenbach (Mainz)   Note 6
unsicher und mit zwei entscheidenden Fehlern: Bei Pektürks Foul an Ziebig hätte es Elfmeter für Cottbus geben müssen (26.), Rogers Foul an Pektürk war vor dem Strafraum (27.), Rot war berechtigt.
Spieler des Spiels:
Thomas Kleine
erzielte das wichtige 1:0 und agierte defensiv fehlerfrei.
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