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Alemannia Aachen

 - 

Dynamo Dresden

 

0:1 (0:0)

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Alemannia Aachen
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Aachen wartet seit acht Spielen auf einen Sieg

Dedic bricht Dresdens Torflaute nach 372 Minuten

Die Abstiegsangst in Aachen wächst: Die Alemannia konnte auch im achten Spiel in Folge, nach dem 0:1 gegen Dynamo Dresden, nicht punkten. Während sich das Abstiegsgespenst am Tivoli eingenistet hat, verschafften sich die Sachsen weiter Luft und können nun getrost für die zweite Liga planen.

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Alemannen-Coach Friedhelm Funkel stellte seine Mannschaft im Vergleich zur 1:2-Niederlage beim FSV Frankfurt auf drei Positionen um: Falkenberg kehrte nach überstandener Verletzung in die Startelf zurück und ersetzte den Gelb-gesperrten Kratz. Außerdem bekamen Demai und Hadouir den Vorzug vor Odonkor und Uludag.

Dynamo-Coach Ralf Loose konnte nach der 0:1-Heimniederlage gegen 1860 München nicht auf Koch zurückgreifen (Gelb-Rot-Sperre). Für ihn spielte Kegel im rechten Mittelfeld.

Wenig Arbeit für Waterman und Kirsten

Zlatko Dedic & Seyi Olajengbesi
Dresdens Zlatko Dedic (oben, gegen Seyi Olajengbesi) sorgte für die Highlights in einem schwachen Spiel und markierte zudem den Siegtreffer am Tivoli.
© picture allianceZoomansicht

Aachen wirkte nach dem zweitägigen Kurztrainingslager im belgischen Genk durchaus motiviert und drängte schon in der Anfangsphase nach vorne. Gegen tief und kompakt stehende Gäste taten sich die "Kartoffelkäfer" aber schwer beim Spielaufbau und strahlten nur mit Falkenberg über den rechten Flügel Gefahr aus. Mehr als Halbchancen sprangen dabei aber nicht heraus. Dresden verhielt sich in der Offensive sehr passiv und kam - wenn überhaupt - nur nach Standardsituationen in Strafraumnähe.

Auch im weiteren Verlauf fehlte es den Alemannen an kreativen Ideen, um die massierte Defensive der Sachsen zu knacken. Zudem schlichen sich immer wieder Fehlpässe und Unsauberkeiten bei der Ballannahme ein, so dass die Dynamos auf engem Raum schnell selbst die Kugel eroberten und eigene Angriffe starteten: Dedic hatte die Führung gleich zweimal auf dem Fuß, vergab aus kurzer Distanz aber erst mit dem Fuß (17.) und dann per Kopf (21.).

Bis zum Pausenpfiff verlagerte sich das Geschehen immer mehr zu Gunsten der Gäste. Klare Torchancen blieben aber Fehlanzeige. Waterman musste einzig bei Flanken und Steilpässen eingreifen. Sein Gegenüber, Kirsten, blieb nahezu beschäftigungslos.

Dedic erzielt den Treffer des Tages - Aachen wie ein Abstieger

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams weitgehend im Mittelfeld. Tormöglichkeiten blieben Mangelware, da sich beide Seiten schon vor den Strafräumen in Zweikämpfen aufrieben. Auch spielerische Highlights suchten die 18.572 Fans am Aachener Tivoli vergebens.

Wie aus dem Nichts unterbrach plötzlich Dedic dieses schwache Zweitligaspiel: Den ersten Schussversuch des Slowenen konnte Waterman noch parieren. Trojan setzte den Stürmer aber ein zweites Mal in Szene, und der 27-Jährige durfte aus sechs Metern freistehend zum 1:0 einnicken (59.). Damit durchbrach Dedic Dresdens Torflaute, die bis zu seinem Führungstreffer 372 Minuten angedauert hatte.

Funkel musste nun reagieren und brachte mit Radu und Stiepermann zwei frische Angreifer (62.). Das zeigte sofort Wirkung: Nach einer abgefälschten Flanke legte Achenbach für Auer zurück, der aus drei Metern frei zum Schuss kam. Jedoch verfehlte der Stürmer das Tor und vergab so die beste Chance der Alemannen leichtfertig (64.).

Fortan plätscherte das Spiel vor sich hin. Den Alemannen fiel nichts mehr ein, um den Dynamo-Abwehrriegel zu überwinden. Zudem schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten im Aufbau ein, die den Spielfluss in den entscheidenden Momenten immer wieder störten und die Chancenerarbeitung so zunichte machte. So nahmen die Sachsen am Ende verdiente drei Punkte aus der Kaiserstadt mit.

Für Aachen geht die "Mission Klassenerhalt" nächste Woche sonntags (13.30 Uhr) in Ingolstadt weiter. Dresden empfängt bereits am Samstag (13 Uhr) die Eintracht aus Braunschweig.

02.04.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Waterman (3) - 
Falkenberg (4)    
Casper (4)    
Olajengbesi (4) , 
Achenbach (4,5) - 
Demai (5)    
Sibum (4,5) - 
Streit (4)    
Hadouir (5,5)    
Radjabali-Fardi (4,5)    
Auer (4,5)    

Einwechslungen:
62. Radu für Radjabali-Fardi
62. Stiepermann für Hadouir
73. Junglas für Demai

Trainer:
Funkel
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (3,5) - 
Gueye (4) , 
Savic (3,5)    
Bregerie (3) , 
Schuppan (4,5) - 
Solga (3,5) , 
Fiel (3)    
Kegel (3,5)    
Trojan (2) - 
Poté (4)    
Dedic (2,5)        

Einwechslungen:
31. Jungwirth (3) für Savic
81. Fort für Dedic
88. Walch für Kegel

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dedic (59., Kopfball, Trojan)
Gelbe Karten
Aachen:
Streit
(4. Gelbe Karte)
,
Falkenberg
(3.)
,
Casper
(3.)
Dresden:
Poté
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
30.03.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
18572
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 3
verlor zwar gegen Ende der Partie etwas seine Linie, ansonsten aber immer Herr der Lage.
Spieler des Spiels:
Filip Trojan
kurbelte das Dresdner Offensivspiel immer wieder an, bereitete zudem den Siegtreffer vor.
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