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Fortuna Düsseldorf

 - 

Eintracht Braunschweig

 

1:1 (0:1)

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Fortuna Düsseldorf
Eintracht Braunschweig
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.















Eintracht verdient sich einen Zähler - Bröker kommt und sticht

Langeneke versagen die Nerven

In einer über weite Strecken ansehnlichen Partie trennten sich Düsseldorf und Braunschweig leistungsgerecht mit 1:1. Trotz größerer Spielanteile ging bei der Fortuna gegen lauf- und defensivstarke Gäste wenig. Die Eintracht spielte überfallartig nach vorne und belohnte sich. Nach dem Seitenwechsel wurden die Hausherren besser, ließen jedoch klasse Chancen liegen. Damit wuchs der Rückstand auf den Tabellenführer aus Fürth auf sechs Zähler an.

Großer Jubel
Erzielte die Führung für seine Farben: Dominick Kumbela
© picture allianceZoomansicht

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier konnte im Vergleich zum 1:1 bei Energie Cottbus auf drei zuletzt gesperrte Spieler zurückgreifen. Langeneke, Bodzek und Rösler standen ebenso in der Startformation wie Weber. Juanan und Bröker saßen auf der Bank. Fink und Levels fanden sich aufgrund von Gelbsperren gar nicht im Kader wieder. Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht baute seine Mannschaft nach dem 0:0 gegen den FSV Frankfurt auf drei Positionen um. Reinhardt, Pfitzner und Petersch bekamen das Vertrauen geschenkt. Washausen, Vrancic und Zimmermann mussten weichen.

Die Fortunen begannen äußerst aggressiv und lauffreudig. Bereits nach fünf Minuten lag den Zuschauern der Torjubel auf den Lippen. Rösler jagte das Leder aus der zweiten Reihe an den Querbalken, ehe es Matuschyk im Nachsetzen etwas zu genau machen wollte. Die Hausherren ließen die Niedersachsen überhaupt nicht zur Entfaltung kommen und schalteten bei Ballgewinn blitzschnell um. Bodzek schickte Ilsö auf die Reise, der jedoch im Strafraum geblockt werden konnte (7.). Drei Zeigerumdrehungen später mussten Düsseldorfs Schlussmann Almer zum ersten Mal eingreifen. Einen Theuerkauf-Freistoß lenkte Kumbela auf das Gehäuse, den Abpraller entschärfte Langeneke. Die Gäste waren nun deutlich wacher und spielten munter nach vorne mit.

Nach gut 20 Minuten verlor das Geschehen etwas an Tempo. Die Lieberknecht-Elf stand sehr gut organisiert in der Defensive und schaltete schnell um. Reinhardt ließ sich dabei einen Tick zu weit nach außen drängen (23.), ehe Ilsö einen Kumbela-Kopfball auf der Linie klären konnte (25.). Kurz darauf war es soweit! Pfitzner hob das Spielgerät elegant über die Viererkette hinweg. Kumbela schlich sich gekonnt davon und ließ Almer keine Chance (27.). Die Hausherren hatten in der Folge zwar mehr Ballbesitz, fanden jedoch keine brauchbare Lücke im Spiel nach vorne.

In der Schlussphase der ersten Hälfte tat sich nicht mehr viel. Die Meier-Elf wirkte zwar stets bemüht, jedoch musste sie häufiger den Weg nach hinten wählen als ihr lieb gewesen wäre. Die Niedersachsen machten durch ein hohes Laufpensum die Lücken immer wieder gekonnt zu und zwang die Fortunen so zu zahlreichen Ballverlusten. Kurz vor der Pause zappelte der Ball dennoch im Netz der Braunschweiger. Lambertz nutzte ein Missverständnis zwischen Bicakcic und Davari, jedoch hatte Referee Markus Schmidt ein Foul gesehen (45.).

Kaum eingewechselt, brachte er die Fortunen wieder heran: Thomas Bröker (r.)
© picture alliance

Die zweiten 45 Minuten begannen für die Hausherren nach Maß. Der zur Pause eingewechselte Bröker hielt bei einem Rösler-Freistoß den Kopf hin und lenkte das Spielgerät gegen die Laufrichtung von Davari in die Maschen - 1:1 (47.). Die Gäste zeigten sich aber nicht geschockt und kamen durch den agilen Kumbela zur nächsten guten Chance (52.). In der Folge verlor die Partie ihren Fluss. Viele Fouls im Mittelfeld und zahlreiche Fehlpässe im Vorwärtsgang zeigten sich hierfür verantwortlich. Erst nach einer Dum-Hereingabe wurde es gefährlich. Rösler setzte nach und wurde von Dogan von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfmeter vergab der sonst so sichere Langeneke kläglich (63.).

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In der Schlussphase kamen die Braunschweiger nicht mehr richtig zum Abschluss. Düsseldorf war nun das deutlich aktivere Team und hatte auch die ein oder andere gute Gelegenheit. Van den Bergh scheiterte im Strafraum am klasse reagierenden Davari (76.). Kurz vor dem Abpfiff war die Lieberknecht-Elf der Führung nahe. Zuerst verpasste Merkel nach Theuerkauf-Vorarbeit (85.), ehe Kumbela einen Vrancic-Freistoß an den Pfosten setzte. Dogan verpasst den Abpraller denkbar knapp (86.). Am Ende mussten die Düsseldorfer mit diesem Remis den Tabellenführer aus Fürth weiter ziehen lassen.

Düsseldorf trifft im nächsten Montagsspiel auf St. Pauli. Braunschweig spielt bereits am Freitag gegen Paderborn.

24.03.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Almer (3) - 
C. Weber (4,5) , 
Lukimya (3) , 
Langeneke (4) , 
Matuschyk (4,5)    
Bodzek (4) - 
Beister (4)        
Lambertz (3)    
Ilsö (5)    

Einwechslungen:
46. Dum (2,5)     für Matuschyk
46. Bröker (3)     für Ilsö
76. Furuholm für Beister

Trainer:
Meier
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (2) - 
Petersch (4,5) , 
Bicakcic (2,5) , 
Dogan (3,5) , 
Reichel (3) - 
Theuerkauf (2)    
Reinhardt (4) , 
Pfitzner (4)        
Boland (2,5)    
Kumbela (2)            
Kruppke (3)            

Einwechslungen:
75. Vrancic für Pfitzner
83. Merkel für Kruppke
90. + 2 Washausen für Kumbela

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Kumbela (27., Rechtsschuss, Pfitzner)
1:1
Bröker (47., Kopfball, Rösler)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
Beister
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Dum
(3.)
Braunschweig:
Pfitzner
(7. Gelbe Karte)
,
Theuerkauf
(9.)
,
Boland
(4.)
,
Kruppke
(3.)
,
Kumbela
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Davari hält Foulelfmeter von Langeneke (63.)

Spielinfo

Anstoß:
24.03.2012 13:00 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
35427
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 5
gab einen regulären Treffer der Düsseldorfer nicht, als Lambertz gegen Bicakcic den Ball eroberte (45.), hätte zudem den Fortunen nicht den Vorteil aberkennen müssen, als van den Bergh den Ball nach einem Foul an Rösler ins Tor schob, den folgenden Strafstoß verschoss Langeneke.
Spieler des Spiels:
Domi Kumbela
ein ständiger und laufstarker Unruheherd, der die kleinsten Lücken in Fortunas Abwehrverbund nutzte.
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