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FSV Frankfurt

 - 

Alemannia Aachen

 

2:1 (1:1)

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FSV Frankfurt
Alemannia Aachen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.










Aachen bleibt auf Relegationsrang kleben

Gledson und Görlitz bringen den FSV auf Kurs

Der FSV Frankfurt hat durch einen verdienten 2:1-Heimerfolg die Aachener Negativserie verlängert und die Abstiegssorgen der Kaiserstädter verstärkt. Während die 2012 zu Hause weiterhin ungeschlagenen Bornheimer sich ein kleines Polster zur unmittelbaren Gefahrenzone zulegten, bleibt für die Alemannia die Lage nach der vierten Niederlage in Serie brenzlig.

Gledson (FSV Frankfurt)
Daumen hoch: FSV-Akteur Gledson brachte die Bornheimer im Kellerduell gegen Alemannia Aachen mit 1:0 in Front.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Benno Möhlmann tauschte im Vergleich zum torlosen Remis in Braunschweig dreimal Personal: Huber ersetzte Cagara als Rechtsverteidiger. Stark und Yelen verdrängten Heitmeier und Chrisantus, beim 3:1-Coup in der Hinrunde noch per Hattrick erfolgreich, auf die Bank. Auch Friedhelm Funkel nahm nach der 1:3-Heimpleite gegen Union Berlin drei Änderungen vor: Radjabali-Fardi und Olajengbesi kehrten nach ihren Sperren in die Viererkette zurück. Demai und Stehle mussten weichen. Zudem rutschte Odonkor in die Startformation, Radu aus dieser heraus.

Beiden Teams mangelte es auf der Frankfurter Stadion-Baustelle zunächst in ihren Offensivbemühungenan an Präzision. Doch nach kurzer Orientierungsphase ergriff der FSV beherzt die Initiative und wurde rasch dafür belohnt. Keine 60 Sekunden, nachdem Waterman die Kugel nach einem Cinaz-Schuss unorthodox zur Ecke abgelenkt hatte, war Aachens Schlussmann machtlos: Gaus drang mit enger Ballführung in den Strafraum ein, behielt die Übersicht und bediente den aufgerückten Gledson. Der Brasilianer hatte am zweiten Pfosten ungedeckt keine Mühe, das Spielgerät über die Linie zu bugsieren (6.).

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Auer hellwach: Der Angreifer macht's geschickt

Die Hausherren zeigten sich auch in der Folge zielstrebiger in der Vorwärtsbewegung. Gegen in der Offensive hilflose Alemannen erarbeiteten sich die Bornheimer einige Halbchancen, indem sie nach Balleroberung immer wieder schnell und gefällig nach vorne umschalteten. Der FSV war gefährlicher, doch der Gast glich in der 22. Minute beinahe aus dem Nichts aus: Achenbach adressierte eine Flanke auf Auer. Die FSV-Innenverteidigung zeigt sich schläfrig, der Stürmer hellwach und beförderte den Ball im Liegen im zweiten Versuch ins Netz.

Das von ihrem Sturmführer geschickt erzielte 1:1 gab den "Schwarz-Gelben" spürbar Sicherheit. Nun selbstbewusstere Aachener zeigten flüssige, nach vorne gerichtete Ballzirkulation und erspielten sich so Feldvorteile. Die Hessen, die nun stärker aus einer Konterstellung heraus agierten, setzten auf der Gegenseite kaum noch Impulse. Klare Chancen blieben indes bis zum Kabinengang hüben wie drüben jedoch aus.

Der FSV erwischte nach Wiederanpfiff erneut den besseren Start. Fünf Minuten waren in Durchgang zwei absolviert, da legten die Möhlmann-Schützlinge wiederum vor: Micanski setzte sich auf dem rechten Flügel und durch sein Zuspiel Michael Görlitz in Szene. Der ehemalige Schweden-Legionär trieb das Leder weiter, tauchte vor Waterman auf und behielt im Eins-gegen-eins die Oberhand.

Frankfurt hatte die Partie fortan im Griff und vereinzelte Torgelegenheiten: Nach einem Yelen-Freistoß köpfte Micanski etwa über den Kasten (58.). Die Alemannen fanden den Spielfaden in der nun tempoarmen Partie nur bedingt wieder. Höhepunkte blieben hüben wie drüben folglich Mangelware.

Die Gäste mühten sich in einer wenig unterhaltsamen Schlussphase wieder stärker in der Offensive. Durchschlagskraft und Torgefahr entwickelten die Kaiserstädter dabei zunächst aber nicht. Die Hausherren beschränkten sich derweil zusehends auf die Verwaltung der Minimalführung, was sich in der 81. Minute beinahe rächte: Der eingewechselte Radu tauchte alleine vor Klandt auf. Der Rumäne wartete - während der Ball auf schlecht bespielbarem Geläuf stark holperte - aber zu lange. Die gute Möglichkeit für Aachen war dahin - es sollte zugleich die letzte bleiben.

Der FSV Frankfurt gastiert am kommenden Sonntag in Cottbus. Alemannia Aachen ist derweil erneut freitags gefordert, empfängt dann Dynamo Dresden am heimischen Tivoli.

23.03.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (2,5) - 
Teixeira (3) , 
Schlicke (3)    
Gledson (3)    
Huber (3) - 
Y. Stark (3)        
Cinaz (2,5)    
M. Görlitz (2)    
Gaus (2)    
Yelen (2,5) - 
Micanski (3)    

Einwechslungen:
69. Heitmeier für Y. Stark
78. Chrisantus für Gaus
85. Yun für Micanski

Trainer:
Möhlmann
Alemannia Aachen
Aufstellung:
Waterman (5) - 
Radjabali-Fardi (4,5) , 
Casper (5)    
Olajengbesi (5) , 
Achenbach (4) - 
Sibum (4) , 
Kratz (4)        
Streit (4,5) , 
Uludag (4,5)    
Odonkor (5)        
Auer (3,5)        

Einwechslungen:
62. Hadouir für Odonkor
71. Radu für Uludag
81. Junglas für Kratz

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Gledson (6., Rechtsschuss, Gaus)
1:1
Auer (22., Rechtsschuss)
2:1
M. Görlitz (50., Linksschuss, Micanski)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Schlicke
(2. Gelbe Karte)
,
Y. Stark
(6.)
Aachen:
Kratz
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Casper
(2.)
,
Odonkor
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
23.03.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
5019
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 3
ließ viel laufen, verweigerte Micanski korrekterweise den Strafstoß.
Spieler des Spiels:
Marcel Gaus
von der Aachener Abwehr in Hälfte eins kaum zu halten, baute in Hälfte zwei etwas ab. Bereitete den ersten Treffer sehenswert vor.
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