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VfL Bochum

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Dynamo Dresden

 
VfL Bochum

0:2 (0:1)

Dynamo Dresden
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VfL Bochum
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.








Dynamo überholt Bochum in der Tabelle

Dedic & Co. zeigen Gelashvili, wie's geht

Dynamo Dresden präsentiert sich weiter in guter Verfassung. Durch einen 2:0-Auswärtserfolg in Bochum zogen die Sachsen am Revierklub in der Tabelle vorbei. Die Loose-Truppe konnte sich in einer besonders im zweiten Durchgang niveauarmen Partie auf seine Stürmer verlassen, während dem VfL seine Abschlussschwäche zum Verhängnis wurde.

Zlatko Dedic (SG Dynamo Dresden)
Eine Bochumer Leihgabe brachte Dynamo Dresden im Revier auf Kurs: Zlatko Dedic bejubelt zurückhaltend seinen Treffer zum 1:0.
© picture allianceZoomansicht

Bochums Trainer Andreas Bergmann wirbelte seine Startelf im Vergleich zur 2:6-Klatsche in Fürth ordentlich durcheinander, wechselte gleich sechsmal Personal: Concha, Kopplin, Kramer, Azaouagh, Kapitän Dabrowski und Ginczek ersetzen Freier (5. Gelbe Karte), Toski, Vogt, Delura (Kreuzbandriss), Aydin (Wadenbeinbruch) und Federico. Dynamo-Coach Ralf Loose verzichtete derweil nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Duisburg auf personelle Änderungen in seiner Anfangsformation. Dies bedeutete für den zuletzt gelbgesperrten Poté - gemeinsam mit Dedic Dresdens Topangreifer (jeweils neun Treffer), aber mit einer Länderspielreise in den Knochen - vorerst einen Bankplatz.

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Die Hausherren starteten mit couragierten Offensivbemühungen in die Partie. Bochums flotte, nach vorne gerichtete Ballzirkulation hatte in den ersten Spielszenen jedoch keine Torchance zur Folge. Nach rund zehn Minuten wurde Dresden mutiger und prompt dafür belohnt: Nach einem weiten Schlag aus der eigenen Hälfte tauchte Dedic frei vor VfL-Keeper Luthe auf. Die Bochumer Leihgabe zeigte keine Nerven und vollstreckte überlegt in Torjäger-Manier (11.).

Die Bergmann-Truppe mühte sich um eine Antwort, jedoch nun ohne das nötige Tempo. Durch Ballverluste eröffnete das Revier-Team den im Defensivverbund kampfstark auftretenden Gästen zudem immer wieder Räume für Konter. In der 23. Minute stieg der aufgerückte Schuppan nach oben, zwang Luthe mit seinem Kopfball dazu, das Leder über den Querbalken zu lenken (23.).

Eine Reihe weiterer Halbchancen hüben wie drüben sorgte im Anschluss für Abwechslung, nicht aber für Zählbares. Nach einer knappen halben Stunde sorgte dann jedoch eine brenzlige Szene für Aufregung, speziell bei den Heimfans: Gelashvili steuerte alleine auf Kirsten zu. Der Dynamo-Schlussmann stürzte kompromisslos aus seinem Kasten. Der Georgier hob ab, wohl auch, um sich vor einem schlimmen Foul zu schützen. Referee Kempter entschied: "Kein Elfmeter" (29.).

Die Gastgeber fanden nun den Spielfaden wieder und waren durch gute Gelegenheiten von Inui, der im Eins-gegen-Eins an Kirsten scheiterte (34.), und Gelashvili, der das Leder am Gehäuse vorbeibeförderte (36.), dem Ausgleich nahe. Doch auch der achtmalige DDR-Meister meldete sich vor dem Kabinengang noch einmal in der Offensive zu Wort: Schuppans Schuss zwang Luthe zu einem Blitzreflex (37.). Fort wuchtete den Ball nach einer Schuppan-Flanke mit dem Kopf knapp über die Latte (38.).

Die Bochumer kamen, wie schon in Durchgang eins, mit energischem Vorwärtsdrang aus der Kabine. Doch bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff duschte Dynamo die Hausherren kalt ab: Erneut hebelte ein von Bregerie nach vorne gechipter Ball die Bochumer Abwehrzentrale aus: Diesmal war Fort frei durch, umspielte Luthe und schob ein.

Nur kurz darauf stand wieder einmal Gelashvili im Fokus, hatte aber erneut kein Abschlussglück: Bochums Winterneuzugang köpfte die Kugel freistehend aus kurzer Distanz aufs Tor, Kirsten parierte reaktionsschnell (49.). Dem VfL mangelte es auch danach nicht an Einsatzbereitschaft, sondern gegen gut sortierte Gäste an spielerischem Esprit, Kreativität und Tempowechseln.

In der 67. Minute sorgte Gelashvili für ein Déjà-vu: Der Stürmer kam nach flachem Zuspiel an den ersten Pfosten zum Abschluss, beförderte die Kugel aber neben das Tor. Dresden hatte im Anschluss in einer niveauarmen zweiten Hälfte keine Probleme, den 2:0-Sieg gegen in ihren Angriffsaktionen weiter zu durchsichtige Gastgeber über die Zeit zu bringen.

Der VfL Bochum muss am kommenden Spieltag erneut freitags ran, gastiert dann in Paderborn. Dynamo Dresden greift erst zwei Tage später ins Geschehen ein, wenn sich der in der Rückrunde noch ungeschlagene FC Ingolstadt in der sächsischen Landeshauptstadt vorstellt.

02.03.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3) - 
Concha (5)    
Acquistapace (5,5) , 
Maltritz (5,5) , 
Kopplin (5) - 
Kramer (4)    
Azaouagh (3,5) , 
Dabrowski (4)    
Inui (4,5) - 
Ginczek (4)    

Einwechslungen:
66. Freiberger für Ginczek
66. D. Berger für Concha
74. Kefkir für Kramer

Trainer:
Bergmann
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Kirsten (2) - 
Gueye (3) , 
Bregerie (2) , 
Savic (3)    
Schuppan (3) - 
Solga (3) , 
Fiel (3)    
R. Koch (3) , 
Trojan (3) - 
Fort (3)        
Dedic (2,5)        

Einwechslungen:
61. Poté für Fort
71. Walch für Dedic
81. Jungwirth für Savic

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Dedic (11., Rechtsschuss, Bregerie)
0:2
Fort (47., Rechtsschuss, Bregerie)

Spielinfo

Anstoß:
02.03.2012 20:30 Uhr
Stadion:
Rewirpower-Stadion, Bochum
Zuschauer:
14498
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Sauldorf)   Note 2
lag mit seiner Entscheidung richtig, keinen Elfmeter zu geben, als Kirsten gegen Gelashvili rettete (29.), sonst unauffälliger Leiter eines sehr fairen Spiels.
Spieler des Spiels:
Benjamin Kirsten
rettete gleich viermal herausragend gegen Gelashvili, dazu im kompletten Spiel unaufgeregt und souverän.
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