Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

FSV Frankfurt

 - 

Karlsruher SC

 

2:1 (2:0)

Seite versenden

FSV Frankfurt
Karlsruher SC
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Amris Schwere Verletzung überschattet Frankfurter Erfolg

Der FSV besiegt KSC und Heimfluch

Es geht doch! Im zwölften Anlauf schaffte der FSV Frankfurt den ersten Heimsieg in der Saison. Gegen den KSC gewann die Elf von Coach Benno Möhlmann mit 2:1 und machte damit einen ordentlichen Satz in der Tabelle. Die Hessen dominierten vor allem in Halbzeit eins ihren Gegner und gingen verdient in Führung. Im zweiten Durchgang ließ der FSV die Badener wieder ins Spiel kommen. Einen Wermutstropfen hat der Erfolg zudem: Offensivakteur Amri verletzte sich schwer.

2. Liga 2011/12, 23. Spieltag, FSV, KSC, 2:0, Cinaz, Gledson
Glückwünsche für ein raffiniertes Tor. FSV-Kapitän Cinaz (Nummer 22) beförderte das Spielgerät per Hacke über die Linie zum 2:0.
© Picture AllianceZoomansicht

FSV-Trainer Benno Möhlmann wechselte nach der bitteren 1:6-Derbypleite bei der Eintracht auf zwei Positionen durch: Yelen und Görlitz begannen für Yun und Gaus. Möhlmanns Gegenüber, Jörn Andersen, nahm im Vergleich zum 2:0 gegen Energie Cottbus eine Änderung vor: Cuntz ersetzte Müller.

Auf der Baustelle am Bornheimer Hang fanden die Hausherren eindeutig besser ins Spiel. Die Möhlmann-Elf hatte schließlich auch noch eine weitere "Baustelle" zu beseitigen. Stichwort: erster Heimsieg! Auf den wartete der FSV noch immer. Für den ersten kleineren Höhepunkt sorgte dann Amri nach fünf Zeigerumdrehungen, als er von der Strafraumgrenze artistisch per Fallrückzieher abschloss. Es blieb in den folgenden Minuten dabei, dass die Hessen die aktivere Mannschaft waren und weitere Chancen durch Micanski (14.) und Amri (15.) hatten. Die Karlsruher, zuletzt mit sieben Punkten aus drei Spielen und im Kalenderjahr 2012 noch ungeschlagen, schafften es hingegen kaum, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien.

Die Partie dümpelte anschließend etwas vor sich hin. Frankfurt war weiterhin optisch überlegen, es fehlte aber an weiteren Chancen. Vom KSC kam nach wie vor nichts! Nach 26 Minuten musste der bis dahin agile Amri nach einem unglücklichen Zusammenprall mit KSC-Keeper Orlishausen verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Diagnose: Schien- und Wadenbeinbruch! Benyamina kam in die Partie, die wenig später ihren ersten Treffer zu Gesicht bekam. FSV-Winterneuzugang Micanski belohnte die Frankfurter Bemühungen mit seinem vierten Tor im vierten Spiel (33.). Yelen hatte von rechts geflankt und im Zentrum den alleingelassenen Bulgaren gefunden.

Erst nach dem Rückstand kamen die Karlsruher zu ihrer ersten Torchance, ein Kopfball von Lavric, der jedoch am Tor vorbeiging (37.). Wenig später stockten die Hausherren sogar noch auf: Nach einer Yelen-Ecke kam zunächst Benyamina an das Spielgerät, ehe Cinaz - mit dem Rücken zum Tor - den Ball per Hacke im Gehäuse unterbrachte (43.).

- Anzeige -

Beide Übungsleiter tauschten zur Pause einmal Personal. Auf Seiten der Schwarz-Blauen ersetzte Konrad den angeschlagenen Schlicke, bei den Gästen brachte Andersen mit Zoller (für Cuntz) eine weitere Offensivkraft. Der KSC zeigte zunächst auch ein anderes Bild als noch in Durchgang eins: Lavric hatte eine erste gute Chance mit einem Schuss aus der Drehung, der knapp über das Gehäuse rauschte (55.).

In der Folge ließen sich die Hausherren dann immer weiter in die Defensive zurückdrängen und die Badener kamen - zumeist durch Eckbälle - zu weiteren Torgelegenheiten, jedoch fehlte es an der Präzision im Abschluss. "Joker" Zoller wusste dann aber, wie man es macht: Nach Kopfballvorarbeit von Lavric netzte der 20-Jährige mit seinem ersten Zweitligator ein (72.) und brachte die Badener somit zurück ins Spiel.

Die Frankfurter ließen in der Schlussphase aber nichts mehr anbrennen. Yelen verpasste mit einem tollen Freistoß sogar noch das 3:1, indem er in Orlishausen seinen Meister fand (82.). In den Schlusssekunden hatte Lavric nochmals die Chance zum Ausgleich, Klandt reagierte aber gekonnt (90. +1)

Am kommenden Spieltag geht es für den FSV am Sonntag ins Erzgebirge, der KSC empfängt bereits einen Tag zuvor Fortuna Düsseldorf.

26.02.12
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3) - 
Huber (3,5) , 
Schlicke (3)    
Gledson (3) , 
Teixeira (3,5) - 
Cinaz (2)            
Heitmeier (3) - 
Amri    
M. Görlitz (4,5)    
Yelen (3,5) - 
Micanski (3,5)    

Einwechslungen:
30. K. Benyamina (4) für Amri
46. Konrad (3) für Schlicke
75. Yun für M. Görlitz

Trainer:
Möhlmann
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (3)    
Staffeldt (4) , 
Soumaré (4,5)    
Rada (4) , 
Charalambous (3,5) - 
Steffen Haas (4)    
P. Groß (4)    
Cuntz (5)    
Calhanoglu (4,5) - 
Iashvili (4,5)        
Lavric (5)    

Einwechslungen:
46. Zoller (3)     für Cuntz
75. Terrazzino für Iashvili
85. Bo. Müller für P. Groß

Trainer:
Andersen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Micanski (33., Kopfball, Yelen)
2:0
Cinaz (43., Linksschuss)
2:1
Zoller (72., Rechtsschuss, Lavric)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Cinaz
(9. Gelbe Karte)
Karlsruhe:
Lavric
(8. Gelbe Karte)
,
Steffen Haas
(8.)
,
Soumaré
(2.)
,
Orlishausen
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
26.02.2012 13:30 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
6089
Schiedsrichter:
Norbert Grudzinski (Hamburg)   Note 4
leitete die Partie hektisch und ohne klare Linie, jedoch ohne gravierende Fehler.
Spieler des Spiels:
Samil Cinaz
umsichtiger Organisator und cleverer Ballverteiler, der seine Leistung mit einem sehenswerten Hackentor krönte.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -