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Erzgebirge Aue

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Eintracht Braunschweig

 
Erzgebirge Aue

1:1 (1:1)

Eintracht Braunschweig
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Erzgebirge Aue
Eintracht Braunschweig
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Aue und Braunschweig warten weiter auf einen Sieg

Hochscheidt trifft früh - Theurkauf per Freistoß

Das Warten geht weiter: Weder Erzgebirge Aue noch Eintracht Braunschweig konnten ihre Sieglos-Serie überwinden. In einem Spiel mit nur wenigen Höhepunkten trafen die Veilchen früh, die Gäste antworteten mit einem perfekten Standard. Der unbedingte Wille für einen Dreier war erst wieder in der Schlussphase zu erkennen. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 1:1.

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Aue hatte in der letzten Woche unfreiwillig spielfrei: Die Partie gegen 1860 München wurde wetterbedingt abgesagt. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel, der 1:2-Auswärtsniederlage beim Karlsruher SC änderte Trainer Rico Schmitt seine Startformation dreifach: Paulus, le Beau und Kempe erhielten den Vorzug vor Lachheb, Fabian Müller und Könnecke.

Braunschweig-Coach Torsten Lieberknecht veränderte seine Mannschaft nach dem 0:0 gegen den KSC nicht. Sogar Torwart Davari meldete sich nach einem Trainingsunfall (leichte Gehirnerschütterung nach Zusammenprall) fit und stand zwischen den Pfosten.

Hochscheidt gelingt der Blitzstart

Jan Hochscheidt
Blitzstart: Aues Jan Hochscheidt steht goldrichtig und schiebt zum 1:0 ein.
© getty imagesZoomansicht

In der Anfangsphase zeigten vor allem die Hausherren ihren Heißhunger auf den Dreier: Nach einem Einwurf leitete Eintracht-Rechtsverteidiger Washausen den Ball unglücklich per Kopf in den Lauf von Safran. Der Veilchen-Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und drängte im spitzen Winkel aufs Tor. Seinen Schuss wehrte Davari ins Zentrum ab, wo der freistehende Hochscheidt zur frühen Führung einschieben konnte (7.).

Dieser Blitzstart gab dem FC Erzgebirge Selbstvertrauen: Aue machte das Spiel und setzte immer wieder Nadelstiche. Vor allem durch Flanken auf den groß gewachsenen König (1,90 Meter) sorgten die Sachsen immer wieder für Gefahr. Die Eintracht fand dagegen lange überhaupt nicht statt. Die Gäste offenbarten Mängel beim Aufbau. Durch viele Fehlpässe im Mittelfeld kam kein Spielfluss zur Stande. Die Stürmer hingen folglich in der Luft.

Die erste Braunschweiger Möglichkeit entstand nach einem Abwehrfehler: Kumbela drang schräg in den Strafraum ein, jagte das Leder aber am kurzen Pfosten vorbei (35.). Fortan näherten sich die Niedersachsen zumindest via Standards dem von Männel gehüteten Tor an. Theuerkauf trat einen Freistoß aus 20 Metern, halbrechter Position und versenkte diesen unwiderstehlich im rechten Winkel zum 1:1-Ausgleich (40.). Ein für die Gäste äußerst schmeichelhafter Spielstand - immerhin dominierten die Lila-Weißen das Geschehen in der ersten Halbzeit.

Spannung erst in der Schlussphase

Im zweiten Durchgang erwische die Eintracht den besseren Start: Der Spielaufbau wirkte sicherer und flüssiger. Erste Chancen ließ nicht lange auf sich warten. Bicakcic wuchtete einen Kopfball nur knapp über das Gehäuse (49.), Reinhardt scheiterte nach einem feinen Solo aus 14 Metern an Männel (53.).

Die Gäste gaben nun den Ton an - der FC Erzgebirge brauchte einige Zeit, um wieder zurück in die Partie zu finden. Fast hätte König den Spielverlauf in der zweiten Halbzeit auf den Kopf gestellt, doch sein Kopfball nach einer Kocer-Flanke klatschte nur an die Latte (64.). Ansonsten bekamen die 6.200 Zuschauer im Erzgebirgsstadion kein Fußballfest zu sehen. Das schwierige Geläuf ließ kaum Kurzpass-Kombinationen zu. Zudem fehlte es an Kreativität auf beiden Seiten. Stattdessen suchten die Mannschaften ihr Glück mit langen Bällen. Fast ausschließlich ohne durchschlagenden Erfolg.

In der Schlussphase brachte Schmitt mit Kern noch einen zusätzlichen Stürmer (82.) und sorgte so noch einmal für offensive Impulse: Kocer wurde in aussichtsreicher Schussposition geblockt (83.). Joker Kern steckte für Kempe durch, der frei vor Davari auftauchte. Dessen schuss konnte der Schlussmann aber parieren (85.). Auf der anderen Seite startete Kumbela nach einem langen Ball durch und traf, jedoch stand der Stürmer knapp im Abseits (87.).

Norman Theuerkauf
Der Ausgleich: Braunschweigs Norman Theuerkauf tritt den perfekten Freistoß und schweißt die Torfabrik in den Winkel.
© picture alliance

So geht das Warten auf einen Sieg in beiden Lagern weiter. Die Veilchen sind nun seit sechs Partien ohne Dreier - vor heimischem Publikum warten die Sachsen seit dem 30. September 2010 (1:0 gegen Hansa Rostock) auf ein Erfolgserlebnis. Die Eintracht ist seit fünf Spielen ohne Sieg.

Aue hat am kommenden Samstag (13 Uhr) ein Auswärtsspiel beim FC Energie Cottbus. Braunschweig empfängt tags darauf (13.30 Uhr) den FC St. Pauli.

20.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3) - 
le Beau (4)    
Klingbeil (3)    
Paulus (3) , 
Schlitte (4,5)        
Schröder (3,5) , 
Hensel (4) - 
Hochscheidt (2)        
Kempe (4) - 
Savran (4)    
König (3,5)

Einwechslungen:
60. Kocer (4)     für Hochscheidt
73. Curri für Savran
82. E. Kern für Schlitte

Trainer:
Schmitt
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (2,5) - 
Washausen (4,5) , 
Bicakcic (3) , 
Dogan (3) , 
Reichel (4,5) - 
Vrancic (3,5) , 
Theuerkauf (3,5)    
Boland (4)    
Reinhardt (4)    
Kruppke (3,5)    

Einwechslungen:
81. Zimmermann für Reinhardt
87. Pfitzner für Boland

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hochscheidt (7., Linksschuss)
1:1
Theuerkauf (40., direkter Freistoß, Linksschuss)
Gelbe Karten
Aue:
le Beau
(6. Gelbe Karte)
,
Schlitte
(10., gesperrt)
,
Kocer
(4.)
Braunschweig:
-

Spielinfo

Anstoß:
20.02.2012 20:15 Uhr
Stadion:
Sparkassen-Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
6200
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 2,5
insgesamt ein sicherer, aufmerksamer Leiter; mit kleineren Fehlern bei der Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
Jan Hochscheidt
ständiger Unruheherd, aggressiv, bissig und beim 1:0 mit Torriecher. Musste nach der Pause verletzungsbedingt raus.
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