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MSV Duisburg

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FC St. Pauli

 
MSV Duisburg

0:1 (0:1)

FC St. Pauli
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MSV Duisburg
FC St. Pauli
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Debüt von Jevtic - St. Pauli beendet Auswärtsmisere

Boll sichert den Arbeitssieg und den Dreier

Der FC St. Pauli fuhr beim MSV Duisburg einen 1:0-Arbeitssieg ein und sammelte damit weitere drei Zähler im Kampf um den Aufstieg. Lange Zeit plätscherte die Begegnung ohne große Höhepunkte vor sich hin. Beide Mannschaften offenbarten zahlreiche Schwächen im Spielaufbau, St. Pauli bewies aber einmal mehr, dass es nach Standards ungemein gefährlich ist und bog folglich nach einem Freistoß auf die Siegerstraße ein. Die Kiez-Kicker beendeten damit ihre Auswärtsmisere von zuletzt drei sieglosen Spielen in Serie.

Boll jubelt über sein soeben erzieltes 1:0
Siegerfaust: Boll jubelt über sein soeben erzieltes 1:0.
© Getty ImagesZoomansicht

MSV-Coach Oliver Reck vertraute im Gegensatz zum 2:4 in Rostock auf Domovchiyski und Wolze anstelle von Sukalo und Zahorski. St. Paulis Trainer Andre Schubert indes brachte nach dem 2:1-Heimerfolg gegen Bochum Bruns für Saglik.

Rasch entwickelte sich eine intensive Anfangsphase, in der St. Pauli die größere spielerische Klasse zeigte. Die Hamburger störten früh und suchten den direkten Weg nach vorne. Folglich hatten sie auch mehr von der Partie, nur fehlte es an Präzision im Spiel nach vorne, sodass klare Einschussgelegenheiten der Gäste lange Zeit nicht zu sehen waren.

Auf der Gegenseite sah es nicht wirklich besser aus. Der MSV leistete sich zahlreiche Ballverluste und kam daher auch nahezu überhaupt nicht in die Nähe des gegnerischen Strafraums. Einmal kam ein langer Ball jedoch durch, und prompt witterte Jula seine Chance. Unter Bedrängnis verstolperte er allerdings aus neun Metern und vergab somit kläglich (10.).

Die Intensität der Begegnung war durchaus hoch, nur fehlte es hüben wie drüben an Präzision im Passspiel. Das Geschehen fand daher vorwiegend im Mittelfeld statt. Nach 21 Minuten zog Bruns einen Freistoß von rechts scharf und hoch in den Fünfer. Am langen Eck lief sich Boll frei und köpfte aus vier Metern locker in die Maschen zur 1:0-Gästeführung.

Der MSV wachte danach ein wenig auf und schaffte es, die Begegnung fortan offener zu gestalten - zu Torraumszenen kamen die "Zebras" allerdings weiterhin nicht. Fehlende Ideen und viel Stückwerk waren dafür verantwortlich. Wolzes Freistoß ans rechte Außennetz war da noch das höchste der Gefühle bei den Meiderichern (27.). Viel besser machten es die Kiez-Kicker allerdings auch nicht. Im Gegensatz zum MSV mussten sie das aber nicht, da sie ja vorne lagen. Dass das in die Hose hätte gehen können, wurde nach 33 Minuten deutlich, als Wolzes Direktabnahme aus 14 Metern drüber strich. Das war dann aber auch schon alles in einem weitgehend ereignislosen ersten Durchgang.

Duisburg wird mutiger - St. Pauli lässt nichts anbrennen

St. Paulis Volz im Duell mit Wolze (re.).
Achtung: St. Paulis Volz im Duell mit Wolze (re.).
© Getty Images

Nach dem Seitenwechsel, den beide Teams mit demselben Personal begangen, erhöhten die Hamburger die Schlagzahl und wollten nunmehr die Vorentscheidung erzwingen. St. Pauli kam auch rasch in aussichtsreiche Positionen, allerdings kamen weder Boll (47.) noch Kruse (49.) entscheidend zum Abschluss. Kurz darauf sendete Domovchiyski, der aus 18 Metern Pliquett prüfte, ein erstes Lebenszeichen der "Zebras" (52.). Nur 60 Sekunden später folgte die bis dato beste Möglichkeit für die Gäste, um zu erhöhen. Und wieder zeichnete sich ein ruhender Ball dafür verantwortlich: Nach sehenswertem Freistoßtrick verzog Schindler jedoch knapp aus 14 Metern. Kurz darauf zwang Bruns MSV-Keeper Wiedwald mit einem satten Fernschuss zum Eingreifen (55.).

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Im Gegensatz zu den ersten 45 Minuten war die Begegnung mittlerweile deutlich munterer. Gerade der MSV öffnete zusehends, riskierte mehr und sorgte durch Brosinski, dessen abgefälschter Schuss aus elf Metern links vorbeisauste, für das nächste Highlight (68.). Reck zog nun alle Register und brachte mit Zahorski und Baljak zwei frische Angreifer für die Schlussviertelstunde. Dagegen zog sich St. Pauli nun immer weiter in der eigenen Hälfte zurück und war primär darauf bedacht, die eigene Führung zu halten.

Die Duisburger hatten mit der kontrollierten Spielweise der Hanseaten große Probleme und konnten sich kaum einmal entscheidend durchsetzen. Daran änderte konnte auch der im Winter von den Münchner "Löwen" verpflichtete Jevtic nichts ändern. Schlussendlich wird der 19-Jährige, der in der 81. Minute eingewechselt wurde, sein Debüt beim MSV als eine 0:1-Niederlage in Erinnerung behalten.

Der MSV reist am kommenden Freitag nach Dresden, St. Pauli ist zwei Tage darauf zu Hause gegen Braunschweig gefordert.

17.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (3) - 
Berberovic (5) , 
Bajic (5)    
B. Kern (4) - 
Hoffmann (3,5) , 
Pamic (3,5)    
Brosinski (5)    
Domovchiyski (5)        
Wolze (4) - 
Jula (5)    

Einwechslungen:
72. Zahorski für Brosinski
72. Baljak für Jula
81. Jevtic für Domovchiyski

Trainer:
Reck
FC St. Pauli
Aufstellung:
Pliquett (2) - 
Volz (3)    
Zambrano (2) , 
Thorandt (3) , 
Schachten (3) - 
Boll (2)        
Funk (3) - 
Schindler (3,5)    
F. Bruns (2)    
Bartels (3,5)    

Einwechslungen:
70. Daube für Bartels
80. Naki für F. Bruns
89. Rothenbach für Schindler

Trainer:
Schubert

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Boll (21., Kopfball, F. Bruns)
Gelbe Karten
Duisburg:
Pamic
(3. Gelbe Karte)
,
Domovchiyski
(4.)
St. Pauli:
Volz
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
17.02.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
15117
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4
unsicher in der Zweikampfbewertung. Pamic hätte für einen Trikotzupfer Gelb sehen müssen (52.). Die Freistoßentscheidung gegen Berberovic (43.), der mit Funk zusammenprallte, war falsch.
Spieler des Spiels:
Florian Bruns
drehte geschickt am Temporegler, agierte sehr ballsicher und mit geringer Fehlerquote.
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