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Eintracht Braunschweig

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Karlsruher SC

 
Eintracht Braunschweig

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Karlsruher SC
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Eintracht Braunschweig
Karlsruher SC
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.











Braunschweig in der Rückserie weiterhin sieglos

Davari und Orlishausen sind nicht zu bezwingen

Braunschweig und Karlsruhe trennten sich in einer fairen und chancenreichen Partie mit einem unter dem Strich gerechten Remis. Die in der Abwehr im ersten Durchgang grundsoliden Badener versäumten es zunächst, ihr Chancenplus in eine Führung umzumünzen. Nach Wiederanpfiff agierte die Eintracht mit mehr Leidenschaft, konnte aber ihrerseits eine Vielzahl an Tormöglichkeiten - unter anderem einen Elfmeter - nicht nutzen.

Theuerkauf (re.) vs. Calhanoglu
Mittelfeldduell: Braunschweigs Norman Theuerkauf (re.) gegen Hakan Calhanoglu (KSC).
© picture-allianceZoomansicht

Braunschweigs Coach Thorsten Lieberknecht brachte im Vergleich zum 1:2 bei Eintracht Frankfurt Reichel für Fetsch (Schulterverletzung).

Ebenfalls einen Personalwechsel nahm KSC-Coach Jörn Andersen nach dem 2:1 gegen Erzgebirge Aue vor: Für den rotgesperrten Buckley lief Cuntz auf.

Braunschweig ergriff gegen zu Beginn tief stehende Karlsruher sofort die Initiative. Mehr als eine Halbchance von Kumbela (5.) sprang aber bei der Anfangsoffensive der Niedersachsen nicht heraus.

Der KSC lauerte auf Konter und stand dicht vor der Führung: Timm lief halbrechts Richtung Tor, sein Querpass wurde nach Iashvilis Abschluss in letzter Sekunde geblockt - da war mehr drin (11.). Die erste zwingende Möglichkeit der Eintracht ließ aber auch nicht lange auf sich warten: Theuerkauf schlenzte einen direkten Freistoß aus 25 Metern an den rechten Pfosten (14.).

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Die Niedersachsen blieben zwar das aktivere Team, es mangelte aber an Kreativität, um die solide Deckung der Gäste in echte Bedrängnins zu bringen. Auf der Gegenseite vergab die Andersen-Elf eine sogenannte 1000-prozentige Gelegenheit: Nach Calhanoglus Freistoß legte Groß am Fünfer per Kopf quer auf Soumaré, der den Ball drei Meter vor der Linie mit dem Oberschenkel Richtung Tor bugsierte. Davari stand richtig und parierte (23.).

Die Angriffsaktionen der Eintracht blieben schwerfällig, und hinten ermöglichte Reichels schwache Kopfballabwehr Groß die Schusschance, fand aber per Aufsetzer erneut seinen Meister in Davari (29.).

Auch Bolands Sololauf (33.) weckte die Gastgeber vor der Pause nicht mehr auf. Gefährlicher blieb der KSC, wenn auch ohne weitere zwingende Aktion.

Personell unverändert kamen die Teams aus der Kabine, der erste Personalwechsel erfolgte dann aber alsbald, als Bogdan Müller den angeschlagenen Timm ersetzte (49.).

Die Eintracht agierte nun mit mehr Leidenschaft und hielt das Tempo hoch. Orlishausen parierte Reinhardts Hechtkopfball nach einem Konter prima (54.). Nur eine Minute später einen weitere Großchance zum 1:0, als Referee Steuer Soumarés Foul an Boland im Strafraum mit einem Elfmeter ahndete. Kumbela trat nach einigen Diskussionen an, KSC-Keeper Orlishausen ahnte das Eck und wehrte den halbhoch geschossenen Ball ab (57.).

Karlsruhe konnte der Tempoverschärfung der Niedersachsen kaum folgen. Reichels Volleyschuss zischte Zentimeter rechts vorbei (63.), etwas mehr fehlte bei Vrancics dennoch nicht ungefährlichem Flugkopfball (65.).

Der Abstiegskandidat überstand die Drangphase der Lieberknecht-Schützlinge, Calhanoglus gefährlicher Freistoß rief Davari auf den Plan (69.).

Nach Verschnaufpause nahm die Partie in der Endphase wieder Fahrt auf und lieferte noch drei Aufreger. Der durchgebrochene Kumbela vergab viel zu zögerlich eine Riesenmöglichkeit (83.), auf der anderen Seite rettete Davari gegen Bogdan Müller (84.) und Iashvili (85.).

Braunschweig versucht am Montagabend bei Erzgebirge Aue, den ersten Dreier in der Rückrunde einzufahren, während der KSC schon am Freitagabend Energie Cottbus empfängt.

11.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (2,5) - 
Washausen (4)    
Bicakcic (4) , 
Dogan (4) , 
Reichel (3,5) - 
Theuerkauf (4)    
Vrancic (3,5) - 
Reinhardt (4)    
Kruppke (4,5)        
Boland (2,5) - 
Kumbela (4,5)

Einwechslungen:
70. R. Korte für Reinhardt
78. Petersch     für Kruppke
82. Pfitzner für Theuerkauf

Trainer:
Lieberknecht
Karlsruher SC
Aufstellung:
Orlishausen (1,5) - 
Staffeldt (3,5) , 
Soumaré (3,5) , 
Rada (3) , 
Charalambous (3,5) - 
P. Groß (3)    
Steffen Haas (3,5) , 
Cuntz (4)    
Calhanoglu (2)    
Timm (4,5)    
Iashvili (4)        

Einwechslungen:
49. Bo. Müller (4) für Timm
87. Terrazzino für Iashvili
88. Lavric für Calhanoglu

Trainer:
Andersen

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Braunschweig:
Washausen
(2. Gelbe Karte)
,
Petersch
(1.)
Karlsruhe:
P. Groß
(3. Gelbe Karte)
,
Cuntz
(5., gesperrt)

Besondere Vorkommnisse
Orlishausen hält Foulelfmeter von Kumbela (57.)

Spielinfo

Anstoß:
11.02.2012 13:00 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
19000
Schiedsrichter:
Florian Steuer (Menden)   Note 2
leitete die faire Partie umsichtig, lag auch mit seiner Elfmeterentscheidung richtig.
Spieler des Spiels:
Dirk Orlishausen
bewahrte sein Team in der zweiten Hälfte nicht nur beim Elfmeter vor einer Niederlage.
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