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FSV Frankfurt

 - 

FC Ingolstadt 04

 

1:1 (1:0)

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FSV Frankfurt
FC Ingolstadt 04
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










FSV wartet auf ersten Heimsieg, FCI auf ersten Auswärtsdreier

Akaichi vermiest Möhlmanns Heimdebüt

Der FSV Frankfurt und der FC Ingolstadt trennten sich in einem niveauarmen Kellerduell 1:1-Remis. Die Bornheimer erarbeiteten sich die verdiente Führung, ließen in der Schlussphase gegen nun couragiertere "Schanzer" aber Chancen zur Entscheidung liegen. Dies bestrafte der eingewechselte Akaichi, der den ersten Heimsieg der Hessen in der laufenden Saison verhinderte.

Andreas Schäfer (FC Ingolstadt, links), Ilian Micanski (FSV Frankfurt)
Auf der Suche nach dem Spielgerät: Frankfurts Ilian Micanski wusste in dieser Szene, wo der Ball ist - FCI-Akteur Andreas Schäfer nicht.
© picture allianceZoomansicht

Benno Möhlmann baute seine Startelf im Vergleich zum 2:1-Coup in Duisburg auf einer Position um. Frankfurts neuer Trainer musste beim Wiedersehen mit seinem vormaligen Arbeitgeber auf Gledson (Rückenprobleme) verzichten. Konrad ersetzte den Brasilianer in der Abwehrzentrale.Ingolstadts Übungsleiter Tomas Oral - selbst lange Jahre FSV-Coach und Spieler - traf ebenfalls alte Bekannte. Auch er nahm einen Personaltausch gegenüber dem 1:1 gegen Düsseldorf vor: Youngster Lappe stürmte statt dem angeschlagenen Heller.

Beide Teams starteten abwartend in die Partie, zaghafte Angriffsversuche hüben wie drüben blieben im Ansatz stecken. Nach fünf Minuten waren es dann die Hausherren, die sich in der Stadion-Baustelle am Bornheimer Hang erstmals gefährlich im Vorwärtsgang zeigten: Micanski tanzte links im Strafraum Gunesch aus, scheiterte mit seinem Schuss dann aber an Özcans Fußabwehr. Der FSV blieb am Drücker, spielte über die Außenbahnen flott nach vorne und verbuchte auf diesem Weg wenig später die nächste Chance. Nach kapitalem Ballverlust von Schäfer prüfte nun Amri Ingolstadts Schlussmann, der erneut per Fußabwehr auf dem Posten war (9.).

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Nachdem die Frankfurter in der Anfangsphase tonangebend waren, intensivierten die "Schanzer" danach zwischenzeitlich mehr im Vorwärtsgang und hatten mit ihren nun mutigeren Offensivbemühungen beinahe prompt Erfolg: Konrad bereinigte im eigenen Fünfer in höchster Not unorthodox. Bei Nemecs Nachschuss war Lappe am zweiten Pfosten um ein Haar zur Stelle (9.). Es war nur ein Ingolstädter Strohfeuer: Nach dieser Torgelegenheit verflachte die Partie. Im Spiel nach vorne mangelte es den Kontrahenten an Passgenauigkeit, Tempo und kreativen Impulsen.

Özcan gegen Micanski stark - gegen Amri unglücklich

Nach knapp einer halben Stunde ergriffen die zwischenzeitlich lethargischen Gastgeber wieder die Initiative. Nach einem dynamischen Flankenlauf von Amri landete dessen Hereingabe auf dem Kopf von Cinaz. Der aufgerückte FSV-Kapitän beförderte den Ball knapp über den Querbalken (29.). Diese Chance wirkte als Initialzündung für verstärkte Bornheimer Offensivanstrengungen. In der 35. Minute hatten diese Micanskis zweiten Hochkaräter zur Folge: Gaus setzte die Lauterer Leihgabe in Szene. Der Bulgare scheiterte erneut an Özcans reaktionsschneller Fußabwehr.

Wenig später klingelte es allerdings im Gästekasten - gleichbedeutend mit der Frankfurter Halbzeitführung: Nach schöner Spieleröffnung von Huber drang Amri energisch von rechts in die Mitte und in den Strafraum ein. Bei seinem Flachschuss ins rechte Eck macht Özcan diesmal eine unglückliche Figur (38.).

FCI-Coach Oral reagierte zur Pause, brachte für den zweiten Durchgang mit Haas und Akaichi frische Kräfte, Ikeng und Lappe mussten weichen. Der Doppelwechsel zeigte rasch Wirkung. Die Oberbayern kamen im Vorwärtsgang couragierter und strukturierter aus der Kabine. Torchancen blieben auf beiden Seiten dennoch nun Mangelware: Ein Distanzschuss von Cinaz sauste rechts am Gehäuse vorbei (50.). Auf der Gegenseite schlenzte Buchner das Spielgerät aus 17 Metern über die Latte (65.).

Fast 70 Minuten waren absolviert, da zappelte das Leder erneut in den Maschen des Gästekastens. Micanski stand jedoch vor seinem Abschluss aus kurzer Distanz im Abseits (69.). Neun Minuten später sorgte Schlicke für einen Wachmacher in der niveauarmen Partie: Nach Yelens Freistoßflanke nahm er volley ab, sein saftiger Schuss rauschte drüber (78.). Keine 180 Sekunden später hatte Leitl auf der anderen Seite eigentlich den Ausgleich erzielt, das Schiedsrichter-Gespann entschied auf Abseits - eine Fehlentscheidung.

Kurz vor dem Spielende hatte Micanski wiederum die Chance, den Sack zuzumachen. Er narrte zwei Gegenspieler, scheiterte dann aber an Özcan (87.). Dies rächte sich postwendend. Haas bestrafte die Unordnung in der Frankfurter Defensive, brachte Joker Akaichi mit einem überlegten Pass in Stellung. Der Tunesier vollstreckte frei vor dem weit vor seinem Tor postierten Klandt kaltblütig zum 1:1-Endstand (88.).

Der FSV Frankfurt ist am Samstag zum Stadtderby bei der Eintracht zu Gast. Ingolstadt steht derweil ein bayerisch-fränkisches Kräftemessen bevor. Der FCI spielt tags darauf zu Hause gegen die SpVgg Greuther Fürth.

10.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (5) - 
Huber (3,5) , 
Schlicke (4) , 
Konrad (3,5) , 
Teixeira (3,5) - 
Cinaz (2,5)    
Heitmeier (4)    
Amri (2,5)    
Gaus (3,5)        
Micanski (4) , 
Yun (4)    

Einwechslungen:
63. Yelen für Yun
78. Y. Stark für Heitmeier
82. Chrisantus für Gaus

Trainer:
Möhlmann
FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
Özcan (4) - 
Görlitz (4) , 
Biliskov (3,5) , 
Gunesch (4) , 
A. Schäfer (4,5) - 
Ikeng (4,5)    
Matip (3,5) - 
Leitl (4)    
Buchner (4,5)    
Lappe (5)    
Nemec (4)

Einwechslungen:
46. L. Haas (3,5) für Ikeng
46. Akaichi (2,5)         für Lappe
80. Quaner für Buchner

Trainer:
Oral

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Amri (37., Linksschuss, Huber)
1:1
Akaichi (88., Rechtsschuss, L. Haas)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Gaus
(4. Gelbe Karte)
Ingolstadt:
Akaichi
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
10.02.2012 18:00 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
3027
Schiedsrichter:
Christian Fischer (Hemer)   Note 4
mehrere kleinere Fehler, Leitl stand bei seinem Tor nicht im Abseits (79.), das war allerdings schwer zu erkennen.
Spieler des Spiels:
Chadli Amri
bereitete dem FCI mit seinen Tempodribblings große Probleme, tolle Einzelleistung vor seinem Tor zum 1:0.
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