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1860 München

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Energie Cottbus

 
1860 München

2:0 (1:0)

Energie Cottbus
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1860 München
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.







1860 baut Serie aus - FCE muss weiter auf den Dreier warten

Der doppelte Lauth vermiest Bommers Rückkehr

Rudi Bommers Rückkehr nach München war nicht von Erfolg gekrönt. Der ehemalige Trainer der "Löwen" verlor bei seinem Debüt als Coach des FC Energie Cottbus mit 0:2 und startet somit mit einer Pleite ins neue Jahr. Die Lausitzer blieben somit auch im fünften Spiel in Serie sieglos, während die Sechziger ihre starke Form aus dem Vorjahr in die Rückrunde mitnahmen und zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen blieben.

Bierofka, Aigner und Lauth (v.li.).
Jubelnde "Löwen": Bierofka, Aigner und Lauth (v.li.) feiern das 1:0.
© picture allianceZoomansicht

1860-Coach Reiner Maurer konnte sich über die vorweihnachtlichen Auftritte seiner Elf kaum beklagen, immerhin hatten seine Schützlinge 13 Punkte aus fünf Spielen geholt. Dennoch hatte es bei den Sechzigern zuletzt wieder Trubel gegeben - Querelen in der Führungsetage. Dies hätte fast zu einem Transferstopp geführt. Dieser blieb jedoch aus, Vallori (29, zuletzt Grashopper-Club Zürich) und Nicu (29, Freiburg) wurden verpflichtet. Bei beiden reichte es allerdings nicht für die Anfangsformation.

Cottbus' neuer Trainer Rudi Bommer, 2004 bei den "Löwen" entlassen, hatte seinen Kader im Winter vor allem verschlankt. Sieben Spieler wurden abgegeben, mit Möhrle (32, Augsburg) und Bilasco (30, Tijanjin Teda) zwei Neue geholt. Der ehemalige Augsburger fand sich dann auch gleich in der Startelf wieder, während Bilasco auf der Bank Platz nahm.

Bei eisigen Temperaturen in einer mäßig gefüllten Allianz-Arena entwickelte sich zunächst ein Spiel auf überschaubarem Niveau. Beide Mannschaften waren zwar äußerst engagiert und machten vor allem mit viel Laufarbeit auf sich aufmerksam, nur fehlte es hüben wie drüben an Präzision im Passspiel.

Lange Zeit passierte nicht allzu viel. Die Münchner hatten zwar mehr Ballbesitz, machten daraus aber viel zu wenig. Gerade in der Spieleröffnung haperte es. Einmal kam aber ein Pass zu Volland durch, der jedoch aus guter Position knapp verfehlte (10.). Zwei Minuten später gab es eine knifflige Szene auf der Gegenseite, als Buck im eigenen Sechzehner sehr robust ins Duell mit Adlung ging und diesen sowohl an der Schulter als auch am Fuß traf. Schiedsrichter Christian Bandurski entschied sich gegen einen Elfmeter.

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Das Bemühen konnte man weder den Lausitzern noch den "Löwen" absprechen, nur fehlte es eben auf beiden Seiten an geeigneten Mitteln. Bierofkas zu ungenauer Fernschuss (19.) war für lange Zeit die einzig nennenswerte Torchance. Ein Fehler von Kruska führte schließlich zum Tor: Bierofka flankte mustergültig von rechts in die Mitte zu Lauth, der aus elf Metern ins lange Eck einköpfte. Kirschbaum agierte in dieser Szene äußerst unglücklich, da er viel zu weit aus seinem Tor herausgelaufen war und somit keine Chance zur Abwehr mehr hatte (35.).

"Löwen" verpassen die Vorentscheidung - Nicu und Bilasco feiern ihr Debüt

Münchens Aygün im Duell mit Rangelov (re.)
Auf den Fersen: Münchens Aygün im Duell mit Rangelov (re.).
© picture allianceZoomansicht

Nachdem Lauth seinen Doppelpack knapp verpasst hatte (36.), kam es noch schlimmer für die Cottbuser. Müller griff sich an den Nacken und musste mit Schmerzen im Wirbelbereich für Reimerink ausgewechselt werden (40.). Der Niederländer war dann sogleich der Ausgangspunkt zur bis dato besten Chance der Gäste. Nach feinem Solo bediente er Adlung im Zentrum, der jedoch aus elf Metern am rechten Pfosten scheiterte (42.), sodass es beim knappen Pausenrückstand des FCE blieb.

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte ganz klar den "Löwen", die sich gleich mehrfach sehenswert in den gegnerischen Sechzehner kombinierten. Bierofka (50.), Rakic (53.) und Volland (55.) hatten jedoch kein Abschlussglück, weshalb es spannend blieb. Rangelov hätte den Spielverlauf fast auf den Kopf gestellt, als er aus aussichtsreicher Position nur wenige Zentimeter zu hoch zielte (62.).

Im Großen und Ganzen waren aber die Gastgeber tonangebend, nur gingen sie mittlerweile enorm fahrlässig mit den eigenen Chancen um. So knallte Volland den Ball aus einem Meter nur an den linken Pfosten (67.), während Debütant Nicu nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung einen Kopfball aus kurzer Distanz an die Latte setzte (72.). In der Schlussphase öffnete Bommer und brachte mit Bittencourt und Bilasco, der so zu seinem Einstand im deutschen Profifußball kam, weitere Offensivkräfte. Es half jedoch nichts, Energie fehlte es weiterhin an Genauigkeit und Präzision, sodass es schlussendlich beim verdienten Sieg der Sechziger blieb. Dieser fiel dann doch höher aus, da Lauth nach einem unglücklichen Rakic-Abschluss goldrichtig stand und in der 90. Minute zum 2:0-Endstand abstaubte.

Beide Teams sind bereits am kommenden Freitag wieder gefordert: München in Aue, Cottbus gegen Aachen.

06.02.12
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (3) - 
Rukavina (2,5) , 
Schindler (2,5) , 
Aygün (3) , 
Buck (4,5) - 
Bülow (3,5) , 
Bierofka (2) - 
Aigner (4)    
Rakic (3,5) - 
Lauth (2)            
Volland (4)    

Einwechslungen:
70. Nicu für Aigner
82. D. Stahl für Volland

Trainer:
Maurer
Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (4) - 
Bittroff (3,5) , 
Möhrle (4)    
Roger (5)    
Ziebig (4,5)    
Kruska (4)    
Banovic (4,5)    
C. Müller (3)    
Adlung (2,5) - 
Sörensen (4)    
Rangelov (3,5)

Einwechslungen:
40. Reimerink (4) für C. Müller
70. Bittencourt für Banovic
78. Bilasco für Ziebig

Trainer:
Bommer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Lauth (35., Kopfball, Bierofka)
2:0
Lauth (90., Linksschuss, Rakic)
Gelbe Karten
TSV 1860:
-
Cottbus:
Möhrle
(2. Gelbe Karte)
,
Sörensen
(1.)
,
Roger
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
06.02.2012 20:15 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
14600
Schiedsrichter:
Christian Bandurski (Oberhausen)   Note 2
hatte die einfach zu leitende Partie sicher im Griff. In der 47. Minute forderten die Löwen Strafstoß, weil Aigner im Zweikampf mit Roger zu Fall kam, Bandurski ließ weiterspielen - und lag richtig.
Spieler des Spiels:
Benjamin Lauth
nicht viel am Ball, aber was er machte, hatte Hand und Fuß. Technisch perfekt, stets gefährlich, folgerichtig entschied er die Partie mit zwei Treffern.
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