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SpVgg Greuther Fürth

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1. FC Union Berlin

 
SpVgg Greuther Fürth

5:0 (3:0)

1. FC Union Berlin
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SpVgg Greuther Fürth
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Die "Unaufsteigbaren" überfahren Union

Fürth bleibt auf Aufstiegskurs

Bereits nach 76 Sekunden hatten die Hausherren die Weichen Richtung Sieg gestellt. Gegen überfordert wirkende Berliner fiel es der SpVgg nicht schwer in der Folgezeit den Sieg bereits früh sicher zu stellen. Mit dem 3:0 in der 23. Minute war das Spiel praktisch gelaufen. Im zweiten Durchgang taten die Franken noch etwas für das Torverhältnis. Dabei schaute Union interessiert zu.

Doppel-Torschütze Nöthe "schwebt" glücklich über den Platz.
Doppel-Torschütze Nöthe "schwebt" glücklich über den Platz.
© picture-allianceZoomansicht

Fürths Trainer Mike Büskens nahm gegenüber dem 0:0 bei Eintracht Frankfurt nur eine Veränderung in seiner Anfangself vor. Der Gelb-gesperrte Pekovic wurde von Nöthe ersetzt, was zu einer offensiveren Ausrichtung des ganzen Teams führen sollte. Zwei Mal tauschte auf der Gegenseite Unions Trainer Uwe Neuhaus im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen den FSV Frankfurt in der Vorwoche. Innenverteidiger Menz fiel wegen einer Operation am Fuß aus und wurde durch Madouni ersetzt. Dazu musste Mattuschka auf der Bank Platz nehmen. Für ihn begann Karl im Mittelfeld.

Die Fürther stellten sofort unter Beweis, dass sie sich auf dieses Spiel konzentriert hatten und nicht schon an das kommende DFB-Pokal-Achtelfinale dachten. Bereits nach einer Minute und 16 Sekunden klingelte es im Kasten von Glinker. Occean hatte den Ball steil zu Nöthe gespielt. Da Madouni das Abseits aufhob, tauchte der Fürther Stürmer alleine vor Glinker auf und ließ mit seinem Schuss aus 10 Metern dem Keeper keine Abwehrmöglichkeit.

In der Folgezeit hatten die Gäste große Mühe ins Spiel zu finden. Fürth gewann die Zweikämpfe und ließ die Offensive der Berliner nicht zur Entfaltung kommen. Anders die Hausherren: Forsch spielte die SpVgg nach vorne und konnte sich bereits in der zehnten Minute über das 2:0 freuen. Sararer hatte Nehrig auf der rechten Seite eingesetzt. Dieser kam an der Strafraumgrenze frei zum Flanken. In der Mitte versuchte Madouni zu klären. Er fälschte bei diesem Abwehrversuch den Ball unglücklich und unhaltbar ins eigene Netz ab.

Die SpVgg steckte jetzt aber keineswegs zurück, sondern suchte früh die Entscheidung. Zunächst scheiterte Occean zwei Mal nach einer Ecke knapp (15./18.), doch in der 23. Minute war bereits der dritte Treffer für die Hausherren zu verzeichnen. Schüchtern hatte sich Union in den Angriff gewagt und wurde prompt ausgekontert. Schröck setzte Nöthe mit einem Steilpass ein. Auch dieses Mal hoben die Berliner durch Kohlmann das Abseits auf. Nöthe steuerte alleine auf Glinker zu, umspielte den Torwart und schob unbedrängt ein.

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Die Hausherren nahmen daraufhin merklich den Fuß vom Gas. Das Tor von Union war nur noch ein Mal vor der Pause in Gefahr, doch Schröck beförderte das Sportgerät bei einem Versuch aus der Distanz deutlich über das Tor. Auf der Gegenseite versuchten die Berliner erst einmal wieder Sicherheit in die eigenen Reihen zu bringen. Bis zur Pause tat sich im Ronhof nicht mehr viel.

Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte der um das Stadion tobende Sturm noch einmal an Stärke zugenommen. Alle 22 Akteure zeigten, dass an ein gepflegtes Kombinationsspiel bei diesen Bedingungen nicht zu denken war. Ereignislos schleppte sich die Partie über die Zeit. Ein trauriger Höhepunkt ereignete sich allerdings in der 48. Minute als Parensen nach einem Kopfball-Duell umknickte und vom Platz getragen werden musste.

Als nach 15 Minuten das Wetter wieder etwas besser wurde setzten die Fürther noch einmal zu einem Sturmlauf an. Dies zeigte gegen die schläfrig wirkende Berliner Defensive auch schnell Wirkung. Sararer zog von der rechten Seite in die Mitte und band dabei sofort drei Verteidiger. Dadurch war Schröck auf der linken Seite frei und bekam prompt den Ball. Mit einem Schlenzer aus zwölf Metern ins lange Eck bedankte sich "Schröcky" für das Zuspiel - 4:0 (64.).

Der Torhunger der Hausherren war damit aber noch nicht gestillt. Gegen immer noch zögerlich und verunsichert wirkende Berliner legten die Fürther noch einmal nach. Der eingewechselte Pektürk setzte sich an der Strafraumgrenze gegen vier Union-Verteidiger durch und sah den völlig freien Nehrig im Strafraum. Der zimmerte den Pass von Pektürk per Außenrist in die lange Ecke zum 5:0 (71.).

Selbst nach dem fünften Treffer hatten die Fürther noch nicht genug. Bis zur 80. Minute versuchten die Büskens-Schützlinge noch einmal nachzulegen, große Chancen blieben aber aus.

Erst in den letzten zehn Minuten verfielen die Fürther verständlicherweise in den "Schongang-Modus". Auf der Gegenseite sehnten die Berliner den Schlusspfiff nicht nur wegen des schlechten Wetters herbei.

Für die SpVgg Greuther Fürth steht am kommenden Dienstag noch ein großer Höhepunkt bevor. Im 19 Uhr wird das Pokal-Achtelfinale beim 1.FC Nürnberg angepfiffen. Das neue Jahr beginnt für die Franken am Freitag, 03. Februar 2012 (18 Uhr) in Dresden. Zeitgleich spielt Union Berlin in Paderborn.

16.12.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (2) - 
Nehrig (2)        
Kleine (2,5) , 
Mavraj (2,5) , 
Schmidtgal (3) - 
Sararer (3) , 
Fürstner (3)    
Prib (3) , 
Schröck (1)        
Nöthe (1,5)        
Occean (3)

Einwechslungen:
69. Karaslavov für Fürstner
69. Pektürk für Schröck
77. Zillner für Nehrig

Trainer:
Büskens
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (4,5) - 
Pfertzel (5) , 
Stuff (4,5) , 
Madouni (5,5) , 
Kohlmann (5) - 
Karl (4,5) - 
Quiring (5)    
Parensen (5)    
Ede (5,5) - 
Silvio (4,5) , 
Mosquera (5,5)    

Einwechslungen:
48. Mattuschka (5) für Parensen
57. Terodde (5) für Mosquera
76. Polenz für Quiring

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Nöthe (2., Rechtsschuss, Occean)
2:0
Madouni (10., Eigentor, Linksschuss, Nehrig)
3:0
Nöthe (23., Rechtsschuss, Schröck)
4:0
Schröck (64., Rechtsschuss, Sararer)
5:0
Nehrig (71., Rechtsschuss, Pektürk)

Spielinfo

Anstoß:
16.12.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena, Fürth
Zuschauer:
7130
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Lebecksmühle)   Note 5
schwacher Leiter in einem einfach zu pfeifenden Spiel, keine Linie in der Zweikampfbewertung, kein Freund der Vorteilsregel.
Spieler des Spiels:
Stephan Schröck
Wirbelwind auf der Außenbahn, nie zu bremsen, ein Tor, ein Assist.
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