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Dynamo Dresden

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Energie Cottbus

 

2:1 (0:0)

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Dynamo Dresden
Energie Cottbus
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













4. Heimsieg für Dresden - 5. Gelbe Karte für Adlung und Müller

Poté antwortet auf Rangelovs Klasse-Tor

Dresden sicherte sich beim Ostderby gegen Cottbus einen verdienten Sieg. Die Fans erlebten einen tempoarmen ersten Durchgang mit leichten Vorteilen für Dynamo, aber wenig Torszenen. Nach Wiederanpfiff wurde die Partie nicht nur wegen der beiden Treffer temporeicher und lebhafter. Die Loose-Elf konnte ihre Vorteile folgerichtig in den vierten Heimdreier ummünzen.

Dedic (Dresden, li.) im Duell mit Energies Banovic
Zlatko Dedic (Dresden) behauptet den Ball im Duell mit Energies Ivica Banovic.
© picture-allianceZoomansicht

Dresdens Trainer Ralf Loose stellte nach dem 2:2 gegen FSV Frankfurt gleich viermal um: Schuppan, Solga, Heller und Poté liefen für Subasic, Koch, Kegel und Fort auf.

Cottbus und Coach Claus-Dieter Wollitz lösten unter der Woche ihr Arbeitsverhältnis mit sofortiger Wirkung. Mit Rudi Bommer, derzeit noch in Burghausen tätig, wurde der neue Trainer (Dienstantritt am 1. Januar), gleich präsentiert. Auf der Bank nahm Co-Trainer Markus Feldhoff Platz, der die Startelf im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Berlin gleich auf fünf Positionen veränderte: Für Kirschbaum (Muskelfaserriss), Engel, Schorch (Knorpelschaden im Knie), Bittencourt und Ludwig standen Renno (Tor), Bittroff, Börner, Banovic und Kronaveter in der Anfangsformation.

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Dynamo hatte zwar gleich nach vier Minuten durch Hellers Kopfball eine gute Möglichkeit zum 1:0, das Team mit der besseren Spielanlage aber war vorerst Cottbus. Kruska und Banovic leiteten viele gute Ballstafetten durchs Mittelfeld ein, einzig beim finalen Pass fehlte die Präzision.

Dresden agierte abwartend, lauerte tiefstehend auf Konter. Erst nach gut zehn Minuten wurde die Loose-Elf etwas aktiver. Einige gute Flanken flogen in den Gäste-Strafraum, Energies aufmerksame Deckung aber hatte zunächst die Lufthoheit.

Nennenswerte Höhepunkte blieben in der Folge aus, weil es beide Teams gut verstanden, die Räume im Mittelfeld zu verdichten und sich gegenseitig neutralisierten. Erst Mitte des ersten Durchgangs brannte es im Sechzehnmeterraum der in dieser Phase passiveren Lausitzer: Dedic tanzte Börner aus, nach seinem Rückpass mutierte Bregeries Torschuss zur Vorlage, und Papadopoulos scheiterte per Kopf aus fünf Metern an Renno (25.).

Dies blieb lange Zeit die einzige zwingende Tormöglichkeit. Das Niveau rauschte komplett in den Keller, die Akteure boten bis kurz vor der Pause viel Magerkost. Dann prüfte Müller nach Sololauf Dynamo-Keeper Hesl aus der Distanz (43.), und Ersatz-Kapitän Bregerie scheiterte mit einem Drehschuss auf der Gegenseite nur knapp (45.).

Mit Pfeffer für Heller begannen die Sachsen den zweiten Abschnitt, der mit einem Paukenschlag startete: Nach Börners Kopfballabwehr nahm Papadopoulos die Kugel aus 25 Metern mit vollem Risiko. Das Leder klatschte genau ans Lattenkreuz, Poté stand beim Abpraller goldrichtig und staubte per Kopf ab (50.).

Die Führung verschaffte Dresden Rückenwind, Cottbus überstand die nachfolgende Drangphase aber unbeschadet und war alsbald wieder im Spiel: Nach Adlungs feinem Diagonalpass über die Dresdner Deckung hinweg nahm Rangelov den Ball geschickt mit und hob ihn von halblinks gefühlvoll über den herausstürzenden Hesl hinweg ins Tor (56.).

Es war nun viel mehr Tempo drin als in den ersten 45 Minuten. Die Loose-Schützlinge hatten auch nach dem Ausgleich zunächst leichte Vorteile. Trojan per Kopf (59.) und Bregerie per Volleyschuss aus günstiger Position (61.) hatten mehr oder minder gute Chancen zur erneuten Führung.

Der Aufsteiger blieb das aktivere Team, Angriffsaktionen der Lausitzer hatten nur noch Seltenheitswert. Poté wusste aus Banovics zu kurzer Rückgabe kein Kapital zu schlagen, weil er den Ball zu spät unter Kontrolle bekam und nicht platzieren konnte (71.).

Es war auch in der Schlussphase deutlich zu spüren, dass die Sachsen gewinnen wollten. Dynamo drückte, Cottbus aber stand lange Zeit kompakt und ließ wenig zu. Bis zur 86. Minute: Solga passte in die Schnittstelle der Energie-Abwehr zu Poté. Der Angreifer nahm das Leder kurz an und schoss aus der Drehung. Renno war zwar dran, doch der von seinem Körper hoch abprallende Ball fand den Weg ins Netz.

Dresden setzt sich nach dem vierten Heimsieg ins gesicherte Mittelfeld ab und rangiert nur einen Zähler hinter Energie.

Dresden erwartet am Sonntag (13.30 Uhr) in Rostock das nächste Ost-Duell, Cottbus empfängt zeitgleich den MSV Duisburg.

11.12.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Dynamo Dresden
Aufstellung:
Hesl (3) - 
Gueye (4)   
Bregerie (3)    
Jungwirth (3) , 
Schuppan (3,5) - 
Solga (3) , 
Papadopoulos (2,5) - 
Heller (5)   
Trojan (2,5) - 
Poté (2)           
Dedic (4,5)   

Einwechslungen:
46. Pfeffer (3,5) für Heller
78. Kegel für Dedic
89. Fort für Poté

Trainer:
Loose
Energie Cottbus
Aufstellung:
Renno (3) - 
Bittroff (3,5) , 
Roger (4,5) , 
Börner (4,5)   
Ziebig (3)      
Banovic (4) , 
Kruska (3)    
C. Müller (2,5)   
Adlung (3)   
Kronaveter (4)   
Rangelov (2,5)       

Einwechslungen:
75. Straith für Ziebig
78. Bittencourt    für Kronaveter
87. Kucukovic für Börner

Trainer:
Feldhoff

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Poté (50., Kopfball, Papadopoulos)
1:1
Rangelov (56., Rechtsschuss, Adlung)
2:1
Poté (86., Linksschuss, Solga)
Gelbe Karten
Dresden:
Gueye
(2. Gelbe Karte)
Cottbus:
Adlung
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Ziebig
(7.)
,
Bittencourt
(4.)
,
C. Müller
(5., gesperrt)
,
Rangelov
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
11.12.2011 13:30 Uhr
Zuschauer:
28315
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 1
wirkte jederzeit entscheidungssicher, mit konsequenter Linie in der Zweikampfbeurteilung, ohne Fehler.
Spieler des Spiels:
Mickael Poté
stand zweimal im richtigen Moment an der richtigen Stelle, entschied per Doppelpack so die Partie.
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