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Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig

4
:
0

Halbzeitstand
2:0
VfL Bochum

VfL Bochum


EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
VFL BOCHUM
15.
30.
45.



60.
75.
90.








Schwacher VfL verliert zum zweiten Mal in Folge

Kumbela bereitet den Weg

Eintracht Braunschweig hat durch einen zu keiner Zeit gefährdeten 4:0-Erfolg über den VfL Bochum den Negativtrend gestoppt und den ersten Heimsieg seit dem achten Spieltag eingefahren. Vom Start weg dominierte die Lieberknecht-Elf das Geschehen, ging früh in Führung. Bochum blieb dagegen beinahe alles schuldig und kassierte bereits die zweite Niederlage in Serie.

Kaum zu halten: Braunschweigs Boland (vorne) behauptet das Leder gegen Kramer
Kaum zu halten: Braunschweigs Boland (vorne) behauptet das Leder gegen Kramer.
© picture allianceZoomansicht

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht musste nach der 0:3-Niederlage in Duisburg Kessel (Rotsperre) und Vrancic (Gehirnerschütterung) ersetzen. Bohl und Washausen rückten deshalb in die Startformation. Zudem begann Petersch an Stelle von Zimmermann.

VfL-Coach Andreas Bergmann dagegen nahm trotz der 0:1-Heimniederlage gegen Cottbus keine Veränderungen an seiner ersten Elf vor.

Braunschweig startete hochmotiviert, beinahe sogar hocheffektiv. Direkt nach dem Anpfiff marschierte Reichel die linke Außenbahn entlang und fand mit seiner Hereingabe Kruppke, der jedoch am Außenpfosten scheiterte (1.). Der erste Eintracht-Treffer war damit allerdings lediglich aufgeschoben. Denn nur kurz darauf hebelte Reichel die aufgerückte Bochumer Defensive mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte aus. Boland war durch, legte im Strafraum aber noch einmal auf Kumbela quer, der aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob (4.).

Und es blieb dabei: Braunschweig bestimmte das Geschehen, während sich die Gäste das Leben durch Unzulänglichkeiten und schnelle Ballverluste immer wieder selbst schwer machten. In der Defensive wirkte der VfL zudem alles andere als souverän, ließ die Eintracht zu oft gewähren. So auch nach Bolands Ecke von rechts, die Kopplin am ersten Pfosten unglücklich verlängerte. Kramer ging nicht konsequent ins Kopfballduell mit Kruppke, so dass der Eintracht-Kapitän aus kurzer Distanz auf 2:0 erhöhen konnte (18.).

Auch in der Folge gelang es den Gästen zu keiner Zeit, den Braunschweiger Abwehrverbund auch nur ansatzweise in Gefahr zu bringen. Vielmehr fand Braunschweig durch schnelles Umschalten immer wieder Lücken in der Bochumer Defensive. Insbesondere Kumbela entzog sich im Sturmzentrum häufig seiner Bewacher, blieb im Abschluss aber fortan glücklos: Zunächst brachte der Kongolese Reichels gute Vorarbeit nicht aufs Tor (24.), ehe er kurz vor dem Halbzeitpfiff, abermals sträflich alleingelassen, per Kopf am gut reagierenden VfL-Schlussmann Luthe scheiterte (38.).

Weder personell noch spielerisch brachte der Seitenwechsel Veränderungen. Braunschweig band weiterhin passive Gäste auch zu Beginn des zweiten Durchgangs über weite Strecken in der eigenen Hälfte. Die Folge? Chancen beinahe im Minutentakt. Nach einer knappen Stunde hebelte der Mitte der ersten Hälfte für den verletzten Bohl gekommene Pfitzner die gesamte Bochumer Hintermannschaft mit einem Ball in die Spitze aus. Kruppke hatte freie Bahn, wurde im letzten Moment jedoch abgegrätscht. Im Anschluss an den fälligen Eckstoß köpfte Dogan über Bolands Brust an den Pfosten (52.), um das Leder kurz darauf, erneut nach einer Ecke, knapp am Tor vorbeizusetzen (53.).

Der VfL hatte in dieser Phase hinten alle Hände voll zu tun, sendete aber dennoch ein Lebenszeichen, als Ginczek Federicos flache Hereingabe nur um Zentimeter verpasste (57.). Mit den überfallartigen Angriffen der Lieberknecht-Elf kamen die Gäste aber weiterhin nicht zurecht. Nach Pfitzners Ballgewinn schaltete die Eintracht über Boland und Petersch schnell um. Letzterer legte im Strafraum auf Boland zurück, der aus elf Metern auf 3:0 erhöhte (60.).

Beinahe hätte Inui nur kurz darauf noch einmal leise Hoffnungen auf Seiten der Bochumer geweckt. Der Japaner scheiterte vom Fünfereck allerdings am glänzend reagierenden Davari im Braunschweiger Tor (64.). Die Eintracht ließ es nun merklich ruhiger angehen, allerdings ohne die Gäste dabei noch einmal zur Entfaltung kommen zu lassen. Kurz vor dem Ende sorgte Kruppke mit seinem zweiten Treffer des Tages sogar noch für den 4:0-Endstand (90.).

Braunschweig reist am Freitag nach Ingolstadt, während der VfL sonntags Erzgebirge Aue empfängt.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (3) - 
St. Bohl (3)    
Correia (2,5)    
D. Dogan (2,5) , 
Reichel (3) - 
Theuerkauf (3) - 
Washausen (3)    
Petersch (2,5) - 
Boland (2)    
Kruppke (1)            
Kumbela (2)    

Einwechslungen:
36. Pfitzner (3) für St. Bohl
69. B. Fuchs für Washausen
83. R. Korte für Correia

Trainer:
Lieberknecht
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (3) - 
Kopplin (4) , 
Maltritz (5,5) , 
Acquistapace (4,5) , 
Ostrzolek (5)    
Kramer (4,5) - 
Federico (5)    
Dabrowski (4)        
Inui (4)    
Chong Tese (5) , 
Ginczek (4,5)

Einwechslungen:
66. Aydin für Federico
71. Toski für Ostrzolek
80. D. Berger für Dabrowski

Trainer:
Bergmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kumbela (4., Rechtsschuss, Boland)
2:0
Kruppke (18., Kopfball)
3:0
Boland (60., Linksschuss, Petersch)
4:0
Kruppke (89., Rechtsschuss, R. Korte)
Gelbe Karten
Braunschweig:
-
Bochum:
Inui
(3. Gelbe Karte)

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2.
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1. FC Union Berlin
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Holstein Kiel
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Spielinfo

Anstoß:
27.11.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Eintracht-Stadion, Braunschweig
Zuschauer:
20280
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Hamburg)   Note 2,5
unauffälliger, souveräner Leiter, doch bei Aydins vermeintlichem 3:1 (87.) lag keine Abseitsstellung vor - allerdings kein entscheidender Fehler.
Spieler des Spiels:
Dennis Kruppke
am 1:0 mit dem öffnenden Pass entscheidend beteiligt, das 2:0 besorgte der Kapitän wie das 4:0 dann selbst.

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