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FSV Frankfurt

 - 

SC Paderborn 07

 

2:2 (0:1)

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FSV Frankfurt
SC Paderborn 07
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.











FSV dreht das Spiel für zwei Minuten

SCP-Serie hält dank Proschwitz-Doppelpack

Der SC Paderborn konnte auch im fünften Versuch in der Liga nicht gegen den FSV Frankfurt gewinnen. Die Überraschungsmannschaft aus Ostwestfalen kam bei den Hessen in einer Partie auf schwachem Niveau nicht über ein 2:2 hinaus. Während der SCP damit auch im zwölften Spiel in Folge ohne Niederlage blieb, warten die Frankfurter seit nunmehr sechs Begegnungen auf einen Dreier.

Matthew Taylor (re., SC Paderborn) Alexander Huber (FSV Frankfurt)
Wie hier im Duell zwischen Paderborns Matthew-Taylor und Alexander Huber stand in Frankfurt der Kampf im Mittelpunkt.
© pivture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen zog seine Konsequenzen aus der 0:4-Niederlage in Fürth und veränderte seine Elf gleich auf vier Positionen: Huber, Heitmeier, Konrad und Fillinger liefen von Beginn an auf. Gledson fehlte nach seiner Roten Karte (drei Spiele Sperre) und Teixeira, Gaus und Benyamina nahmen auf der Bank Platz.

Paderborns Trainer Roger Schmidt brachte nach dem 2:1-Sieg gegen Karlsruhe zwei neue Männer: Kapitän Krösche kehrte nach überstandenem Muskelfaserriss in die Elf zurück, zusätzlich begann Taylor. Bertels fehlte nach seiner fünften Gelben Karte und Brandy musste mit der Bank Vorlieb nehmen.

Trotz einer zerfahrenen Anfangsphase gelang den Paderbornern ein Traumstart: Bereits in der sechsten Minute führte ein hoch ausgeführter Freistoß von Meha zum 1:0. Zwar köpfte Mohr den Ball zunächst nur an die Latte, doch Proschwitz verwertete den Abpraller zum ersten Paderborner Treffer. Wer gedacht hätte, dass dieser frühe Treffer die Partie beleben würde, täuschte sich. Zwar waren die Gäste zunächst spielbestimmend, zogen sich nach dem Tor aber immer weit zurück und machten nur noch das Nötigste, um die Führung zu verwalten.

Da Frankfurt nicht über die spielerischen Mittel verfügte, um den SCP unter Druck zu setzen, entwickelte sich eine Partie auf sehr schwachem Niveau, die hauptsächlich im Mittelfeld ausgetragen wurde. Lediglich Chrisantus probierte immer wieder, in den Sechzehner der Gäste aus Ostwestfalen einzudringen, scheiterte mit seinen Versuchen aber an der sicher stehenden Paderborner Abwehr.

Somit dauerte es bis zur 43. Minute, ehe den Zuschauern, die bei nass-kaltem Wetter im Frankfurter Volksbank-Stadion ausharrten, eine Großchance der Hausherren geboten wurde. Yelen ließ zunächst Mohr aussteigen und schoss dann aus 20 Metern auf das Tor. Da der SCP-Keeper Kruse den Ball mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte, blieb es bei der Pausenführung der Gäste.

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Die zweite Halbzeit begann deutlich lebhafter: Zunächst verfehlte Proschwitz das Tor nach einem Meha-Freistoß nur knapp (47.), anschließend markierte Cinaz auf der Gegenseite den Ausgleichstreffer. Nach einem Eckball von Yelen entwischte der Mittelfeldakteur Wemmer und köpfte den Ball zum 1:1 ein (49.).

Auf den Treffer folgten ähnliche Szenen wie in der ersten Hälfte: Beide Teams konzentrierten sich auf das Mittelfeld, Torchancen blieben Mangelware. Paderborns Trainer Schmidt reagierte mit drei offensiven Wechseln: Meha und Brückner mussten die Außenbahnen räumen, es kamen Guie-Mien und Kara (61.). Außerdem ersetzte Brandy Taylor (65.). Guie-Mien machte zunächst mit einem Fehlpass auf sich aufmerksam: Er verlor den Ball, der über Chrisantus bei Fillinger landete. Der spielte zurück auf den links gestarteten Chrisantus, der aus spitzem Winkel das 2:1 für Frankfurt markierte (72.).

Der Jubel der Hausherren währte nicht lang. Nur zwei Minuten später flankte Brandy von links in den Sechzehner, wo Proschwitz zentral vor dem Tor bereit stand und zum 2:2 einköpfte. Es entwickelte sich eine unterhaltsame Schlussphase, in der beide Teams auf Sieg spielten, aber nicht mehr zu großen Möglichkeiten kamen.

Für Frankfurt steht am Sonntag (13.30 Uhr) das Auswärtsspiel in Dresden auf dem Programm, Paderborn empfängt am Freitag um 18 Uhr vor bereits ausverkauftem Haus den FC St. Pauli.

25.11.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3)    
Huber (4) , 
Schlicke (4,5) , 
Heitmeier (4) , 
Konrad (4) - 
Y. Stark (3) , 
Cinaz (3,5)        
Sv. Müller (4)    
Yelen (4)    
Fillinger (3,5)    
Chrisantus (3)    

Einwechslungen:
77. Gaus für Fillinger
82. V. Hleb für Yelen
90. + 1 N'Diaye für Sv. Müller

Trainer:
Boysen
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3,5) - 
Wemmer (5) , 
Mohr (4) , 
Gonther (3,5) , 
Strohdiek (4) - 
Krösche (4)    
Alushi (4) - 
Meha (4,5)    
Brückner (5)    
Taylor (5)    
Proschwitz (2)        

Einwechslungen:
61. Kara für Meha
61. Guié-Mien für Brückner
65. Brandy für Taylor

Trainer:
Schmidt

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Proschwitz (6., Rechtsschuss, Mohr)
1:1
Cinaz (49., Kopfball, Yelen)
2:1
Chrisantus (72., Linksschuss, Fillinger)
2:2
Proschwitz (73., Kopfball, Brandy)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Cinaz
(6. Gelbe Karte)
Paderborn:
-

Spielinfo

Anstoß:
25.11.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
2826
Schiedsrichter:
Marcel Unger (Halle)   Note 3,5
schwierig zu erkennen, dass Mohr vor dem 0:1 knapp im Abseits war; pfiff teilweise etwas kleinlich.
Spieler des Spiels:
Nick Proschwitz
effizienter Vollstrecker; rettete Paderborn mit zwei Toren einen Punkt.
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