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MSV Duisburg

MSV Duisburg

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
Eintracht Braunschweig

Eintracht Braunschweig


MSV DUISBURG
EINTRACHT BRAUNSCHWEIG
15.
30.
45.







60.
75.
90.










MSV beendet Negativserie - Vrancic verletzt

Brosinski beschert Reck den ersten Sieg

Oliver Reck hat als Trainer den ersten Sieg mit dem MSV Duisburg gefeiert. Die "Zebras" siegten zuhause gegen Eintracht Braunschweig durchaus verdient mit 3:0, hatten die drei Punkte allerdings auch ein wenig dem Zufall zu verdanken. Der MSV beendete damit die eigene Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge.

Brosinski (Mitte) wird von seinen Teamkollegen geherzt
Gut gemacht: Brosinski (Mitte) wird von seinen Teamkollegen geherzt.
© picture allianceZoomansicht

MSV-Coach Oliver Reck brachte nach dem 2:2 in Aachen drei Neue: Wiedwald hütete das Tor anstelle von Fromlowitz, der aus dem Kader gestrichen worden war. Außerdem ersetzten Bollmann und Jula (nach Bänderriss im Sprunggelenk) Hoffmann sowie Gjasula.

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht indes wechselte im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Union Berlin zweimal: Theuerkauf kehrte nach Gelb-Sperre in die Startelf zurück und verdrängte Pfitzner auf die Bank. Dogan spielte für den verletzten Henn (Kreuzbandriss).

In der Schauinsland-Reisen-Arena legten beide Mannschaften eher beschaulich los. Zu Beginn fehlte es beiden Teams an Tempo, Spielwitz und vor allem an Präzision im Passspiel. Folglich blieben Torraumszenen, geschweige denn Torchancen absolute Mangelware. So war es der Zufall, der für den ersten Treffer der Partie sorgte: Correia gewann ein Sprintduell gegen Jula und wollte den Ball dann weghauen. Dabei schoss er jedoch den im Weg stehenden Brosinski an, von dem der Ball direkt in den Kasten abprallte - 1:0 (11.).

Es dauerte nicht lange, ehe die "Löwen" den nächsten Schock verdauen mussten. Vrancic fiel unglücklich auf die linke Schulter und konnte nicht weitermachen. Pfitzner ersetzte den Bosnier, der gleich in ein örtliches Krankenhaus gebracht wurde. Ansonsten änderte sich nicht viel. Zwar zeigten sich sowohl die "Zebras" als auch die Braunschweiger durchaus bemüht, entwickelten dabei jedoch kaum echte Durchschlagskraft. Einen Tick gefälliger waren jedoch die Duisburger, die sich im Vergleich zum Aufsteiger weniger Fehler erlaubten.

Individuelle Fehler machten schließlich auch den Unterschied aus: Wolzes langer Ball segelt zum Strafraum. Davari zögerte beim Herauslaufen, sodass Brosinski ans Leder kam, dieses dann gekonnt am Keeper vorbeilegte und schließlich aus kurzer Distanz ins leere Tor zum 2:0 einköpfte (32.). Damit hatte es sich auch schon in einer wenig unterhaltsamen ersten Hälfte, die bis auf die beiden Tore nicht wirklich viel zu bieten hatte.

Die "Löwen" kommen mit mehr Mut aus der Pause - Kessel fliegt vom Platz

Duisburgs Sukalo gegen Zimmermann (re.)
Von Angesicht zu Angesicht: Duisburgs Sukalo gegen Zimmermann (re.).
© picture alliance

Lieberknecht schickte seine Elf zügig wieder auf den Rasen, wo die Braunschweiger dann mehrere Minuten auf die übrigen Akteure warten mussten. Die Maßnahme schien zunächst zu fruchten, jedenfalls gingen die Gäste fortan mit mehr Engagement zu Werke. Zwingendes sprang jedoch weiterhin nicht heraus. Die Duisburger indes bemühten sich mittlerweile darum, das Tempo niedrig zu halten und lauerten zudem auf Konter. Allerdings trugen sie ihre Angriffe zu unsauber aus, sodass sie kaum für Gefahr sorgten. Folglich plätscherte die Partie lange Zeit ohne größere Höhepunkte vor sich hin.

Nach etwas mehr als einer Stunde nahm die Begegnung wieder etwas Fahrt auf, was gerade der Eintracht geschuldet war. Die Gäste erhöhten den Druck und drängten nun mit aller Macht auf den Anschluss. In der 65. Minute waren sie auch ganz nah dran: Kumbela scheiterte im Eins-gegen-Eins am glänzend reagierenden Wiedwald, ehe Kruppkes Nachschuss Kern noch von der Linie kratzte. Apropos Kern, der Außenverteidiger stand kurz darauf erneut im Rampenlicht. Diesmal wurde er an der Außenlinie rüde von Kessel gefoult. Der Braunschweiger sah dafür die Rote Karte (71.).

Auch wenn die Eintracht bis zum Schluss Moral bewies und auch in Unterzahl weiter nach vorne spielte, so war es schlussendlich ein geschenkter Abend, an dem für den Aufsteiger einfach nichts zu holen war. Am Ende setzte es eine 0:3-Schlappe, da sich der eingewechselte Pamic kurz vor Schluss noch einmal in die Torschützenliste eintrug (85.).

Die Duisburger sind am kommenden Freitag in Aue gefordert, zwei Tage später empfängt die Braunschweiger Eintracht den VfL gegen Bochum.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Wiedwald (2,5) - 
Berberovic (3)    
Bollmann (4) , 
Bruno Soares (3,5) , 
B. Kern (2) - 
Sukalo (3)        
Bajic (3)        
Brosinski (2)            
Domovchiyski (4,5)    
Wolze (3)    
Jula (2)    

Einwechslungen:
68. Pamic     für Domovchiyski
77. Pliatsikas für Sukalo
79. Kastrati für Brosinski

Trainer:
Reck
Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (4,5) - 
Kessel (4)    
Correia (5) , 
D. Dogan (3,5)    
Reichel (4) - 
Vrancic    
Kruppke (3,5)        
Zimmermann (4)    
Theuerkauf (4) , 
Boland (4)    

Einwechslungen:
18. Pfitzner (4) für Vrancic
69. St. Bohl für Boland
76. Fetsch für Zimmermann

Trainer:
Lieberknecht

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Brosinski (11., Kopfball, Jula)
2:0
Brosinski (32., Kopfball, Jula)
3:0
Pamic (85., Linksschuss, Bajic)
Rote Karten
Duisburg:
-
Braunschweig:
Kessel
(71., grobes Foulspiel, B. Kern)

Gelbe Karten
Duisburg:
Wolze
(4. Gelbe Karte)
,
Berberovic
(5., gesperrt)
,
Sukalo
(6.)
,
Jula
(3.)
,
Bajic
(5., gesperrt)
Braunschweig:
Kruppke
(2. Gelbe Karte)
,
D. Dogan
(1.)

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1.
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10
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10
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SV Sandhausen
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Spielinfo

Anstoß:
18.11.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Schauinsland-Reisen-Arena, Duisburg
Zuschauer:
11237
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 5
verteilte zu früh Gelbe Karten, nahm sich so jeden Spielraum, die Rote Karte gegen Kessel war zu hart.
Spieler des Spiels:
Daniel Brosinski
agil, mutig, hohes Pensum, Doppeltorschütze.

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