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FSV Frankfurt

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Hansa Rostock

 
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FSV Frankfurt
Hansa Rostock
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









Frankfurt kann weiter nicht gewinnen

Mintal hat den Sieg auf dem Fuß

Auch im Heimspiel gegen Aufsteiger Hansa Rostock kam der FSV Frankfurt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und wartet damit bereits seit vier Partien auf ein Erfolgserlebnis. Zwar bestimmte die Boysen-Elf das Geschehen über weite Strecken, agierte vor dem Tor aber zu fahrlässig und hatte am Ende sogar Glück, dass die Gäste kurz vor Schluss zwei Großchancen liegen ließen.

Startelf-Comeback: Hansa-Kapitän Mintal behauptet das Leder gegen Frankfurts Stark
Startelf-Comeback: Hansa-Kapitän Mintal behauptet das Leder gegen Frankfurts Stark.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen musste nach der 2:5-Niederlage gegen Düsseldorf auf seinen Kapitän Cinaz verzichten, der am vergangenen Wochenende seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. Vorgänger Schlicke rückte deshalb wieder in die Mannschaft. Außerdem stand Sven Müller an Stelle von Huber in der Startelf.

Hansa-Coach Peter Vollmann veränderte sein Team gegenüber dem 1:1 gegen Cottbus gleich auf sechs Positionen. Robert Müller ersetzte den suspendierten Pannewitz. Zudem gab Mintal nach langer Verletzungspause sein Startelf-Comeback. Schied nahm deshalb ebenso auf der Bank Platz wie Pelzer, Wiemann, Weilandt und Semmer, die Blum, Kostal, Perthel sowie Jänicke weichen mussten.

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Beiden Mannschaften war in den ersten Minuten die Verunsicherung der letzten Wochen deutlich anzumerken. Durch lange Ballstafetten versuchten sie, Sicherheit ins Aufbauspiel bringen, scheuten dabei aber jegliches Risiko. Viele intensive Zweikämpfe im Mittelfeld behinderten zudem den Spielfluss, so dass erst Yelens gut getretener Freistoß nach zehn Minuten erstmals einen der beiden Torhüter auf den Plan rief. Kevin Müller hielt sich dabei jedoch schadlos (10.).

Nun wurden die Gastgeber allerdings ein wenig mutiger, das Offensivspiel gewann an Kontur. Nachdem Benyamina auf Zuspiel von Sven Müller aus spitzem Winkel an Kevin Müller gescheitert war (17.), kombinierten sich Yelen und Teixeira mit einem feinen Doppelpass in Richtung Hansa-Gehäuse. Yelen kam aus elf Metern zum Abschluss, scheiterte aber am erneut gut reagierenden Kevin Müller (21.).

Hansa dagegen spielte kaum einmal geordnet nach vorne, die Defensive der Hessen blieb nahezu beschäftigungslos. Dennoch gelang es dem FSV lange kaum, seine spielerische Überlegenheit in echte Torgelegenheiten umzumünzen, bis Chrisantus mit einer perfekt getimten Flanke Benyamina bediente. Kevin Müller spielte jedoch glänzend mit und parierte den Schuss aus kurzer Distanz (39.). Nur zwei Minuten später stand der Schlussmann erneut im Mittelpunkt, behielt jedoch auch gegen Sven Müller die Oberhand (41.).

Nachdem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern dann wieder beinahe dasselbe Bild wie zu Beginn der ersten Hälfte, Sicherheit war oberstes Gebot. Zwar blieben die Hessen leicht feldüberlegen, allerdings mangelte es ihren Angriffen nun an der letzten Konsequenz, meist war noch vor dem Rostocker Strafraum Schluss.

FSV-Coach Hans-Jürgen Boyen reagierte, wenn auch nicht ganz freiwillig. Für Ex-Kapitän Schlicke ging es nach einem Luftzweikampf nicht weiter, Gueye kam in die Partie. Doch auch der Senegalese vermochte zunächst nicht, das Offensivspiel der Gastgeber wiederzubeleben. Und so war es abermals lediglich ein Yelen-Freistoß, der zumindest für etwas Aufregung vor dem Rostocker Gehäuse sorgte, letztlich jedoch über den Querbalken strich (64.).

In der Schlussphase verstärkten die Gäste doch noch einmal ihre Offensivbemühungen. Insbesondere der für Jänicke in die Partie gekommene Ziegenbein sorgte zunächst für Belebung auf dem rechten Flügel, bediente direkt nach seiner Einwechslung binnen zwei Minuten Lartey gleich zweimal, doch der Mittelfeldmann kam jeweils einen Schritt zu spät und verpasste (76., 78.).

Die Hessen schienen wachgerüttelt, verlagerten das Geschehen wieder vermehrt in die Rostocker Hälfte, hatten am Ende aber Glück, dass sowohl Mintal (87.) als auch Ziegenbein (90. + 1) das Leder kurz vor dem Schlusspfiff in aussichtsreicher Position nicht über die Linie brachten.

Nach der Länderspielpause gastiert der FSV Frankfurt am 20.11. in Fürth, während Rostock bereits tags zuvor den FC St. Pauli an der Ostsee empfängt.

06.11.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (2,5)    
Teixeira (3) , 
Schlicke (3)    
Gledson (3) , 
Gaus (3,5) - 
Y. Stark (3) , 
Heitmeier (3) - 
Sv. Müller (3)        
Yelen (2,5) , 
Chrisantus (4) - 
K. Benyamina (4)    

Einwechslungen:
61. Gueye für Schlicke
73. Fillinger für K. Benyamina
83. V. Hleb für Sv. Müller

Trainer:
Boysen
Hansa Rostock
Aufstellung:
Ke. Müller (2) - 
Schyrba (3,5)    
Kostal (2,5) , 
Holst (3,5) , 
M. Blum (4) - 
Peitz (4)    
R. Müller (3,5) - 
Jänicke (5)    
Lartey (4)        
Perthel (5)    
Mintal (4,5)    

Einwechslungen:
67. Weilandt für Perthel
73. Ziegenbein für Jänicke
83. Semmer für Lartey

Trainer:
Vollmann

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Sv. Müller
(3. Gelbe Karte)
Rostock:
Lartey
(2. Gelbe Karte)
,
Schyrba
(2.)
,
Peitz
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
06.11.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
5691
Schiedsrichter:
Thomas Metzen (Mechernich)   Note 2,5
ohne gravierenden Fehler in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Kevin Müller
bewahrte seine Mannschaft im ersten Durchgang mit vier guten Paraden vor dem Rückstand.
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