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Eintracht Braunschweig

 - 

Dynamo Dresden

 

0:2 (0:1)

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Eintracht Braunschweig
Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.









Reichel köpft an den Pfosten - 2. Auswärtssieg von Dynamo

Koch kann's mit rechts und links

Dresden holte sich beim Aufsteigerduell in Braunschweig einen schmeichelhaften Sieg. Die Eintracht bestimmte die Partie gegen defensive Sachsen über weite Strecken, verstand es aber im Gegensatz zur effektiven Loose-Elf nicht, ihre Chancen zu nutzen.

Kumbela gegen die Dresdner Solga und Jungwirth
Ausgebremst: Dominick Kumbela sieht sich hier den Dresdnern David Solga und Florian Jungwirth gegenüber.
© picture-allianceZoomansicht

Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht stellte nach der 0:1-Niederlage in Paderborn einmal um und brachte Zimmermann für Vrancic.

Auch bei Dresden tauschte Trainer Ralf Loose im Vergleich zum 1:1 gegen Aachen einmal Personal aus: Papadopoulos rückte für Dedic (Grippe) ins Team.

Braunschweig drückte von Beginn aufs Tempo und erspielte sich gegen tiefstehende Dresdner klare Feldvorteile. Vor allem über den rechten Flügel gelang so manch vielversprechende Aktion, in der Mitte aber bewies Dynamo in der Innenverteidigung Präsenz und hatte zunächst die Lufthoheit.

Angriffsaktionen der Sachsen hatten in der Anfangsphase Seltenheitswert. Die erste Befreiung war aber gleich brandgefährlich, als Trojan halblinks frei vor Davari am Keeper scheiterte (11.).

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Nach dem nächsten Angriff der Loose-Elf lag der Ball dann aber im Tor: Nach einem weiten Pass gewann Poté am Strafraum das Kopfballduell gegen Theuerkauf. Koch nahm die Kugel an und schoss aus der Drehung. Leicht abgefälscht von Henn trudelte das Leder aus sieben Metern links neben den Pfosten über die Linie (15.).

Braunschweig zeigte nach dem Rückstand Wirkung, es lief gut zehn Minuten kaum etwas zusammen, die kompakten Dresdner hatten alles unter Kontrolle. Nach Kruppkes Kopfball - der Kapitän nickte nach Theuerkauf-Freistoß über den Balken (25.) - folgte aber wieder eine Drangphase der Löwen. Hesl rückte nun in den Blickpunkt: Erst entschärfte die Nummer eins der Gäste einen abgefälschten Kopfball von Henn aus kürzester Distanz (26.), wenig später fischte er einen raffinierten Zimmermann-Freistoß aus dem Eck (29.).

Die Partie wurde vorübergehend härter, Pfitzner holte sich seinen 5. Gelbe Karte ab. Viele Unterbrechungen hemmten in dieser Phase den Spielfluss, ehe die Lieberknecht-Elf kurz vor der Pause neue Angriffswellen fuhr. Reichel scheiterte per Kopf am Pfosten (41.), Kumbela wurde geblockt (43.), und beim Strafraumduell zwischen Solga und Boland blieb die Pfeife von Referee Christian Leicher stumm (45.).

Mit Stoll für Gelbsünder Gueye starteten die Gäste in den zweiten Durchgang, in dem nach kurzer Zeit ein Duell im Braunschweiger Strafraum zwischen Trojan und Correia ebenfalls nicht mit einem Elfmeterpfiff geahndet wurde (47.). Der Verteidiger verletzte sich und musste raus - Routinier Dogan kam (51.).

Kurz zuvor hatte Zimmermann in aussichtsreicher Position den Ball nicht richtig getroffen (50.). Es sollte die einzige Ausgleichschance der Eintracht bleiben, denn wenig später klingelte es erneut auf der anderen Seite: Nach einem weiten Einwurf beschäftigten Trojan und Poté im Zentrum die Eintracht-Verteidigung. Koch erwischte den zu kurz abgewehrten Ball und traf per Volley-Aufsetzer aus elf Metern halblinker Position (53.).

Wieder brauchten die Niedersachsen einige Minuten, um sich zu erholen. Boland stand dann zweimal mehr oder weniger dicht vor dem Anschlusstreffer (60., 62.), in der Folge aber agierten die Gastgeber nicht mehr so richtig zwingend.

Neue Impulse erhoffte sich Lieberknecht von zwei frischen Kräften (70.): Merkel machte zwar ordentlich Betrieb und auch fast ein Jokertor (72.), danach aber fiel nicht nur Kumbela in aussichtsreicher Position (76.) gegen clever verteidigende Sachsen lange nichts mehr ein. Symptomatisch für diesen Tag, dass Kumbela auch bei seiner Volleyabnahme kurz vor Schluss knapp am Tor vorbei nicht vom Glück verfolgt war (89.).

Braunschweigs zweite Heimpleite bedeutete gleichzeitig Dynamos zweiten Auswärtsdreier in Folge, mit dem sich die Loose-Elf ins Mittelfeld absetzt.

Braunschweig schließt den nächsten Spieltag mit der Montagabendpartie (20.15 Uhr) in Fürth ab. Auf Dresden wartet am Dienstag (20.30 Uhr) im DFB-Pokal das Gastspiel in Dortmund, in der Liga erwartet Dynamo am Samstag (13 Uhr) den Karlsruher SC.

22.10.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Eintracht Braunschweig
Aufstellung:
Davari (3) - 
Kessel (3) , 
Henn (4) , 
Correia (3)   
Reichel (4) - 
Theuerkauf (4)   
Zimmermann (3,5)   
Pfitzner (4,5)      
Kruppke (4)    
Boland (4)   

Einwechslungen:
51. Dogan (4,5) für Correia
70. Fetsch für Zimmermann
70. Merkel für Pfitzner

Trainer:
Lieberknecht
Dynamo Dresden
Aufstellung:
Hesl (2) - 
Gueye (3,5)      
Bregerie (2) , 
Jungwirth (2) , 
Subasic (4) - 
Solga (3,5) , 
Fiel (4)    
Koch (1,5)        
Papadopoulos (4)   
Trojan (4)   
Poté (2,5)   

Einwechslungen:
46. Stoll (3) für Gueye
84. Schuppan für Trojan
89. Fort für Papadopoulos

Trainer:
Loose

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Koch (15., Rechtsschuss, Poté)
0:2
Koch (53., Linksschuss)
Gelbe Karten
Braunschweig:
Pfitzner
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Theuerkauf
(4.)
,
Boland
(2.)
Dresden:
Gueye
(1. Gelbe Karte)
,
Poté
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
22.10.2011 13:00 Uhr
Zuschauer:
22625
Schiedsrichter:
Christian Leicher (Landshut)   Note 4
hatte die Partie eigentlich im Griff, hätte allerdings bei Solgas Schubser gegen Boland (45.) auf Strafstoß entscheiden müssen.
Spieler des Spiels:
Robert Koch
Antreiber auf links, ungemein effektiv, machte aus zwei Chancen zwei Tore.
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