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Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf

2
:
0

Halbzeitstand
1:0
Hansa Rostock

Hansa Rostock


FORTUNA DÜSSELDORF
HANSA ROSTOCK
15.
30.
45.





60.
75.
90.












Düsseldorfs Serie geht weiter - Rostock mit Abstiegssorgen

Langeneke & Rösler ballern Fortuna an die Spitze

Fortuna Düsseldorf hat sich beim 2:0-Heimerfolg gegen Hansa Rostock keine Blöße gegeben. Die Hausherren kontrollierten das Spiel über 90 Minuten und trafen nach sehenswerten Einzelaktionen. Die Gäste spielten gut mit, ließen es aber an Durchschlagskraft vermissen. Düsseldorf ist nunmehr saisonübergreifend seit 19 Spielen ungeschlagen und klettert vorerst auf Rang eins.

Vier Tage nach dem 3:1-Auswärtssieg im Spitzenspiel bei St. Pauli vertraute Düsseldorfs Trainer Norbert Meier auf die selbe Anfangsformation.

Sein Gegegenüber, Rostocks Coach Peter Vollmann, änderte seine Startelf im Vergleich zum ersten Saisonsieg, beim 2:0 über 1860 München, auf zwei Positionen: Schyrba durfte für Robert Müller beginnen. Außerdem ersetzte Perthel den verletzten Kapitän Pelzer (Oberschenkel).

Langeneke behält die Nerven vom Punkt

Jens Langenecke
Sicherer Elfmeterschütze: Jens Langeneke sorgte für die 1:0-Führung vom Punkt.
© getty imagesZoomansicht

Die Fortuna waren von Beginn an um Kontrolle bemüht und baute das Spiel geduldig von hinten heraus auf. Dabei suchten die Gastgeber immer wieder die schnellen Lambertz und Beister. Letzterer hatte die Führung auf dem Fuß, als er drei Rostocker im Strafraum umdribbelte und abschloss. Doch Torwart Müller parierte (7.).

Auch die Hansa Kogge spielte mit und versuchte mit ihrem 4-3-3-System Druck auf die gegnerische Abwehr aufzubauen. Zwingende Torchancen konnten sich die Jungs von der Ostsee aber nicht erarbeiten.

Auf der anderen Seite war es einmal mehr Beister, der die Rostocker Hintermannschaft mit seinen Tempo-Dribblings in Verlegenheit brachte. Der Flügelflitzer drang in den Strafraum ein und wurde von Pannewitz mit einer Grätsche gestoppt. Schiedsrichter Kampka entschied sofort auf Elfmeter. Langeneke trat an und verlud den Torwart mit einem zentral-platzierten Schuss (27.).

Hansa stand fortan in der Pflicht, noch mehr nach vorne zu tun. Das öffnete der Fortuna Räume zum kontern. Lambertz scheiterte erst im Eins-gegen-eins an Müller (34.), wenige Sekunden später wurde Beister in höchster Not, kurz vor dem Sechzehner gestoppt. Rostock entwickelte Gefahr durch individuelle Aktionen: Lartey tanzte sich an drei Gegenspielern vorbei und holte eine Ecke raus. Diese köpfte Peitz gefährlich aufs Tor, doch Lambertz konnte auf der Linie klären (44.)

Beister und Rösler: schnell und eiskalt

Im zweiten Durchgang pressten Rostocks Spitzen aggressiv auf die Abwehr, um so den Spielaufbau schon früh zu unterbinden. Die Defensive hatte aber immer wieder Probleme mit Beister. So auch in der 51. Minute, als der 21-Jährige seinen Bewachern entwischte und aus 17 Metern abzog. Aber Müller konnte parieren (51.).

Wenig später musste sich Hansas Schlussmann dennoch geschlagen geben: Erneut lief Beister mit Tempo auf die Abwehr zu und spielte Rösler frei. Der Stürmer hatte Fahrt aufgenommen, war schneller als seine Gegenspieler und zog auch an Müller vorbei. Der Schuss in das leere Tor war dann kein Problem mehr (54.).

Hansa war um eine passende Antwort bemüht und kombinierte gut im Mittelfeld. Der letzte Pass sollte aber nicht gelingen. Jänicke versuchte es auf eigene Faust, tankte sich durch die Abwehrreihen hindurch und zog ab. Ratajczak parierte und vereitelte damit die größte Chance (66.) der Gäste. Ansonsten geriet die Fortuna nur nach Standardsituationen auf den baumlangen Peitz (1,96 Meter groß) in Gefahr.

Auf der anderen Seite hieß es "immer wieder Beister": Die Leihgabe vom Hamburger SV lief quer durch den Strafraum, lockte Müller aus seinem Tor und versuchte es mit einem Heber. Sein Versuch ging aber haarscharf vorbei (76.).

Die Schlussphase entwickelte sich ein ereignisloses Spiel mit wenigen Torchancen. Düsseldorf verwaltete die 2:0-Führung, Rostock konnte dem nichts entgegen setzen. Damit klettert die Fortuna auf Rang eins der Tabelle, kann aber noch von Fürth und Eintracht Frankfurt überholt werden. Der FC Hansa muss nach hinten schauen und droht, erneut auf einen Abstiegsplatz zu rutschen.

Sascha Rösler
Sorgte für die Entscheidung und den Sprung an die Tabellenspitze: Sascha Rösler.
© getty images

Die Fortuna muss schon wieder am kommenden Dienstag (19 Uhr) ran. Dann empfangen die Düsseldorfer im DFB-Pokal 1860 München. Das nächste Ligaspiel bestreitet die Truppe von Norbert Meier am nächsten Sonntag (13.30 Uhr) beim FSV Frankfurt.

Da Rostock im Pokal bereits ausgeschieden ist, geht die Zweitliga-Reise für die Hansa-Kogge erst am Freitag (18 Uhr) gegen Cottbus weiter.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Ratajczak (2,5) - 
Levels (4) , 
Lukimya (3) , 
Langeneke (3)    
Bodzek (2,5)    
Beister (2,5)    
Lambertz (3)        
O. Fink (4)    
Bröker (4)    
Rösler (3)        

Einwechslungen:
68. Ilsö für Rösler
77. R. Kruse für Beister
84. Dum für Bröker

Trainer:
Meier
Hansa Rostock
Aufstellung:
Ke. Müller (2,5) - 
Schyrba (4) , 
Wiemann (2,5) , 
Holst (3)    
M. Blum (4) - 
Peitz (3,5)    
Pannewitz (3) , 
Perthel (4,5)    
Lartey (4,5)        
Jänicke (5)    
von Walsleben-Schied (5)        

Einwechslungen:
63. Semmer     für von Walsleben-Schied
63. Weilandt für Lartey
81. Langen für Perthel

Trainer:
Vollmann

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Langeneke (27., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Beister)
2:0
Rösler (54., Linksschuss, Beister)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
Bodzek
(6. Gelbe Karte)
,
O. Fink
(2.)
,
Lambertz
(5., gesperrt)
Rostock:
Lartey
(1. Gelbe Karte)
,
Jänicke
(4.)
,
Semmer
(3.)
,
Holst
(2.)
,
Peitz
(3.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
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Spielinfo

Anstoß:
21.10.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena, Düsseldorf
Zuschauer:
23550
Schiedsrichter:
Dr. Robert Kampka (Mainz)   Note 3,5
überwiegend souveräne Spielleitung, aber den Elfmeter für Düsseldorf zu geben, war zumindest fragwürdig: Pannewitz traf im Zweikampf mit Beister zunächst den Ball.
Spieler des Spiels:
Maximilian Beister
war an beiden Treffern beteiligt, ansonsten eine durchschnittliche Leistung.

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