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Alemannia Aachen

 - 

FSV Frankfurt

 
Alemannia Aachen

1:3 (1:0)

FSV Frankfurt
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Alemannia Aachen
FSV Frankfurt
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.












Aachen trotz Heimtor-Premiere weiter sieglos

Chrisantus-Hattrick kontert Feisthammel

Auch im zehnten Saisonspiel reichte es für Alemannia Aachen nicht zum ersten Saisonsieg. Die Führung der Westdeutschen durch Feisthammel konterte der Nigerianer Chrisantus mit einem lupenreinen Hattrick im zweiten Abschnitt. Insgesamt zeigte sich der FSV auf dem Aachener Tivoli in Tornähe gefährlicher und zielstrebiger und gewann daher verdient.

Zafer Yelen (li.), Reinhold Yabo
Abgeschirmt: FSV-Spieler Zafer Yelen (li.) gegen Aachens Reinhold Yabo.
© Getty ImagesZoomansicht

Aachen-Trainer Friedhelm Funkel veränderte seine Startformation im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Berlin auf drei Positionen: Für Keeper Waterman (Hüfte) spielte Hohs. An Stelle von Ex-Nationalspieler Odonkor und Stiepermann spielten Uludag und Kapitän Auer.

Sein Gegenüber Hans-Jürgen Boysen vertraute nach dem 1:1 gegen Braunschweig auf Teixeira rechts in der Abwehr für Huber. Im Mittelfeld gab der erst 17-jährige Hofmeier für N'Diaye sein Startelfdebüt. Zudem ersetzte der Nigerianer Chrisantus den Senegalesen Gueye.

Der FSV erwischte den besseren Start in die Partie. Nach gelungener Vorarbeit über die rechte Seite durch Teixeira kam Chrisantus in der Mitte zur Abnahme, zielte aber knapp links am Tor vorbei (7.). Aber auch die Aachener waren um Offensive bemüht. In der 11. Minute verpasste Olajengbesi nach einem Freistoß am rechten Pfosten nur knapp. Etwas zwingender aber wirkte in der Anfangsphase dennoch Frankfurt. Yelen verfehlte das Tor von Hohs mit einem Freistoß aus zentraler Position nur um wenige Zentimeter (14.).

In der Folge gelang es der Funkel-Elf nach und nach mehr Spielanteile zu übernehmen. Chancen ergaben sich jedoch zunächst keine. In der 24. Minute ergab sich für Referee Frank Willenborg eine knifflige Szene, als Strifler von rechts im Strafraum Schlicke, der die Hand vor die Brust gezogen hatte, anschoss. Der Schiedsrichter entschied nicht auf Elfmeter.

Nach einem hohen Freistoß aus dem Mittelfeld ging die Alemannia in Führung. Feisthammel überwand Klandt mit einem Kopfball, der vom Aluminium knapp hinter der Torlinie aufprallte (32.). Es war das erste Heimspieltor der Aachener in der Saison 2011/12. Nur wenige Minuten später gelang Benyamina beinahe der Ausgleich mit einem strammen Distanzschuss, der nur um Zentimeter rechts am Tor vorbeiflog. Doch vor der Pause wurden danach die Aachener immer selbstbewusster, so dass sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte des FSV abspielte.

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Aachen kann Chrisantus nicht stoppen

Dies änderte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts gründlich. Die Frankfurter, bei denen Gueye nach der Pause für Hofmeier kam, machten sofort Druck. Gueye scheiterte zunächst vom Strafraumrand an Hohs (47.). Der Keeper parierte wenig später auch gegen einen Freistoß von Yelen aus knapp 30 Metern (50.). Drei Minuten später aber lag der Ball im Aachener Netz. Nach Ballverlust von Radu schickte Benyamina gekonnt Chrisantus steil, der den freien Platz am Strafraumrand nutzte und gekonnt ins linke Toreck einschlenzte (53.).

Erst nach dem Ausgleich suchte die Alemannia wieder den Weg nach vorne. Der eingewechselte Ex-Nationalspieler Odonkor scheiterte mit einem Schuss aus halbrechter Position im Strafraum aber am stark reagierenden Torhüter Klandt (62.). Dann kam wieder der FSV. Hatte Aachen in der 67. Minute noch Glück, dass Gueye, der frei vor Hohs gefoult wurde, in dieser Szene wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde, fiel wenig später der zweite Treffer der Hessen.

Chrisantus köpfte nach einem Freistoß von der rechten Seite unbedrängt vom Fünfmeterraum ins rechte Toreck ein (69.). In der Folge wirkte die Funkel-Elf gegen tief stehende und auf Konter lauernde Hessen verunsichert. Folgerichtig waren es die Frankfurter, die durch Chrisantus dritten Treffer per Abstauber nach einem Eckball kurz vor Schluss noch zur Entscheidung kamen (86.).

Nach der Länderspielpause tritt Aachen am 11. Spieltag sonntags (13.30 Uhr) in Dresden an, der FSV Frankfurt empfängt zeitgleich Energie Cottbus.

30.09.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Hohs (2,5) - 
Strifler (4) , 
Olajengbesi (4) , 
Feisthammel (4,5)    
Achenbach (4,5) - 
Kratz (4,5) , 
Sibum (4)    
Yabo (4,5)    
Uludag (4)        
Auer (4,5)    
Radu (5,5)

Einwechslungen:
61. Odonkor für Yabo
71. Radjabali-Fardi für Uludag

Trainer:
Funkel
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3) - 
Teixeira (3,5) , 
Schlicke (3)    
Gledson (4) , 
Gaus (3) - 
Y. Stark (5)        
Cinaz (3,5) - 
Hofmeier (4)    
Yelen (2) , 
Chrisantus (1)                

Einwechslungen:
46. Gueye (3)     für Hofmeier
87. Sv. Müller für Chrisantus
89. Konrad für Y. Stark

Trainer:
Boysen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Feisthammel (32., Kopfball, Uludag)
1:1
Chrisantus (53., Linksschuss, K. Benyamina)
1:2
Chrisantus (69., Kopfball, Yelen)
1:3
Chrisantus (86., Rechtsschuss, K. Benyamina)
Gelbe Karten
Aachen:
Sibum
(4. Gelbe Karte)
,
Uludag
(3.)
FSV Frankfurt:
Y. Stark
(4. Gelbe Karte)
,
Gueye
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
30.09.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
15179
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 1,5
hatte alles im Griff und entschied bei Feisthammels Kopfball dank seines Assistenten René Kunsleben zu Recht auf Tor für Aachen.
Spieler des Spiels:
Macauley Chrisantus
erzielte einen lupenreinen Hattrick nach dem Wechsel, war schon vor der Pause Frankfurts beweglichster und gefährlichster Akteur.
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