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VfL Osnabrück

 - 

VfL Bochum

 

1:3 (0:1)

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VfL Osnabrück
VfL Bochum
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











Bochum hat Platz drei vor Augen, Osnabrück zittert weiter

Maltritz bricht Osnabrück das Herz

Dank zwei Treffern in der Nachspielzeit gewann der VfL Bochum in Osnabrück mit 3:1 und kann den Relegationsplatz am letzten Spieltag damit aus eigener Kraft sichern. Die Gastgeber steckten einen Doppelschock im ersten Durchgang gut weg, rannten lange aufopferungsvoll an und mussten nach dem hochverdienten Ausgleich doch noch den Genickschlag einstecken.

Sebastian Tyrala
Schlüsselszene an der Bremer Brücke: Sebastian Tyrala verschießt aus elf Metern - wenig später steht es 0:1.
© picture allianceZoomansicht

Beim VfL Osnabrück nahm Trainer Heiko Flottmann nach der 0:1-Niederlage in Paderborn zwei Wechsel vor: Tauer und Engel standen anstelle von Heidrich und Andersen in der Startelf. Bochums Trainer Friedhelm Funkel, der seinen bereits sechsten Bundesliga-Aufstieg als Trainer anstrebt, änderte sein Team nach dem 3:0-Heimsieg gegen Union Berlin, der die Mini-Krise nach drei sieglosen Auftritten beendet hatte, nur auf einer Position: Dedic begann für Azaouagh, der genauso verletzt fehlte wie Kapitän Dabrowski.

Der erste Bochumer Auftritt in Osnabrück endete für Vogt schon nach wenigen Minuten. Nach einem Zusammenprall mit Tauer musste er in der sechsten Minute durch Federico ersetzt werden.

Vor ausverkauftem Haus sahen die Zuschauer eine zerfahrene Anfangsphase mit vielen kleinen Fouls. Die Bochumer zeigten die klar bessere Spielanlage - allerdings nur bis zum Sechzehner. Ein Fehler von Yahia bescherte den Gastgebern die erste gute Chance: Hansen verzog nach einem zur Vorlage gewordenen Klärungsversuch des Algeriers jedoch (13.).

Sechs Minuten später lieferte Gästetorhüter Luthe den Osnabrückern die Riesenchance zur Führung dann auf dem Silbertablett. Nachdem sich Kastrati gegen Maltritz durchgesetzt hatte, passte er von der Torauslinie in die Mitte. Luthe sprang dem Angreifer, dessen Abspiel gar keinen Abnehmer gefunden hätte, ungestüm in die Beine - Elfmeter! Tyrala trat an, rutschte beim Schuss jedoch weg und jagte den Ball meilenweit drüber (20.). Wenig später kam es noch dicker für die Hausherren: Dedic legte mit der Hacke für Federico ab, der zur Führung einschoss (23.).

Die Osnabrücker erholten sich von diesem Doppelschock. Während Bochum nach dem Führungstreffer überraschend passiv agierte, kamen die Gastgeber besser ins Spiel und setzten die nicht allzu sattelfest wirkendende Bochumer Abwehr verstärkt unter Druck. Das große Manko: Vor dem Tor fehlte der Flottmann-Elf die Durchschlagskraft. Für die größte Gefahr sorgte eine Kopfballverlängerung von Johansson, die das VfL-Gehäuse in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nur knapp verfehlte.

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Osnabrück kam schwungvoll aus der Kabine und wurde von weiterhin lethargisch agierenden Bochumern zu Chancen eingeladen. Kastrati (49.) und Schnetzler (50.) verpassten den Ausgleich. Die Gäste tauchten nach einem dynamischen Antritt von Freier erstmals wieder gefährlich in der gegnerischen Hälfte auf. Am Ende fehlte bei Federicos Schuss ein halber Meter zum zweiten Tor (57.).

Es blieb jedoch dabei: Die Gastgeber rannten aufopferungsvoll an, waren vor dem Tor aber schlichtweg zu harmlos, um den längst verdienten Ausgleich zu erzielen. Mit der Einwechslung von Pauli gelang Flottmann dann jedoch ein guter Schachzug: Nachdem Luthe einen Kastrati-Kopfball pariert hatte, stand der 19-Jährige goldrichtig und stocherte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (82.). Im Bochumer Strafraum brannte es nun lichterloh. Luthe bewahrte sein Team vor dem Rückstand, als er einen Schuss von Tauer mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte lenkte (86.).

Die Gastgeber drängten auf das 2:1 - und wurden dann eiskalt erwischt. In der Nachspielzeit brachte Freier einen Freistoß aus dem Mittelfeld in den Strafraum, Maltritz war zur Stelle und schoss zur erneuten Bochumer Führung ein. Schon wieder ein Gegentreffer nach einer Standardsituation für die Osnabrücker. Als der eingewechselte Saglik wenig später auch noch das 3:1 erzielte, war der zehnte sieglose Auftritt der Gastgeber in Folge perfekt.

Da Karlsruhe und Oberhausen auch verloren, bleibt im Keller alles beim Alten. Osnabrück reist am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) als 16. nach Ingolstadt. Bochum kann Platz drei mit einem Heimsieg gegen den MSV Duisburg sichern.

08.05.11
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Osnabrück
Aufstellung:
Berbig (3) - 
Schnetzler (2,5) , 
Stang (3)    
Mauersberger (3,5) , 
Tauer (3) - 
Hansen (3) , 
Engel (3,5)        
Siegert (4) , 
Tyrala (3,5) , 
Dercho (3,5)    
Kastrati (3,5)

Einwechslungen:
56. Barletta (4) für Stang
60. De. Schmidt (3,5) für Dercho
77. Pauli     für Engel

Trainer:
Flottmann
VfL Bochum
Aufstellung:
Luthe (2) - 
Kopplin (3)    
Maltritz (3)    
Yahia (3,5) , 
Ostrzolek (4,5)    
Johansson (3) - 
Vogt    
Toski (4)    
Freier (4,5) , 
Dedic (4)    
Aydin (3,5)

Einwechslungen:
6. Federico (2)         für Vogt
84. Saglik     für Toski
88. Kefkir für Dedic

Trainer:
Funkel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Federico (23., Linksschuss, Dedic)
1:1
Pauli (82., Linksschuss, Kastrati)
1:2
Maltritz (90. + 1, Linksschuss, Freier)
1:3
Saglik (90. + 3, Linksschuss, Maltritz)
Gelbe Karten
Osnabrück:
Engel
(6. Gelbe Karte)
Bochum:
Federico
(4. Gelbe Karte)
,
Ostrzolek
(3.)
,
Kopplin
(4.)

Besondere Vorkommnisse
Tyrala schießt Foulelfmeter über das Tor (20.)

Spielinfo

Anstoß:
08.05.2011 13:30 Uhr
Stadion:
Osnatel-Arena, Osnabrück
Zuschauer:
16200
Schiedsrichter:
Christian Schößling (Leipzig)   Note 3
eigentlich ein sehr guter Leiter, der Freistoß vor dem 2:1 für Bochum war aber eine Fehlentscheidung.
Spieler des Spiels:
Giovanni Federico
fügte sich lauf- und kampfstark in die Elf ein. Torgefährlichster Bochumer, erzielte das 1:0.
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