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FC Ingolstadt 04

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Erzgebirge Aue

 

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FC Ingolstadt 04
Erzgebirge Aue
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.










Ingolstädter nutzen 77-minütige Überzahl nicht aus

Klingbeil trifft doppelt Aluminium

Am 32. Spieltag standen sich die Schanzer aus Ingolstadt und die Erzgebirger aus Aue im Audi-Sportpark gegenüber. Die Partie verlief sehr zerfahren und nur mit wenigen fußballerischen Lichtblicke. Lachheb sah früh die Ampelkarte und die Sachsen verteidigten mit allen Mitteln ihren Kasten. Die Ingolstädter kamen nicht zwingend vor das Gehäuse der Auer und versprühten kaum Torgefahr. Die zwei größten Chancen des Spiels hatten die Gäste, jedoch scheiterten sie am Aluminium.

Zweikampf pur: Aues Hensel (li.) kämpft mit allen Mitteln
Zweikampf pur: Aues Hensel (li.) grätscht Ingolstadts Caiuby (re.) fair weg.
© picture-allianceZoomansicht

Ingolstadts Trainer Benno Möhlmann musste sein Team nach dem 1:1-Unentschieden bei Union Berlin auf einer Position umstellen: Manuel Hartmann ersetzte den gesperrten Karl (5. Gelbe Karte).

Aues Coach Rico Schmitt nahm im Gegensatz zur 1:2-Niederlage gegen Energie Cottbus zwei Änderungen vor: Ramaj und Müller verdrängten Le Beau und Kempe aus der Startelf.

Der FC Ingolstadt hatte bereits vor der Partie den Klassenerhalt geschafft. Auf Grund der Ergebnisse der direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib dürfen die Schanzer auch nächste Saison in der 2. Liga spielen. Zu Beginn der Partie versuchten beide Mannschaften eine fußballerisch ansehnliche Linie in ihr Aufbauspiel zu bekommen. Doch griffen die Spieler beider Mannschaften tief in der gegnersichen Häflte an, so dass schnelle Ballverluste die Folge waren. Die Defensivereihen beider Teams leisteten sehr gute Leistung, da es keinem der beiden möglich war, auch nur annähernd in Richtung Strafraum zu kommen. So waren Torchancen zu dieser Phase Fehlanzeige.

Das Match war sehr zerfahren, es fehlte die zündende Idee im Spiel nach vorne. In der 23. Minute dann der erste Aufreger der Partie: Caiuby hob den Ball über den bereits verwarnten Lachheb, der wegrutschte und den Ingolstädter zu fall brachte. Schiedsrichter Thielert zog die Ampelkarte - eine etwas harte Entscheidung. Die Schanzer übernahmen mit einem Mann mehr die Kontrolle und kamen folglich zur ersten Chance der Partie: Leitl wurde auf die Reise geschickt und tauchte an der Strafraumkante vor Männel auf. Doch der Keeper war zur Stelle und klärte den Ingolstädter Schussversuch per Fußabwehr (28.).

Die Erzgebirger positionierten sich tief in der eigenen Hälfte und überließen dem FCI das Feld. Mit viel Fleiß und Laufarbeit konnten sie die Hausherren vom eigenen Sechzehner fernhalten und lauerten auf Fehler. Die Donaustädter waren nicht in der Lage, ihre Überzahl in etwas Zählbares umzumünzen. Sie spielten zu kompliziert und verschleppten das Tempo. Aue stand geschickt in den Räumen und ließ den Schanzern keinen Platz, ihre technischen Möglichkeiten auszuspielen. Metzelders Schuss aus zirka 30 Metern aufs Tor war das Gefährlichste, was die Hausherren zu bieten hatten (40.).

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Der FCI übernahm vom Anpfiff weg in der zweiten Hälfte die Kontrolle und drängte die Sachsen in deren Hälfte. Folglich versuchten die Schanzer ihr spielerisches und personelles Übergewicht auszunutzen. Dies gelang ihnen eher schlecht als recht, da die Erzgebirger aufopferungsvoll kämpften und mit Mann und Maus verteidigten. Es waren sogar die Gäste, die für die erste richtige Chance des Spiels sorgten: Klingbeil köpfte eine Freistoßflanke an die Latte (60.).

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie hitziger und die Intensität der Zweikämpfe wurde verschärft. Zu allen Überfluss wurde Aues Trainer Rico Schmitt auf die Tribüne verbannt, weil er zu heftig reklammierte (63.). Die Gastgeber versprühten keine Torgefahr, die Sachsen waren einfach cleverer. Die Akteure auf dem Feld beruhigten sich wieder und Fußball wurde dann auch wieder gespielt. Erneut nach einem Freistoß kam Klingbeil zu seinem zweiten Aluminium-Treffer, doch war es dieses Mal der rechte Pfosten (73.). Zum Ende der Partie belagerten die Schanzer den Strafraum der Erzgebirger, doch zwingend vor den Kasten von Männel kamen sie nicht. Dedola (80.), Buddle (83. und 90.) und Fink (89.) hatten in der Schlussphase noch kleinere Möglichkeiten, doch vergaben sie diese fahrlässig.

Ingolstadt ist am Sonntag bei 1860 München zu Gast, während Aue gleichzeitig Hertha BSC empfängt.

30.04.11
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FC Ingolstadt 04
Aufstellung:
Kirschstein (3) - 
Görlitz (3) , 
Biliskov (3,5)   
Matip (3) , 
Fink (4)   
Ma. Hartmann (4)   
Metzelder (3,5)   
Bambara (3)      
Caiuby (4)      
Leitl (4)    

Einwechslungen:
46. Buddle (4,5) für Ma. Hartmann
70. Dedola für Caiuby
80. Gerber für Bambara

Trainer:
Möhlmann
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Männel (3) - 
Fa. Müller (3,5) , 
Lachheb    
Paulus (3,5) , 
Klingbeil (3)    
Hensel (3,5) , 
Schröder (4) - 
Schlitte (3,5) , 
E. Kern (3,5)   
Hochscheidt (3)   
Ramaj (4,5)   

Einwechslungen:
36. Strauß (3,5) für E. Kern
74. Kempe für Ramaj
86. le Beau für Hochscheidt

Trainer:
Schmitt

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelb-Rote Karten
Ingolstadt:
-
Aue:
Lachheb
(23.)

Gelbe Karten
Ingolstadt:
Caiuby
(4. Gelbe Karte)
,
Metzelder
(6.)
,
Bambara
(4.)
,
Fink
(3.)
,
Biliskov
(6.)
Aue:
-
Besondere Vorkommnisse
Aues Trainer Schmitt wurde wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (63.).

Spielinfo

Anstoß:
30.04.2011 13:00 Uhr
Stadion:
Audi-Sportpark
Zuschauer:
12350
Schiedsrichter:
Sascha Thielert (Buchholz i. d. Nordheide)   Note 5
die Gelb-Rote Karte gegen Lachheb war übertrieben, auch sonst mit vielen zweifelhaften Entscheidungen in Sachen Zweikampfbewertung.
Spieler des Spiels:
René Klingbeil
arbeitete viel, traf als torgefährlichster Akteur zweimal das Aluminium.
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