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Alemannia Aachen

Alemannia Aachen

4
:
0

Halbzeitstand
1:0
Rot-Weiß Oberhausen

Rot-Weiß Oberhausen


ALEMANNIA AACHEN
ROT-WEIß OBERHAUSEN
15.
30.
45.


60.
75.
90.












Oberhausen kann in Aachen weiter nicht gewinnen

Auer und Stieber stürzen RWO ins Tal der Tränen

Der Aufwärtstrend von Rot-Weiß Oberhausen ist schon wieder gestoppt. Die "Kleeblätter" unterlagen bei Alemannia Aachen deutlich mit 0:4 und versäumten es damit, am VfL Osnabrück vorbeizuziehen. RWO kam nie wirklich in die Partie, leistete sich zu viele leichte Fehler und hatte der Aachener Überlegenheit am Ende nichts entgegenzusetzen.

Konsterniert: Oberhausens Heinrich Schmidtgal (li.) blickt nach Benjamin Auers Treffer zum 4:0 in Leere
Konsterniert: Oberhausens Heinrich Schmidtgal (li.) blickt nach Benjamin Auers Treffer zum 4:0 in Leere.
© picture allianceZoomansicht

Alemannia-Coach Peter Hyballa musste nach dem 2:1-Sieg in Augsburg auf Casper verzichten. Der Rechtsverteidiger musste auf Grund von Adduktorenproblemen passen - Feisthammel stand von Beginn an auf dem Feld.

Auch Oberhausens Trainer Theo Schneider war gezwungen, gegenüber dem 2:1-Erfolg gegen den Karlsruher SC eine Änderung vorzunehmen. Doppeltorschütze Terranova musste auf Grund seiner fünften Gelben Karte zusehen und wurde von Reichert ersetzt, der ins defensive Mittelfeld rückte.

Die Begegnung kam zu Beginn nur langsam in Schwung. Aachen kontrollierte zwar das Geschehen, wusste sich in der Anfangsphase aber nicht entscheidend in Szene zu setzen. RWO gelang es kaum einmal, über mehrere Stationen nach vorne zu spielen. Zumeist verlor die Schneider-Elf das Leder noch in der eigenen Hälfte.

Erst nach gut zehn Minuten näherten sich die Akteure den Strafräumen an. Nachdem Pirson Stiebers flache Hereingabe gerade noch vor dem einschussbereiten Auer abgefangen hatte (12.), war der Keeper nur zwei Minuten später machtlos. Höger spielte einen schönen Ball genau in die Schnittstelle der Abwehr auf Auer, der mit einem Flachschuss ins linke Eck für die frühe Aachener Führung sorgte (14.).

Oberhausen war nun gefordert, spielte fortan auch etwas zielstrebiger nach vorne, leistete sich aber weiter zu viele leichte Fehler in der Vorwärtsbewegung. In der 23. Minute hatten die Gäste dennoch bereits den Torschrei auf den Lippen, doch der im Abseits postierte König hatte Alemannen-Schlussmann Hohs bei Reicherts Abschluss behindert, so dass der Treffer zu Recht keine Anerkennung fand (22.).

Dem ungeachtet blieb die Hyballa-Elf klar spielbestimmend, musste sich aber den Vorwurf gefallen lassen, ihre Möglichkeiten nicht konsequent genug auszuspielen. Vor allem über die rechte Angriffsseite brachte sich Aachen immer wieder in aussichtsreiche Position, scheiterte am Ende aber an mangelnder Zielstrebigkeit und wäre kurz vor der Pause beinahe bestraft worden. Nach Kayas feinem Pass in den Lauf von König, klärte Hohs in höchster Not gegen den RWO-Angreifer (42.).

Oberhausens Trainer Schneider reagierte und brachte für den zweiten Durchgang mit Schönfeld für Embers einen weiteren Stürmer in die Partie. Die "Kleeblätter" agierten nach dem Wechselt auch etwas offensiver, mussten aber kurz nach Wiederbeginn einen neuerlichen Rückschlag hinnehmen. Der für den verletzten Feisthammel ins Spiel gekommene Junglas ließ Uludags Steilpass gedankenschnell passieren, so dass Stieber freie Bahn hatte und Pirson mit einem feinen Chip zum 2:0 überwand (51.).

Mit der komfortablen Führung im Rücken kombinierten sich die Kaiserstädter bisweilen leichtfüßig durch die gegnerische Abwehr. Die Gäste liefen nun zumeist nur noch hinterher und hatten Glück, dass Junglas das Leder nach Auers uneigennützigem Querpass aus kurzer Distanz nicht aufs Tor brachte (62.).

In der Folge wurde es noch einmal hektisch. Zunächst verwehrte Christian Fischer einem Oberhausener Treffer die Anerkennung, obwohl Hohs das Leder wohl erst hinter der Linie zu fassen bekam - allerdings hatte Pappas den Ball vor seiner Flanke erst im Toraus erwischt -, ehe Stieber im direkten Gegenzug mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 3:0 stellte (66.).

Die Partie war nun zwar entschieden, doch einen hatte Aachen noch im Köcher. Nachdem Klinger Stieber im Strafraum ungeschickt zu Fall gebracht hatte, verwandelte Auer den fälligen Elfmeter sicher zum 4:0-Endstand (71.) - der 19. Saisontreffer des Torjägers.

Die Alemannia ist am Sonntag (13.30 Uhr) in Düsseldorf zu Gast, Oberhausen empfängt gleichzeitig Greuther Fürth.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Hohs (4) - 
Feisthammel (4)    
Olajengbesi (3,5) , 
Stehle (2) , 
Achenbach (2,5) - 
Kratz (2,5) - 
Höger (2) , 
Radjabali-Fardi (3,5) - 
Stieber (1)            
Uludag (3) - 
Auer (2)                

Einwechslungen:
46. Junglas (3,5) für Feisthammel
84. Radu für Auer
84. Korte für Stieber

Trainer:
Hyballa
Rot-Weiß Oberhausen
Aufstellung:
Pirson (3,5) - 
D. Pappas (3)    
Gordon (4) , 
Klinger (4,5) , 
Embers (5,5)    
Reichert (4)    
Kruse (4,5)    
Petersch (5)    
Kaya (3,5)    
Schmidtgal (4,5)    
König (4)

Einwechslungen:
46. Schönfeld (4,5) für Embers
46. Landers (4) für Petersch
61. Ellmann für Kruse

Trainer:
Schneider

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Auer (14., Rechtsschuss, Höger)
2:0
Stieber (51., Linksschuss, Uludag)
3:0
Stieber (66., Linksschuss, Uludag)
4:0
Auer (71., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Stieber)
Gelbe Karten
Aachen:
-
Oberhausen:
D. Pappas
(6. Gelbe Karte)
,
Schmidtgal
(3.)
,
Kaya
(8.)

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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
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VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
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SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
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Spielinfo

Anstoß:
29.04.2011 18:00 Uhr
Stadion:
Tivoli, Aachen
Zuschauer:
18377
Schiedsrichter:
Christian Fischer (Hemer)   Note 5
hätte unmittelbar vor Aachens drittem Treffer entweder auf Abstoß für Aachen oder Tor für Oberhausen entscheiden müssen, ließ das Spiel aber regelwidrig weiterlaufen.
Spieler des Spiels:
Zoltan Stieber
war von der RWO-Abwehr nicht zu halten, hätte mindestens noch ein Tor mehr machen können.

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