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SpVgg Greuther Fürth

 - 

Alemannia Aachen

 

1:1 (1:0)

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SpVgg Greuther Fürth
Alemannia Aachen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.











Aachen angelt sich Teilerfolg

Höger und Müller treffen per Strafstoß

Nur durch zwei Strafstöße konnten Alemannia-Keeper Hohs und SpVgg-Schlussmann Grün im Aufeinandertreffen der zwei Traditionsvereine aus Fürth und Aachen überwunden werden. So blieb es bis zum Schlusspfiff auch bei einem Spielstand von 1:1 und einer nicht ungerechten Punkteteilung. Fürth vergab zum 100jährigen Stadiongeburtstag den Sprung an die Tabellenspitze, während die Alemannia weiter auf den ersten Sieg in der noch jungen Saison warten muss.

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Aachens Kratz im Gerangel mit dem Fürther Schahin.
Aachens Kratz im Gerangel mit dem Fürther Schahin.
© picture-alliance Zoomansicht

Fürths Trainer Mike Büskens verzichtete nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Union Berlin auf personelle Wechsel.

Aachens Trainer Peter Hyballa musste hingegen nach der 0:3-Auswärtsniederlage beim KSC auf Herzig (Innenmeniskusriss) verzichten, setzte zudem Demai und Arslan auf die Bank. Stieber, Stehel und Olajengbesi waren neu im Team.

Kaum angepfiffen lagen die Franken bereits in Front. Sararer dribbelte sich über die rechte Seite in die Gefahrenzone, legte nach innen ab und Stehle bekam unglücklich den Arm an den Ball. Den fälligen Handelfmeter nutze Müller zu seinem zweiten Saisontreffer (6.). Die Grün-Weißen schienen pünktlich zum Stadionjubiläum, die Spielstätte im Stadtteil Ronhof feierte seinen 100. Geburtstag, ihren Beitrag zu den Feierlichkeiten abliefern zu wollen. Denn Aachen, geschockt vom frühen Rückstand, suchte nach Struktur im Spiel, während Schahin eine gute Kopfballgelegenheit zum 2:0 liegenließ (12.).

Unerklärlicherweise agierten die Hausherren in der Folge immer passiver, setzten den ballführenden Aachener kaum noch unter Druck und gewährten den Gästen große Freiräume. Ein erster Warnschuss von Kratz endete im Nachfassen in den Armen von SpVgg-Keeper Grün (16.), Feisthammel (20.), Junglas (23.) und Stieber (26.) ließen weitere gute Chancen liegen.

Weiter ging es fast nur in Richtung Fürther Tor. Doch die Hyballa-Elf wies dabei eklatante Mängel im Abschluss auf. Uludag (27.), Gueye (29., 40.) und Stieber (32.) ließen vor dem Tor die nötige Präzision vermissen. Als der Ball dann endlich doch im Netz zappelte, stand Gueye beim Abschluss einen Schritt im Abseits (42.). Fürth überstand die letzten Minuten vor dem Seitenwechsel mit Glück unbeschadet und rettete den dünnen Vorsprung in die Kabine.

Ohne personelle Wechsel gingen beide Mannschaften die zweite Hälfte an, auch das Bild auf dem Rasen glich dem aus den ersten 45 Minuten. Aachen kombinierte munter bis an den Fürther Strafraum, der Weg vor das Tor von Grün schien weiterhin nicht auf dem Navigationsgerät der Alemannen verzeichnet. Erst ein zweifelhafter Foulefmeter brach den Torbann. Nach vermeintlichem Foul von Prib an Stieber verwandelte Höger sicher (55.).

Nervenstark vom Punkt: Fürths Müller schießt scharf.
Nervenstark vom Punkt: Fürths Müller schießt scharf.
© imago Zoomansicht

Erst jetzt wachten die Gastgeber aus ihrer lange währenden Lethargie wieder etwas auf und nahmen die Zweikämpfe wieder besser an. Das Spiel wurde ruppiger und fand jetzt auf Augenhöhe statt, wenn auch die spielerischen Höhepunkte weitgehend ausblieben.

Die Möglichkeiten auf drei Punkte lagen dann bis zum Schlusspfiff eher auf Fürther Seite. Haas setzte jedoch einen Distanzschuss etwas zu hoch an (78.), Müller vergab völlig freistehend aus kurzer Distanz und schlug anschließend fassungslos die Hände über dem Gesicht zusammen (84.), viel besser ging es auch Kleine nicht, der aus kürzester Distanz die Kugel über die Latte drosch (88.). Für Aachen vergab in einer munteren Schlussphase noch der junge Türke Arslan (86.) gegen Grün. Da Referee Thielert ein weiteres Handspiel von Stehel ungeahndet ließ, blieb es letztlich bei der Punkteteilung.

Am kommenden Spieltag trifft die SpVgg Greuther Fürth am Freitag, erneut auf eigenem Platz, auf den FSV Frankfurt. Auch die Alemannia muss Freitags ran. Vor heimischem Publikum geht es dann gegen Energie Cottbus.

12.09.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (3) - 
Schröck (2,5)      
Kleine (3)    
Biliskov (4) , 
Falkenberg (3,5) - 
Pekovic (4,5)   
Sararer (4,5)   
Prib (3,5) , 
N. Müller (2,5)    
Nöthe (4,5)   

Einwechslungen:
60. Aleksic (3,5) für Nöthe
60. Nehrig (3) für Sararer
67. Haas für Schröck

Trainer:
Büskens
Alemannia Aachen
Aufstellung:
Hohs (3) - 
Feisthammel (3,5) , 
Stehle (3)       
Olajengbesi (3) , 
Achenbach (4) - 
Kratz (3,5)   
Uludag (3,5) - 
Höger (3,5)    
Gueye (4)   
Stieber (3) - 
Junglas (4,5)   

Einwechslungen:
77. Zdebel für Kratz
85. Arslan für Junglas
85. Auer für Gueye

Trainer:
Hyballa

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
N. Müller (6., Handelfmeter, Rechtsschuss)
1:1
Höger (55., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Stieber)
Gelbe Karten
Gr. Fürth:
Schröck
(1. Gelbe Karte)
,
Pekovic
(1.)
Aachen:
Stehle
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
12.09.2010 13:30 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena
Zuschauer:
8250
Schiedsrichter:
Sascha Thielert (Buchholz i. d. Nordheide)   Note 6
der Elfmeter für die SpVgg war vertretbar, dafür mit abenteuerlicher Strafstoßentscheidung vor dem 1:1, wirkte allgemein unsicher und hatte Probleme mit der Vorteilsauslegung.
Spieler des Spiels:
Nicolai Müller
der Aktivposten bei den Franken.
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