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Energie Cottbus

Energie Cottbus

2
:
1

Halbzeitstand
1:0
Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld


ENERGIE COTTBUS
ARMINIA BIELEFELD
15.
30.
45.




60.
75.
90.














Cottbus bleibt im Aufstiegsrennen dabei

Petersen behält vom Punkt die Nerven

Cottbus sicherte sich gegen Bielefeld in einer fairen Partie einen verdienten Dreier. Energie war dem Gegner vor der Pause in allen Belangen überlegen, die Arminia mit dem knappen Rückstand gut bedient. Nach Wiederanpfiff kämpfte sich die Lienen-Elf ins Spiel zurück, um nach einem Elfmeterfestival für die Lausitzer am Ende doch mit leeren Händen dazustehen. Die Ostwestfalen beendeten das Spiel in Unterzahl.

Jules Reimerink gegen Dennis Eilhoff
Des Öfteren im Blickpunkt: Arminen-Keeper Dennis Eilhoff, hier gegen Jules Reimerink.
© picture-allianceZoomansicht

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz ersetzte nach der 1:3-Niederlage in Düsseldorf den gelbgesperrten Brzenska durch Reimerink. Roger rückte aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung.

Bielefelds Coach Ewald Lienen stellte im Vergleich zum 1:1-Remis gegen den FSV Frankfurt zweimal um: Für Schuler (Gelbsperre) sowie Dennebomm durften Bollmann und Müller ran.

Bielefeld begann in Cottbus sehr aggressiv und mit hoher Laufbereitschaft. Die Lausitzer waren noch nicht wach, als Müller im Fünfmeterraum die Riesenchance zur Gästeführung vergab (6.).

Die erste gelungene Kombination der Lausitzer, Eilhoff lenkte Petersens Kopfball über den Balken (8.), war deren Initialzündung. Shao (9.) und Reimerink (10.) scheiterten per Kopf und Fuß, ehe die Drangphase der spielerisch hochüberlegenen Wollitz-Elf in die Führung mündete: Jula steckte auf Petersen durch, der beim Versuch, Eilhoff zu umkurven, vom Keeper gefoult wurde. Elfmeter, den Kruska sicher verwandelte (12.).

Gegen offensiv kaum stattfindende Ostwestfalen blieb Energie am Drücker. Adlung setzte einen Drop-kick aus der Ferne drüber, in der selben Minute vergab der Blondschopf nach Sololauf etwas überhastet aus 16 Metern (14.), ehe der Aufstiegsaspirant etwas den Fuß vom Gaspedal nahm.

Gegen biedere Gäste tat dies der Spielkontrolle der Hausherren keinen Abbruch. Nach Shaos direktem Freistoß wehrte Eilhoff unorthodox ab und hatte Glück, dass die nachsetzenden Adlung und Petersen nicht richtig rankamen (22.). Wenig später schoss Jula aus 25 Metern daneben (24.).

Den Lienen-Schützlinge fehlten lange Zeit die Mittel, sich überhaupt an den gegnerischen Strafraum vorzutasten. Dies verhinderten nicht stattfindendes Aufbauspiel sowie technische Mängel gepaart mit mangelndem Zweikampfverhalten. Cottbus wiederum war vorzuwerfen, dass es bei aller Überlegenheit die Konsequenz im Abschluss vermissen ließ. Und dafür wären die Gastgeber fast bestraft worden, als Müller nach dem ersten gelungenen Angriff des Schlusslichts aus 16 Metern nur den Balken traf (43.).

Mit Ivanov für Demme starteten die Ostwestfalen in Durchgang zwei, in dem Shao bald per Kopf das 2:0 verpasste (49.). Danach wurde die Begegnung offener, weil die Arminia nun mehr investierte und sich mit erhöhter Agressivität mehr Spielanteile sicherte. Hünemeier klärte mit einer Grätsche vor dem durchgebrochenen Vidosic (53.).

Energie fehlte es nunmehr an der klaren Linie, den sich bietenden Raum gegen die viel offensiveren Gäste zu nutzen. Die wiederum brachten den Kontrahenten mit Kampfstärke in Bedrängnis und fuhren nach Feicks Freistoß den Lohn ein, als Bollmann seine Flanke per Kopf ins linke Eck verlängerte (62.).

Hätte Kruska seine zweite Elfmeterchance - nach Vidosics Handspiel entschied Referee Christian Schößling in seinem 100. Zweitligaspiel erneut auf Strafstoß - genutzt, wäre die Freude der Arminen nur von kurzer Dauer gewesen. Eilhoff aber parierte den schwachgetretenen Schuss des Kapitäns (64.).

An der Seitenlinie tanzte Wollitz wie ein Rumpelstilzchen, trieb seine Elf immer wieder an. Die Lausitzer rafften sich auf und rissen die Spielkontrolle wieder an sich. Und die verstärkten Offensivbemühungen der Gastgeber wurden belohnt: Bollmanns Trikotzupfer gegen Jula ahndete der Unparteiische richtigerweise wieder mit einem Elfmeterpfiff, zudem mit der Ampelkarte gegen den zuvor verwarnten Kapitän! Diesmal durfte Petersen ran, und der Torjäger zitterte die Kugel unter Eilhoff hindurch ins Netz - 2:1 (79.)!

In Unterzahl stand Bielefeld auf verlorenem Posten. Cottbus vergab einen höheren Sieg (Sörensen, Lattenschuss, 85.), jubelte am Ende aber auch so über den sechsten Heimsieg, der die Wollitz-Elf weiter am Aufstieg schnuppern lässt. Für die Arminia bedeutete die Pleite natürlich einen weiteren Dämpfer, doch noch den Klassenerhalt schaffen zu können.

Für Cottbus geht es am Mittwochabend um 19 Uhr mit dem Viertelfinal-Spiel des DFB-Pokals weiter, wenn 1899 Hoffenheim im Stadion der Freundschaft gastiert. In der Liga steht am Sonntag die Reise zum KSC an.

Die Arminia empfängt am Sonntag des kommenden Spieltages um 13.30 Uhr die Berliner Hertha.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Kirschbaum (3) - 
Bittroff (3,5) , 
Roger (3,5) , 
Hünemeier (3) , 
Ziebig (2,5) - 
Adlung (4)    
Kruska (2,5)        
Shao (4,5)    
Reimerink (2,5)    
Petersen (3)    
Jula (3)

Einwechslungen:
63. Kurth     für Adlung
81. Sörensen für Shao
90. + 2 V. Jovanovic für Reimerink

Trainer:
Wollitz
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Eilhoff (2,5)    
S. Kaiser (5) , 
Appiah (4) , 
Bollmann (4,5)            
Feick (4)    
Uzoma (4) - 
C. Müller (3,5)    
Demme (4)    
Vidosic (4,5)    
Tadic (5)    

Einwechslungen:
46. Ivanov (4)     für Demme
70. Quaner     für Tadic
90. Denneboom für Vidosic

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kruska (12., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Petersen)
1:1
Bollmann (62., Kopfball, Feick)
2:1
Petersen (79., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Jula)
Gelb-Rote Karten
Cottbus:
-
Bielefeld:
Bollmann
(78.)

Gelbe Karten
Cottbus:
Kurth
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
Bielefeld:
Ivanov
(1. Gelbe Karte)
,
Feick
(3.)
,
Quaner
(2.)
,
C. Müller
(1.)
,
Eilhoff
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Eilhoff hält Foulelfmeter von Kruska (64.)

Spielinfo

Anstoß:
22.01.2011 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft, Cottbus
Zuschauer:
8100
Schiedsrichter:
Christian Schößling (Leipzig)   Note 2
aufmerksam und mit guter Vorteilsauslegung. Zwar mit einigen kleinen Fehlern, die Elfmeter waren hingegen alle vertretbar.
Spieler des Spiels:
Daniel Ziebig
zweikampfstark und unermüdlich. Aggressiv in der Defensive, dynamisch bei seinen Vorstößen.

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