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SpVgg Greuther Fürth

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Rot-Weiß Oberhausen

 

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SpVgg Greuther Fürth
Rot-Weiß Oberhausen
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













RWO erkämpft sich nach fünf Auswärtspleiten einen Punkt

Onuegbu & Co. verpassen Sprung auf Rang eins

Die SpVgg Greuther Fürth ließ vor heimischem Publikum duch das torlose Remis im "Kleeblatt-Duell" mit Rot-Weiß Oberhausen die Chance liegen, sich zumindest vorläufig an die Spitze des Zweiliga-Tableaus zu setzen. Während die Franken nach zuvor drei Siegen in Serie somit einen Rückschlag im Aufstiegsrennen erhielten, verdiente sich RWO mit konzentrierter und engagierter Abwehrarbeit den Zähler.

Moses Lamidi (RW Oberhausen), Stephan Fürstner (rechts, SpVgg Greuther Fürth)
Viel Kampf, aber auch viel Krampf: RWO-Angreifer Moses Lamidi begegnet im mit hohem körperlichen Einsatz geführten "Kleeblatt-Duell" Fürths Stephan Fürstner.
© picture allianceZoomansicht

SpVgg-Coach Mike Büskens nahm gegenüber dem 4:1-Erfolg bei Schlusslicht Bielefeld eine Änderung an seiner Anfangsformation vor: Schröck kam anstelle von Nehrig, der auf der Alm die fünfte Gelbe Karte gesehen hatte, rechts in der Viererkette von Beginn an zum Zug.

Oberhausens Coach Hans-Günter Bruns baute seine Startelf im Vergleich zur 1:2-Heimpleite gegen Aachen zweimal um: Der zuletzt angeschlagene Schlieter sowie Celik ersetzten Schönfeld und Luz.

Am Vormittag hatte sich das Team der Hausherren im Schulterschluss mit vielen Freiwilligen noch als Schneeräumkommando im heimischen Ronhof betätigt, um nach dem erneuten Wintereinbruch den Anpfiff der Begegnung sicherzustellen.

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Auch unmittelbar nach Spielbeginn ergriff die Spielvereinigung die Initiative und drängte forsch, vielfach aber zu kopflos nach vorne. In der hektischen, von beiden Mannschaften gleichwohl intensiv geführten und temporeichen Anfangsphase kontrollierten die Fürther das Geschehen und erarbeiteten sich weiter Feldvorteile. Den Büskens-Schützlingen mangelte es jedoch an Präzision und kreativen Impulsen, um den gut sortierten und konzentriert arbeitenden Oberhausener Abwehrverbund auszuhebeln.

Kampfkraft mindert den Spielfluss - Prib vergibt in Rücklage

Zwingende Aktionen oder gar Chancen blieben in der Trolli-Arena somit Mangelware: In der 23. Minute legte Sturmtank Onuegbu überlegt ab zu Haas, der hart bedrängt die Kugel mit der Picke zu unplatziert Richtung Tormitte beförderte, um RWO-Schlussmann Pirson Kopfzerbrechen zu bereiten. Auch fortan sahen die Zuschauer im Ronhof eine Partie, in der zündende Ideen gering, die Zweikampfintensität aber hoch waren. Beide Mannschaften scheuten die körperbetonten direkten Duelle nicht. Allerdings hemmten die häufigen Unterbrechungen nach Fouls den Spielfluss enorm. In der 43. Minute schaltete die SpVgg einmal schnell um: Müller trieb das Leder energisch durchs Mittelfeld und bediente Prib, der aus knapp 13 Metern in Rücklage mit seinem schwächeren rechten Fuß den Ball deutlich über den Querbalken bugsierte.

Die Kontrahenten, in deren Vereinswappen jeweils das Kleeblatt prangt, kamen mit unverändertem Personal aus den Kabinen. Unverändert blieb auch, dass beide Mannschaften mit hohem Körpereinsatz, aber geringer Genauigkeit und spielerischem Esprit in ihren Offensivbemühungen zu Werke gingen.

Gleichwohl wurde die Partie zwischenzeitlich etwas höhepunktreicher. In der 50. Minute zappelt das Spielgerät in den Maschen des Oberhausener Gehäuses. Müller, der nachfolgend Prib bediente, stand jedoch beim Abspiel von Haas im Abseits. Auf der Gegenseite klärte SpVgg-Schlussmann Grün unkonventionell und mit Glück außerhalb des Sechzehners gegen Lamidi (59.). Gleichwohl zogen die Hausherren nun das Tempo an. Konsequenterweise kam der Zweiliga-Dino so zu Chancen: Schröck hatte im rechten Strafraumeck etwas Bewegungsfreiheit, zielte jedoch am linken Pfosten vorbei (62.). Acht Zeigerumdrehungen später rauschte das Leder nach einem indirekten Freistoß von Pekovic rechts am RWO-Gehäuse vorbei.

In der Schlussphase legten die Fürther erneut eine kleine Schippe drauf. Die beste Möglichkeit zum Sieg bot sich jedoch in Minute 86 RWO: Lamidi setzte am linken Flügel findig per Hacken-Trick Hergesell in Szene, der flach in die Mitte spielte. Dort scheiterte Petersch jedoch mit seinem Schuss am reaktionsschnellen SpVgg-Keeper Grün.

Am kommenden Spieltag muss die SpVgg Greuther Fürth samstags um 13 Uhr gegen die Fortuna in der Düsseldorfer Esprit-Arena ran. Oberhausen empfängt derweil tags darauf um 13.30 Uhr Energie Cottbus.

10.12.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Grün (2,5) - 
Schröck (3,5)   
Kleine (3)    
Karaslavov (3) , 
Falkenberg (3)   
Pekovic (4,5)   
Fürstner (3,5) - 
Haas (3)   
N. Müller (3) , 
Prib (4)   
Onuegbu (3)   

Einwechslungen:
63. Nöthe für Prib
80. Aleksic für Onuegbu
87. Sararer für Haas

Trainer:
Büskens
Rot-Weiß Oberhausen
Aufstellung:
Pirson (3,5) - 
Landers (4)   
Miletic (3)   
Schlieter (3,5) , 
Hergesell (3) - 
Reichert (5)       
Klinger (4) - 
Petersch (5)   
Kaya (4,5) , 
Celik (5)      
Lamidi (4)   

Einwechslungen:
75. Krontiris für Celik
90. + 1 Schönfeld    für Lamidi

Trainer:
Bruns

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Gr. Fürth:
Falkenberg
(1. Gelbe Karte)
,
Schröck
(4.)
,
Pekovic
(6.)
Oberhausen:
Celik
(1. Gelbe Karte)
,
Reichert
(3.)
,
Landers
(3.)
,
Miletic
(3.)
,
Petersch
(1.)
,
Schönfeld
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
10.12.2010 18:00 Uhr
Stadion:
Trolli-Arena
Zuschauer:
5030
Schiedsrichter:
Florian Steuer (Menden)   Note 5
unsichere Zweikampfbeurteilung, kein Freund der Vorteilsauslegung, übertrieben theatralisch, mit völlig überflüssiger Zurechtweisung von Büskens, der sich im Gespräch mit dem Vierten Offiziellen befand.
Spieler des Spiels:
Max Grün
zumeist beschäftigungslos - und dann mit der großen Tat, als er gegen den freistehenden Petersch klärte.
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