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Hansa Rostock

 - 

SC Paderborn 07

 

1:2 (0:1)

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Hansa Rostock
SC Paderborn 07
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Rostocks Serie gerissen - Paderborn zum vierten Mal ungeschlagen

Manno macht Hansa einen Strich durch die Rechnung

In einer recht ansehnlichen Partie kam der SC Paderborn dank einer grundsoliden Defensivleistung und enormer Effizienz zu einem 2:1-Erfolg bei Hansa Rostock. Die Hanseaten waren dabei über weite Strecken deutlich aktiver, allerdings fehlte es an Zug zum Tor, so dass sie nach zuletzt zwei Siegen in Folge den Platz mal wieder als Verlierer verlassen mussten. Die Ostwestfalen hingegen konnten nun zum vierten Mal in Folge nicht bezwungen werden.

Paderborns Gonther im Kopfballduell mit Bartels (vorne).
Lufthoheit: Paderborns Gonther im Kopfballduell mit Bartels (vorne).
© picture-allianceZoomansicht

Rostocks Trainer Andreas Zachhuber sah nach dem 2:0-Auswärtssieg in Ahlen keinen Grund, seine Anfangsformation umzubauen. Ebenso verhielt sich Paderborns Coach André Schubert, der die Elf auflaufen ließ, die 2:2-Unentschieden gegen Augsburg gespielt hatte.

Hansa Rostock war von Beginn an bemüht und erspielte sich folglich auch rasch mehr Ballbesitz und klare Feldvorteile gegen defensiv ausgerichtete Paderborner. Der Aufsteiger agierte diszipliniert und stand taktisch hervorragend. Folglich taten sich die Hanseaten sehr schwer, ernsthaft gefährlich wurden sie in der Anfangsphase nur einmal, als sich Langen nach einem Freistoß hochschraubte und per Kopf SCP-Keeper Masuch zu einer Glanztat zwang (6.).

Danach blieb es allerdings in den jeweiligen Strafräumen weitestgehend ruhig. Beide Mannschaften verzichteten auf lange Bälle, vielmehr versuchten sie über direkte und schnelle Kombinationen Gefahr zu entwickeln. Die Fehlerquote war aber hüben wie drüben zu hoch, gepaart mit aufmerksamen Verteidigern resultierte dies in einer chancenarmen, aber durchaus ansehnlichen Partie.

Während die aktiveren Rostocker zu einigen Halbchancen durch Langen (18.) und Schröder (25.) kamen, zeigte sich der Aufsteiger extrem effizient und nutzte gleich die erste klare Gelegenheit: Guié-Miens Flanke von rechts verlängerte Saglik zu Alushi, der aus sechs Metern problemlos einnetzte (28.). Die kalte Dusche zeigte Wirkung, bei den Rostockern kam ein wenig Frust auf, so dass der Spielfluss etwas abhanden kam. Paderborn überzeugte weiterhin durch eine engagierte Leistung in der Abwehr und ließ demnach bis zur Pause auch nichts mehr anbrennen.

Sebastians Treffer reicht nicht

Jubel in der Ferne: Paderborns Alushi freut sich über den eben erzielten Führungstreffer.
© picture-allianceZoomansicht

Beide Trainer nahmen zu Beginn der zweiten Hälfte von ihrem Recht zu wechseln Gebrauch. Bei Paderborn kam Heithölter für Gonther, während beim Gastgeber Fillinger an Stelle von Langen kam. Die erste Duftmarke nach Wiederanpfiff setzte mit Saglik einer, der von Beginn an dabei war. Der Türke probierte es gleich nach dem Anstoß mit einem Lupfer aus dem Mittelkreis, doch Rostocks Schlussmann war auf seinem Posten und lenkte die Kugel noch über den Querbalken (46.).

Danach spielte aber fast nur eine Mannschaft: Hansa Rostock. Allerdings fehlte es dem Gastgeber weiterhin an Präzision beim finalen Zuspiel, weswegen er kaum Gefahr entfachen konnte. Spielerisch klappte es also nicht, folglich musste ein Standard zum mittlerweile verdienten Ausgleich herhalten: Oczipkas Ecke von rechts fand Sebastian, der den Ball aus fünf Metern per Kopf über die Linie drückte (58.). Alles war wieder offen!

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Das Spiel verflachte aber zunehmend, Hansa war zwar weiter spielbestimmend, allerdings ohne Zug zum Tor. Paderborn hingegen lauerte auf Konter, gab seine defensive Grundordnung aber nicht auf und zeigte sich nach 82 Minuten erneut effizient: Heithölter flankte von links in die Mitte zu Löning, der sehenswert auf Manno passte. Dieser kam vor Sebastian ans Leder und jagte den Ball in die Maschen. Rostock musste nun wieder einem Rückstand hinterherjagen, tat dies auch, konnte aber nicht erneut zurückschlagen.

Rostock ist am kommenden Samstag zu Gast in Duisburg, während der SC Paderborn am Montagabend Arminia Bielefeld empfängt.

17.10.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Walke (3) - 
Schöneberg (4) , 
Bülow (4) , 
Sebastian (4)    
Oczipka (4) - 
Schröder (4)   
Langen (3,5)   
Retov (3,5)    
Bartels (4)   
Jänicke (3,5) - 
Schied (4,5)   

Einwechslungen:
46. Fillinger (4) für Langen
73. Neitzel für Schied
84. Orestes für Schröder

Trainer:
Zachhuber
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Masuch (2,5) - 
Gonther (4)   
Mohr (3,5) , 
Holst (4)   
Schachten (3,5) - 
Guié-Mien (3) , 
Krösche (4)       
Alushi (2,5)    
Brückner (4)      
Manno (3)    
Saglik (2,5)

Einwechslungen:
46. Heithölter (3) für Gonther
62. Löning für Brückner
75. Zedi für Krösche

Trainer:
Schubert

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Alushi (28., Rechtsschuss, Saglik)
1:1
Sebastian (58., Kopfball, Oczipka)
1:2
Manno (82., Linksschuss, Löning)
Gelbe Karten
Rostock:
Bartels
(2. Gelbe Karte)
Paderborn:
Holst
(2. Gelbe Karte)
,
Brückner
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
17.10.2009 13:00 Uhr
Stadion:
DKB-Arena
Zuschauer:
14000
Schiedsrichter:
Markus Wingenbach (Diez)   Note 2,5
umsichtiger Leiter, hätte allenfalls Retov (31., Foul an Saglik) noch verwarnen können.
Spieler des Spiels:
Mahir Saglik
auch wenn er selbst nicht traf, war er ein Aktivposten: legte Alushi die Führung auf, agierte ballsicher und sammelte auch im Spiel gegen den Ball Fleißpunkte.
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