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FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

1
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


FSV FRANKFURT
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.



60.
75.
90.








Junior Ross verletzt - Lautern bleibt ungeschlagen

Kujabis Blitztor gleicht Jendrisek aus

Der 1. FC Kaiserslautern kam beim Tabellenschlusslicht FSV Frankfurt nicht über ein 1:1 hinaus und hatte dabei sogar Glück, dass eine strittige Entscheidung des Schiedsrichtergespanns den einen Punkt sicherte. Die Pfälzer bleiben damit ohne Niederlage, während der FSV immer noch auf einen Sieg wartet. Ein Trost bleibt, zu Hause bleiben die Hessen gegen den FSV ungeschlagen.

Nach nur 21 Sekunden trifft Kujabi (mi.) zum 1:0.
Perfekter Start: Nach nur 21 Sekunden traf Kujabi (mi.) zum 1:0.
© picture-allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Tomas Oral wirbelte seine Startelf nach der 0:3-Pleite in Cottbus mächtig durch: An Stelle von Cenci, Mehic, Voigt, Pintol und Mehic spielten der zuletzt wegen einer Virusinfektion rekonvaleszente Junior Roos sowie Klitzpera, Kujabi, Lagerblom und Cidimar. Auf der anderen Seite vertraute Lauterns Coach Marco Kurz auf Konstanz und ließ die gleiche Elf auflaufen, die gegen den KSC mit 2:0 gewonnen hatte.

Gerade einmal 21 Sekunden waren verstrichen, da zappelte der Ball bereits im Netz: Junior Ross spritzte in den Strafraum und passte flach und scharf von rechts in die Mitte. FCK-Keeper Sippel kam zwar mit den Fingerspitzen ans Spielgerät, konnte aber nicht klären, so dass die Kugel vor den Füßen von Kujabi landete - 1:0. Die "Roten Teufel" zeigten sich von dem Rückstand unbeeindruckt und reagierten mit wütenden Angriffen. Zudem brachten die Pfälzer etwas Gift ins Spiel, da sie bei jeder Kleinigkeit im gegnerischen Strafraum lautstark Strafstoß forderten. Schiedsrichter Robert Hartmann ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Einmal irrte er sich allerding, als Ledesma im Strafraum zum Ball ging (4.).

Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf FSV-Schlussmann Klandt zu, doch zunächst blieb er unbezwungen. Nemec köpfte über das Tor (7.), während Jendrisek den Ball um Haaresbreite verpasste (9.). Lautern drückte, doch mit zunehmender Spieldauer schafften es die Hessen, sich aus der Umklammerung etwas zu lösen und über Konter für Entlastung zu sorgen. Für Cidimar ergab sich dadurch die große Gelegenheit zum 2:0, der Brasilianer schoss aber knapp am rechten Pfosten vorbei (23.). Es entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften. Der FCK war spielerisch klar im Vorteil, doch Frankfurt hielt mit Laufbereitschaft und großem Engagement dagegen.

Erst wird's turbulent, dann kehrt Ruhe ein

Lauterns Bugera (re.) im Duell mit Junior Ross.
Vorlagengeber: Lauterns Bugera (re.) leitete den Ausgleich ein. Hier im Duell mit Junior Ross.
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Gegen Ende der ersten Hälfte erspielten sich die Gäste ein Chancenplus, was ihnen zunächst nicht viel nutzte. Denn Jendrisek fand im Eins-gegen-Eins in Klandt seinen Meister (32.), Sam scheiterte ebenfalls am 26-Jährigen (35.) und Ilicevic jagte einen 17-Meter-Freistoß drüber (45.). In der Nachspielzeit ging es dann so richtig rund! Bugeras Flanke von rechts fand Jendrisek auf der rechten Seite, der aus spitzem Winkel den Ball aufs Tor köpfte. Klandt kratzte das Leder von der Linie an den Pfosten. Referee Hartmann entschied in dieser strittigen Situation auf Tor, was zu lautstarken Protesten der Frankfurter führte (45. +2).

Den zweiten Durchgang mussten die Hessen dann ohne Junior Ross bestreiten, der wegen einer Schulterverletzung durch Taylor ersetzt werden musste. Das Spiel an sich verflachte allerdings etwas, beide Mannschaften gingen nicht mehr so hohes Tempo. Lautern versuchte nun Spielkontrolle zu erlangen, was im Prinzip auch gelang. Allerdings sprang nur wenig Konstruktives dabei heraus. Auf der anderen Seite war dem FSV anzumerken, dass ihm auch der eine Punkt reichte. Die Frankfurter standen dicht gestaffelt und investierten nur noch wenig nach vorne. Nach 68 Minuten kamen sie dennoch zur besten Möglichkeit der zweiten Hälfte: Bei einer Flanke von Gjasula musste Amedick am linken Pfosten in höchster Not vor dem einköpfbereiten Cidimar retten.

Das war's dann aber auch schon an gelungenen Aktionen in weitestgehend höhepunktarmen zweiten 45 Minuten. Der FSV ist nun am Sonntag nach der Länderspielpause (18. Oktober) bei Fortuna Düsseldorf wieder im Einsatz, zwei Tage zuvor muss der 1. FC Kaiserslautern in Cottbus antreten.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (2)    
Hickl (4)    
Klitzpera (2,5) , 
Husterer (3)    
Ledesma (4) - 
Lagerblom (4) , 
J. Gjasula (4) - 
O. Mokhtari (3,5) , 
Kujabi (3,5)    
Junior Ross (3)    
Cidimar (4)    

Einwechslungen:
46. Taylor (3,5) für Junior Ross
69. Cenci für Cidimar
78. Simac für Hickl

Trainer:
Oral
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (3) - 
Dick (3,5) , 
Amedick (3)    
Rodnei (3) , 
Bugera (3,5)    
Mandjeck (4,5) , 
B. Schulz (3)    
Ilicevic (5) , 
Sam (3,5) - 
Jendrisek (3)        
Nemec (4)    

Einwechslungen:
69. Damjanovic     für B. Schulz
76. Paljic für Nemec
87. K. Hesse für Jendrisek

Trainer:
Kurz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kujabi (1., Rechtsschuss, Junior Ross)
1:1
Jendrisek (45. + 2, Kopfball, Bugera)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Klandt
(2. Gelbe Karte)
K'lautern:
Bugera
(1. Gelbe Karte)
,
Damjanovic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
04.10.2009 13:30 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
9664
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 4,5
hätte nach Handspiel von Ledesma auf Elfmeter für den FCK entscheiden müssen (4.). Bei Jendriseks 1:1 war der Ball wohl nicht hinter der Linie, allerdings war das sehr schwer zu erkennen.
Spieler des Spiels:
Patric Klandt
rettete stark gegen Jendrisek (30.) und war ein sicherer, souveräner Rückhalt.