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MSV Duisburg

 - 

1. FC Union Berlin

 

3:1 (1:0)

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MSV Duisburg
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













Union kassiert erste Niederlage der Saison

Larsen trifft erstmals und bekommt Lust auf mehr

Der MSV Duisburg bezwang in einer durchschnittlichen Begegnung Union Berlin mit 3:1 und meldet sich damit in den oberen Regionen der 2. Liga zurück. Auf der anderen Seite musste der Aufsteiger die erste Niederlage in der laufenden Spielzeit einstecken und verpasste dadurch den Sprung auf die Tabellenspitze.

Larsen und Tiffert (re.) jubeln.
Treffsicher: Bei Larsen (li.) platzte der Knoten gegen Union. Der Däne traf gleich dreimal.
© picture-allianceZoomansicht

Duisburgs Trainer Peter Neururer schickte nach der mäßigen Leistung bei der 0:1-Pleite gegen Oberhausen gleich vier Neue aufs Feld: Fahrenhorst ersetzte Tiago, Grlic kam für Ben-Hatira, Adler für Caiuby und Andersen für Ede. Unions Coach Uwe Neuhaus dagegen tauschte nach dem 2:1-Erfolg über Ahlen nur einmal: Dogan feierte im Mittelfeld sein Comeback, während Parensen dafür weichen musste.

Beide Mannschaften begannen das Spiel eher verhalten, wenig gelungene Spielzüge und ein wenig ansehnliches Mittelfeldgeplänkel resultierten daraus. Die Duisburger waren zunächst etwas aktiver, allerdings fehlte es an Ideen und Spritzigkeit, so dass sie zunächst kaum Durchschlagskraft entwickeln konnten. Auf der anderen Seite versuchten die Eisernen über Konter zum Erfolg zu kommen, das Defensivverhalten der Zebras kam ihnen dabei zugute, da sie relativ viel Freiräume bekamen. Doch auch die Berliner konnten bis auf wenige Ausnahmen daraus kein Kapital schlagen. Lediglich Gebhardt per Freistoß (15.) und Benyamina (27.) zwangen MSV-Schlussmann Starke zum Eingreifen.

Die Meidericher hingegen zeigten sich deutlich effizienter. Gleich die erste klare Gelegenheit landete im Netz! Ein bitterer Fehlpass von Bemben landete bei Veigneau, der nach vorne spurtete und schließlich von links in die Mitte flankte. Dort stand Larsen goldrichtig und erzielte per Kopf aus sieben Metern zentraler Position sein erstes Tor für den MSV (28.). Union musste nun mehr investieren und tat dies auch. Doch die Berliner fanden kaum einen Weg durch die weitestgehend aufmerksame Abwehr der Duisburger, die im ersten Durchgang nur noch einmal unsicher wirkte. Benyamina war auf der rechten Seite entwischt. Der Algerier legte dann mit viel Übersicht auf Dogan ab, der jedoch aus elf Metern knapp links vorbei zielte (39.).

Paukenschlag nach Wiederanpfiff

Duisburgs Veigneau (re.) im Kopfballduell mit Mattuschka.
Augen zu und durch: Duisburgs Veigneau (re.) im Kopfballduell mit Mattuschka.
© picture-allianceZoomansicht

Ohne personelle Wechsel ging es nach der Pause zunächst weiter, dafür gleich mit einem Paukenschlag: Tiffert wurde auf der rechten Seite überhaupt nicht behelligt, folglich flankte er von der rechten Sechzehnerlinie an den zweiten Pfosten zu Larsen, der aus vier Metern trocken ins rechte Eck vollendete (48.). Danach zeigten sich die Gäste geschockt und die Zebras bekamen Oberwasser, jedoch verpassten sie es, den Sack zu zumachen. So schoss Grlic aus 16 Metern knapp drüber (53.).

Mit zunehmender Spieldauer fingen sich die Eisernen jedoch wieder und bemühten sich um den Anschluss, der ihnen zunächst aber verwehrt blieb. Kohlmann zielte knapp rechts daneben (61.), Mosquera scheiterte per Kopf an Starke (63.). Kurz darauf zog auch der eingewechselte Brunnemann gegen den 28-jährigen Schlussmann den Kürzeren (67.). Je näher der Schlusspfiff rückte, desto ruhiger wurde es aber im weiten Rund. Union blieb zwar weiterhin bemüht, konnte sich aber kaum mehr entscheidend durchsetzen.

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Auf der anderen Seite verwalteten die Meidericher das Resultat geschickt, was ihnen bis zur 82. Minute auch gut gelang: Doch dann flog ein Freistoß in den MSV-Strafraum, wo Benyaminas Kopfball von Larsen zunächst auf der Linie per Hand geklärt wurde. Der Schiedsrichter sah das Vergehen jedoch nicht, doch um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, landete der Ball beim eingewechselten Biran, der verkürzte. Die Hoffnung der Gäste währte aber nicht lange, denn nur zwei Minuten später wurde Larsen nicht angegangen, wofür er sich bedankte und aus 19 Metern zentraler Position mit einem sehenswerten Schuss ins linke Eck den 3:1-Endstand besorgte.

Duisburg ist nach der Länderspielpause am 17. Oktober samstags zu Gast bei 1860 München. Zwei Tage später erwartet Union Berlin Greuther Fürth in der Alten Försterei.

02.10.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (1,5) - 
Korzynietz (3) , 
Schlicke (3,5)    
Fahrenhorst (3) , 
Veigneau (3) - 
Bodzek (3,5) , 
Grlic (3,5)   
Adler (4,5)   
Tiffert (3)   
Andersen (3,5)   
Larsen (1)            

Einwechslungen:
77. Yankov für Grlic
81. Ben-Hatira für Andersen
88. Sahan für Adler

Trainer:
Neururer
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3) - 
Bemben (5)   
Stuff (5) , 
Göhlert (4)   
Kohlmann (3,5) - 
Mattuschka (3) , 
Gebhardt (3,5)       
Dogan (3)   
Benyamina (4)   
Mosquera (4,5)   

Einwechslungen:
62. Brunnemann für Gebhardt
62. Rauw für Bemben
74. Biran     für Mosquera

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Larsen (28., Kopfball, Veigneau)
2:0
Larsen (48., Linksschuss, Tiffert)
2:1
Biran (82., Linksschuss, Benyamina)
3:1
Larsen (84., Linksschuss, Tiffert)
Gelbe Karten
Duisburg:
Tiffert
(4. Gelbe Karte)
Union:
Göhlert
(1. Gelbe Karte)
,
Benyamina
(1.)
,
Dogan
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
02.10.2009 18:00 Uhr
Stadion:
MSV-Arena
Zuschauer:
12017
Schiedsrichter:
Tobias Christ (Münchweiler)   Note 3,5
hätte Larsen beim Handspiel im eigenen Strafraum mindestens Gelb geben müssen, ansonsten nur mit kleinen Fehlern.
Spieler des Spiels:
Sören Larsen
der Matchwinner mit drei Treffern.
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