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Karlsruher SC

 - 

Arminia Bielefeld

 

0:1 (0:1)

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Karlsruher SC
Arminia Bielefeld
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.










Christantus vergibt den Ausgleich - Fünfter Arminen-Sieg in Folge

Fort nutzt Sebastian Langkamps kapitalen Schnitzer

Im Duell der Erstliga-Absteiger behielt Bielefeld mit einem unterkühlten Auftritt bei sehr engagierten Karlsruhern glücklich die Oberhand. Während die Badener ihre Chancen liegen ließen, nutzte die Arminia ihre einzige im ersten Abschnitt konsequent. Auch geballte Offensivpower im zweiten Durchgang brachte der Schupp-Elf nicht den gewünschten Erfolg.

Godfried Aduobe vs. Oliver Kirch (ob.)
Sinnbild: Godfried Aduobe und der KSC gehen gegen Oliver Kirch und Bielefeld auf Tauchstation.
© picture-allianceZoomansicht

Karlsruhes Coach Markus Schupp nahm nach der 0:2-Pleite in Kaiserslautern einen Wechsel vor und schickte Mutzel an Stelle von Tarvajärvi aufs Feld.

Eine personelle Änderung gab es auch auf Seiten von Bielefeld: Trainer Thomas Gerstner ersetzte im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen St. Pauli den verletzten Lamey (Adduktorenzerrung) durch Fischer.

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In einer zerfahrenen Anfangsphase begegneten sich die beiden Teams vor allem im Mittelfeld. Die Kontrahenten standen bei Angriffsversuchen des Gegners sehr hoch und störten das jeweilige Aufbauspiel sehr früh, der regennasse Boden erschwerte zudem das Kombinationsspiel. Eine erste vielversprechende Offensivaktion des aktiveren KSC ergab sich in der 12. Minute, als Timm an einer Hereingabe Iashvilis nur knapp vorbeirutschte.

Die Arminia legte ihr Hauptaugenmerk vor allem auf die Defensive - und die Badener verliehen ihrer immer deutlicheren optischen Überlegenheit mit der bis dorthin klarsten Gelegenheit Ausdruck: Stindl trickste Bollmann glücklich aus, scheiterte aber fast vom Elfmeterpunkt am herausstürzenden Eilhoff, der famos parierte (18.).

Die Kombinationen der sehr engagierten Schupp-Elf liefen sehr flüssig. Die unterkühlt aufspielenden Ostwestfalen hatten Defizite im Zweikampfverhalten, rannten bei ihren spärlichen Angriffen zudem immer wieder ins Abseits. Und hatten hinten Glück, dass Engelhardt nach Stindls Flanke freistehend aus zehn Metern Bollmann anköpfte (28.).

Bielefeld zeigte das erste Mal durch Fort im Ansatz seine Gefährlichkeit (36.). Im Stile einer Spitzenmannschaft nutzten die Gerstner-Schützlinge jedoch kurz vor der Pause gegen die nach wie vor überlegenen Gastgeber einen bösen Schnitzer von Sebastian Langkamp gnadenlos aus: Nach einem weiten Abschlag von Keeper Eilhoff unterlief der Innenverteidiger den Ball und ermöglichte, dass Fort allein auf Miller zugehen und aus 15 Metern eiskalt einnetzen konnte (43.).

Mit Drpic und Fink für Unglücksrabe Sebastian Langkamp und Mutzel wurde es beim KSC zu Beginn des zweiten Abschnitts noch etwas offensiver. Schäfer verpasste eine prima Chance, weil er Iashvilis Zuspiel nicht richtig unter Kontrolle brachte (50.), ehe Matthias Langkamp Glück hatte, das er bei einer Spielunterbrechung für einen Schubser gegen Fort nur Gelb sah (52.).

Die Partie schien nun wie gemalt für die konterstarken Bielefelder, denen sich durch das verstärkte Bemühen der Hausherren um den Ausgleich Räume eröffneten. Federico vergab aus günstiger Position (60.) leichtfertig, vorher hatte Engelhardt auf der Gegenseite aus 16 Metern verzogen (58.).

Es war die letzte Aktion des Blondschopfs: Es wurde noch offensiver - Chrisantus kam (64.). Kaum auf dem Platz, hatte der Joker schon die Riesenchance zum verdienten Ausgleich, doch der Angreifer drosch die Kugel aus elf Metern in die Wolken (67.). Wenig später scheiterte Iashvili, der die Rolle des Einfädlers übernommen hatte, von der Strafraumgrenze an Eilhoff (70.).

Die Schlussphase brach an. Es blieb spannend, weil die Arminia ihre Konter nicht mit der letzten Konsequenz ausspielte. Jedoch ohne Folgen, weil Fink nach Stindls Zuspiel im Strafraum die Entschlossenheit fehlte (82.).

Während sich Bielefeld die Tabelle von ganz oben ansieht, rutscht der KSC ans Ende des sehr breiten Mittelfelds.

Beide Teams haben durch die Länderspielpause erst einmal eine Verschnaufpause. Am kommenden 9. Spieltag ist der KSC sonntags (18. Oktober) zu Gast in Augsburg, und Bielefeld erwartet zwei Tage vorher Aachen in der Schüco-Arena.

05.10.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (3) - 
Staffeldt (4) , 
S. Langkamp (4,5)      
M. Langkamp (3)   
Schäfer (4) - 
Aduobe (5) - 
Mutzel (4)   
Engelhardt (5)   
Stindl (3,5) - 
Timm (4,5) , 
Iashvili (3)       

Einwechslungen:
46. A. Fink (4,5) für Mutzel
46. Drpic (4) für S. Langkamp
64. Chrisantus für Engelhardt

Trainer:
Schupp
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Eilhoff (2,5) - 
Fischer (4,5)   
Mijatovic (2) , 
Bollmann (3) , 
Feick (4) - 
Kauf (3)    
Kirch (3,5) , 
Federico (5) , 
D. Halfar (4)   
Katongo (5)   
Fort (3,5)       

Einwechslungen:
61. Kucera für Fischer
77. Risgard für Fort
86. Janjic für D. Halfar

Trainer:
Gerstner

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Fort (43., Rechtsschuss, Eilhoff)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
S. Langkamp
(3. Gelbe Karte)
,
M. Langkamp
(2.)
,
Iashvili
(2.)
Bielefeld:
Katongo
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
05.10.2009 20:15 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion
Zuschauer:
15673
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2
agierte in einer leicht zu leitenden Partie souverän und fehlerfrei.
Spieler des Spiels:
Andre Mijatovic
gewann jedes Kopfballduell und war auch am Boden allen Karlsruhern Offensivkräften überlegen.
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