Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

Rot-Weiß Oberhausen

 - 

MSV Duisburg

 

1:0 (1:0)

Seite versenden

Rot-Weiß Oberhausen
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.









Erneuter Rückschlag für ideenlose Duisburger

Schmidtgal entscheidet das Derby

In einem spannenden Derby zwischen Oberhausen und Duisburg waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Das Team von Jürgen Luginger attackierte die "Zebras" früh und legte durch Schmidtgal schon in der sechsten Minute den Grundstein für den 1:0-Erfolg. Duisburg wirkte besonders in den ersten 45 Minuten konzeptlos und verlor insgesamt zu Recht.

Heinrich Schmidtgal
Schussstark und akrobatisch: Heinrich Schmidtgal feiert seinen Freistoßtreffer ausgelassen.
© picture allianceZoomansicht

Oberhausens Trainer Jürgen Luginger baute sein Team im Vergleich zur 0:5-Klatsche gegen die Bayern gleich auf drei Positionen um. So erhielt Petersch den Vorzug vor Embers und Kaya durfte an Stelle von Landers von Beginn an ran. Terranova ersetzte Kruse, der mit Achillessehnen-Problemen passen musste.

Auf der Gegenseite sah Duisburgs Coach Peter Neururer keinen Grund, nach dem 1:0-Pokalerfolg in Gladbach Veränderungen vorzunehmen.

- Anzeige -

Die Anfangsphase in einem flotten Spiel gehörte den Gastgebern. Schon früh schockte Schmidtgal den MSV mit seinem wunderschön getretenen Freistoß aus 17 Metern (6.). Duisburgs Schlussmann Starke hatte keine Chance, als der Ball rechts oben im Winkel einschlug. Duisburg fand weiterhin nicht zu seinem Spiel und verrannte sich zumeist in misslungenen Konterversuchen, die immer wieder am ungenauen Passspiel scheiterten. Die Neururer-Elf hatte erst nach 30 Minuten eine erste Halbchance durch Caiuby. Bei seinem Kopfball nach einer Ede-Flanke, kam er jedoch nicht richtig hinter den Ball, so dass dieser weit über das Gehäuse von Pirson segelte.

Ganz anders die Oberhausener, bei denen besonders der spielstarke und ideenreiche Petersch sowie der emsig arbeitende Terranova zu überzeugen wussten. Das Team von Jürgen Luginger machte trotz Führung weiter ordentlich Druck und erspielte sich gute Tormöglichkeiten. Petersch setzte sich gut auf der rechten durch. Seine Hereingabe erreicht König, der jedoch aus kurzer Distanz verstoplerte und Starke somit nicht beeindrucken konnte (18.). Wenig später war es Terranova der nach guter Einzelleistung am Strafraumeck abzog. Wieder war Starke auf dem Posten und klärte per Faustabwehr (25.).

In der Schlussviertelstunde des ersten Abschnitts mühten sich die Gäste redlich, zündende Ideen hatte Duisburg aber nicht. Oberhausen verteidigte die undurchdacht vorgetragenen Angriffe der Meidericher weitgehend mühelos und zeichnete für die vorerst einzig nennenswerte Offensivaktion des MSV auch noch selbst verantwortlich. Weil Schmidtgal einen hohen Ball mit dem Arm stoppte, bot sich Duisburg aus 18 Metern die Freistoßgelegenheit, Ben-Hatira zirkelte das Leder aber knapp drüber (40.). Fast mit dem Pausenpfiff hatte Larsen noch einmal die Chance zum Ausgleich. Nach einer Ben-Hatira-Ecke verlängerte Bodzek auf den Dänen, doch dessen Kopfball klatschte an den rechten Pfosten (45.). Somit ging es mit einer knappen aber verdienten Führung für Oberhausen in die Pause.

Prägten im ersten Durchgang noch die gute Organisation der Oberhausener und die ideenlos vorgetragenen MSV-Angriffe das Bild, war nach dem Wechsel plötzlich mächtig Feuer in der Begegnung. Mit offenem Visier lieferten sich die Kontrahenten plötzlich einen offenen Schlagabtausch, wobei RWO einmal mehr die gefährlichere Elf stellte. Caiuby prüfte zwar zunächst Pirson (49.), dann kamen aber nacheinander Schmidtgal (50.), Terranova (54.) und der gleich zweimal alleine vor Starke auftauchende König (55., 56.) dem 2:0 immer näher.

MSV-Coach Neururer reagierte und brachte Pokalheld Andersen und Grlic für Ede und Ben-Hatira. Duisburgs Bemühungen waren nun zwar nicht unbedingt cleverer, die Zebras packten nun aber langsam die Brechstange aus und beschäftigten die Gastgeber immerhin in deren Strafraum. Andersens Schuss blieb in der vielbeinigen Abwehr hängen (64.), wenig später kam der Belgier gegen den herausstürzenden Pirson einen Tick zu spät (67.). Die höhere Qualität in den Offensivaktionen hatte vorerst jedoch weiter RWO. Starke war allerdings auf dem Posten, als sich der quirlige Terranova im Strafraum in Schussposition brachte und die Kugel aufs kurze Eck drosch (71.)

Mittlerweile auch noch mit Adler - er kam für Korzynietz - auf dem Feld, warf Duisburg nun alles nach vorne. Die Neururer-Schützlinge bissen sich an der aufopferungsvoll verteidigenden Defensive der vom heimischen Anhang frenetisch unterstützten Oberhausener aber die Zähne aus. Obendrein hatte der MSV auch noch Glück, dass RWO die sich bietenden Räume nicht zu einem vorentscheidenden Kontertor nutzte. So blieb es beim 1:0, das sich die Gastgeber redlich verdient hatten.

Beide Teams sind bereits am kommenden Freitag wieder gefordert. Oberhausen gastiert in Koblenz, während Duisburg Union Berlin in der heimischen MSV-Arena empfängt.

25.09.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Rot-Weiß Oberhausen
Aufstellung:
Pirson (2) - 
Pappas (2,5)   
Miletic (1,5) , 
Schlieter (3) , 
Schmidtgal (2,5)    
Gordon (3,5) , 
Kaya (2,5)    
Petersch (3)   
Stoppelkamp (3,5)   
König (2,5) , 
Terranova (3)   

Einwechslungen:
78. Heppke für Terranova
83. Schönfeld für Stoppelkamp
90. + 2 Landers für Petersch

Trainer:
Luginger
MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (2) - 
Korzynietz (3,5)   
Schlicke (4,5)    
Tiago (4,5) , 
Veigneau (4,5) - 
Bodzek (4,5) , 
Tiffert (4) - 
Ben-Hatira (5)   
Caiuby (4,5) , 
Ede (5)   
Larsen (5)

Einwechslungen:
57. Andersen (5) für Ede
58. Grlic (4,5)    für Ben-Hatira
75. Adler für Korzynietz

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Schmidtgal (6., indirekter Freistoß, Linksschuss)
Gelbe Karten
Oberhausen:
Pappas
(2. Gelbe Karte)
Duisburg:
Grlic
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
25.09.2009 18:00 Uhr
Stadion:
Stadion Niederrhein
Zuschauer:
12615
Schiedsrichter:
Christian Dingert (Thallichtenberg)   Note 2
in einem schwer zu leitenden Derby immer Herr der Lage.
Spieler des Spiels:
Marinko Miletic
war ein aufmerksamer Abwehrchef mit großer Übersicht und Antreiber seines Teams.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -