Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
FSV Frankfurt

FSV Frankfurt

2
:
1

Halbzeitstand
1:1
1. FC Union Berlin

1. FC Union Berlin


FSV FRANKFURT
1. FC UNION BERLIN
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Erstes Zweitligator für Mölders

Cidimar und Mölders bestrafen patzende Berliner

Union Berlin beendete in Frankfurt zwar seine Serie von drei Partien ohne eigenen Treffer, ging auswärts aber zum neunten Mal in Folge nicht als Sieger vom Platz und wartet nun schon seit sechs Partien auf einen Dreier. Dabei hatte Berlin beim FSV alle Möglicheiten und stellte vor allem zu Beginn das klar bessere Team. Unions Abschlussschwäche und individuelle Fehler in der Gästeabwehr lassen dem FSV, der zu Hause zum fünften Mal in Folge unbezwungen blieb, aber weiter alle Chancen, den Klassenerhalt zu schaffen.

Gledson gegen Stuff
Niedergerungen: Gledson setzte sich mit dem FSV gegen Stuffs keineswegs unterlegene Berliner durch.
© picture allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen war nach der 1:2-Niederlage bei 1860 München zum Wechseln gezwungen. Keeper Klandt und Gjasula fehlten gelbgesperrt und wurden durch Ersatztorhüter Ischdonat sowie Mölders ersetzt.

Auch Unions Coach Uwe Neuhaus nahm im Vergleich zum 0:0 gegen Aachen zwei Änderungen an seiner Startelf vor. Peitz (nach abgesessener Gelbsperre) und Ede begannen für Dogan und den verletzten Parensen (Innenbandteilanriss im Knie).

Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Nach einer Verkettung von Unsicherheiten in der FSV-Abwehr holte Ede links einen Freistoß heraus. Mattuschka hob den Standard vors Tor, wo Benyamina per Kopf zur Stelle war und mit dem 0:1 bereits in der dritten Minute die Berliner Torflaute beendete. Nicht nur wegen des frühen Tores war Union in der Anfangsphase das klar bessere Team. Frankfurt stürzte von einer Verlegenheit in die nächste, konnte sich kaum befreien und stand dicht davor, höher in Rückstand zu geraten. Mosquera bot sich die dickste Gelegenheit, auf 0:2 zu erhöhen. Frei vor Ischdonat setzte der von Younga-Mouhani in Szene gesetzte Angreifer das Leder aber rechts daneben (13.).

Berlin blieb das klar bessere Team, brachte nach einigen vergebenen Halbchancen - Mattuschka (14.), Peitz (16.), Ede (21.), Mosquera (22.) - die Hessen aber selbst wieder ins Spiel zurück. Gallegos Pass in den Sechzehner hätte nicht im Ansatz Gefahr verursacht, wäre Bemben nicht ein katastrophaler Fehler unterlaufen. Mehic setzte nach, der Rettungsversuch des Berliner Verteidigers landete bei Cidimar, und der Brasilianer netzte zum zu diesem Zeitpunkt völlig überraschenden Ausgleich ein (23.).

Plötzlich war das Match ausgeglichen. Frankfurt überzeugte defensiv zwar immer noch nicht, setzte nun aber auch selbst Offensivakzente. Nach einem abgefälschten Gallego-Schuss hatte Klitzpera sogar die Frankfurter Führung auf dem Fuß, wurde wenige Meter vor der Linie aber gerade noch von Ede geblockt (32.). Weil Cidimar sechs Minuten später nach einer schönen Kombination mit Mölders an Glinker scheiterte (38.), blieb es zur Pause beim Remis.

Mit Schwung kamen beide Mannschaften aus der Kabine, Vorteile konnten sich zunächst aber wieder die Mannen aus der Hauptstadt erspielen. Trotz einiger Drangphasen sprang für die Neuhaus-Elf aber nicht mehr als ein neben das Tor abgefälschter Mattuschka-Versuch (53.) heraus, weil die Hessen an sämtliche Hereingaben irgendwie immer ein Bein brachten.

Aus dem Spiel heraus klappte es nicht, aber ein Standard hätte Union beinahe die neuerliche Führung beschert. Ischdonat lenkte Mattuschkas starken Freistoß mit einer glänzenden Parade jedoch sehenswert über die Latte (68.). Erst jetzt wurden auch die Hessen wieder gefährlich - und wie. Der eingewechselte Bouhaddouz setzte Gallegos perfekte Hereingabe aus kurzer Distanz noch über die Latte (70.), ehe ein zweiter schlimmer Abwehrfehler der Gäste für das 2:1 sorgte. Younga-Mouhani und Göhlert patzten und brachten so Bouhaddouz in Ballbesitz. Der Joker passte nach links zu Munteanu, der die Kugel umgehend in die Mitte weiterleitete. Dort stand Mölders und bugsierte das Spielgerät mit links in die Maschen (72.).

Mittlerweile mit Dogan, Sahin und Gebhardt unterwegs, versuchte Union engagiert, ins Match zurückzufinden, tat sich aber schwer die nun massierte Deckung der Hessen auszuhebeln. Frankfurt verteidigte kompromisslos und brachte den etwas glücklichen Dreier am Ende über die Zeit, ohne noch einmal in ernsthafte Bedrängnis zu geraten.

Berlin empfängt nächste Woche am Samstag den Karlsruher SC, der FSV Frankfurt gastiert am Sonntag bei Arminia Bielefeld.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Ischdonat (3,5) - 
C. Müller (4)        
Klitzpera (4)    
Gledson (3) , 
Voigt (3,5) - 
Ledgerwood (4)    
Mehic (4)    
Gallego (3) , 
V. Munteanu (4,5) - 
Cidimar (3)        
Mölders (3)    

Einwechslungen:
62. Bouhaddouz für Cidimar
65. Hickl für C. Müller
80. Husterer für Ledgerwood

Trainer:
Boysen
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3) - 
Bemben (5) , 
Stuff (4)    
Göhlert (4,5)    
Kohlmann (3,5) - 
Peitz (3) , 
Younga-Mouhani (4)    
Mattuschka (3) , 
Ede (4,5)    
Mosquera (5,5)    
K. Benyamina (3)    

Einwechslungen:
65. Sahin für Mosquera
76. Dogan für Göhlert
80. Gebhardt für Ede

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
K. Benyamina (3., Kopfball, Mattuschka)
1:1
Cidimar (23., Rechtsschuss)
2:1
Mölders (73., Linksschuss, V. Munteanu)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
C. Müller
(2. Gelbe Karte)
,
Klitzpera
(3.)
Union:
Stuff
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
26.03.2010 18:00 Uhr
Stadion:
Frankfurter Volksbank-Stadion, Frankfurt
Zuschauer:
3542
Schiedsrichter:
Robert Kempter (Sauldorf)   Note 3,5
pfiff teilweise etwas zu kleinlich, insgesamt aber ohne große Fehler.
Spieler des Spiels:
Gledson
hatte Glück, dass sein früher Aussetzer nicht von Mosquera genutzt wurde (13.), anschließend der überragende Mann in der Abwehr.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun