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Energie Cottbus

 - 

Arminia Bielefeld

 

4:1 (2:1)

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Energie Cottbus
Arminia Bielefeld
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.












Bielefeld nach der Pause zu harmlos

Rivic verschafft Energie etwas Luft

Energie Cottbus hat sich durch einen verdienten, letztlich aber etwas zu hoch ausgefallenen 4:1-Erfolg gegen Arminia Bielefeld etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Die beiden Bundesligaabsteiger lieferten sich vor der Pause ein ausgeglichenes Duell, in dem Energie seine Chancen jedoch besser nutzte. Nach dem Wechsel kam von den Gästen schlicht zu wenig, um noch etwas bewegen zu können, ehe Konter der Lausitzer das Resultat in die Höhe schraubten.

Burca gegen Fort
Durchgesetzt: Burca macht gegen Fort vor, wie es geht.
© picture allianceZoomansicht

Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz nahm nach der 0:1-Heimniederlage gegen St.Pauli einen Wechsel vor. Jula, der zuletzt wegen einer Gelb-Rot-Sperre gefehlt hatte, kehrte für Kweuke ins Team zurück.

Auf Bielefelder Seite verzichtete Interimstrainer Detlev Dammeier in seinem letzten Spiel als Chef auf der Arminia-Bank im Vergleich zum 3:0-Erfolg gegen Paderborn auf personelle Veränderungen.

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Im Duell der unzufriedenen Bundesligaabsteiger begegneten sich beide Teams von Anfang an auf Augenhöhe. Cottbus und Bielefeld gingen im Mittelfeld beherzt zur Sache und hielten den Gegner zunächst weit vom jeweils eigenen Tor fern. Feicks erster Warnschuss nach 12 Minuten, der im Fangnetz landete, kam einer Möglichkeit noch am nächsten.

Nach einer Viertelstunde waren es mit der Arminia die Gäste, die offensiv erste nennenswerte Akzente setzen konnten und um ein Haar beinahe in Front gegangen wären. Fort flankte von rechts auf Federico, der Tremmel per Kopf zu einer Glanztat zwang. Der Keeper lenkte das Leder gerade noch an die Latte, ehe er auch noch den Nachschuss von Janjic parierte (15.). Neun Minuten später war es Katongo, der nach Lameys Hereingabe das 0:1 auf dem Kopf hatte, jedoch hauchdünn links vorbeiköpfte (24.).

Der erste Treffer gelang aber den bis dahin relativ ungefährlichen Gastgebern. Julas Kopfball nach Shaos Flanke landete bei Angelov, der zunächst an Eilhoff scheiterte. Die Kugel tanzte auf der Linie, wo Kaufs Klärungsversuch gegen Petersen zu einer unfreiwilligen Vorlage für Angelov avancierte. Diesmal machte es der Bulgare besser und netzte aus wenigen Metern zum 1:0 ein (26.). Obwohl der laufstarke Petersen immer wieder für Unruhe sorgte, war Bielefeld um eine schnelle Antwort bemüht und hatte wenig später Erfolg. Lamey legte mit Übersicht von rechts zurück für Kauf, dessen Abschluss eigentlich missglückte. Risgard hielt aber den Fuß in den Ball und lenkte das Spielgerät gegen Tremmels Laufrichtung zum Ausgleich in die Maschen (31.).

Energie zeigte sich wenig geschockt und schlug seinerseits prompt wieder zurück. Eine Flanke aus dem rechten Halbfeld, die lange in der Luft war, bugsierte Petersen gegen den in dieser Szene indisponierten Lamey an den rechten Pfosten. Jula stand goldrichtig und drückte das Leder zur neuerlichen Cottbuser Führung über die Linie (36.). Das Match blieb bis zur Pause ausgeglichen und sah Chancen auf beiden Seiten. Allerdings konnten weder Petersen (40.), noch Fort (41.) und Federico (45.) vor dem Seitenwechsel am Resultat noch etwas ändern.

Bielefeld war zu Beginn des zweiten Abschnitts das Bemühen nicht abzusprechen, allerdings kamen die Ostwestfalen nur selten gefährlich vor Tremmels Tor. Lamey, der sich rechts durchgesetzt hatte, probierte es erfolglos per Flachschuss (53.), Risgard brachte keinen Druck hinter seinen Kopfball (64.). Ansonsten waren sämtliche Flanken eine sichere Beute der Lausitzer Innenverteidiger.

Mittlerweile mit Kirch und Halfar unterwegs, gewannen die Bielefelder Offensivaktionen auch in der Folge nicht an Qualität. Cottbus hatte mit den weitgehend ideenlos vorgtragenen Angriffen kaum Probleme und lauerte auf Konter. Je länger die Begegnung dauerte, desto größer wurden die Chancen zu schnellen Gegenangriffen.

Einem Treffer des eingewechselten Radu wurde noch zu Recht die Anerkennung verweigert (73.), ehe es schließlich mit der Vorentscheidung klappte. In Folge eines sehenswert vorgetragenen Konters flankte Jula auf Rivic, der volley mit links auf 3:1 erhöhte (77.). Wenige Augenblicke zuvor war der Kroate noch knapp an Eilhoff gescheitert (76.).

Die Messe war gelesen, doch Rivic strotzte nun vor Selbstvertrauen und setzte noch einen drauf. Nach Kuceras unzureichender Kopfballabwehr hielt der Cottbuser aus 20 Metern drauf und traf erneut ins linke untere Eck - 4:1 (81.). Es war der Endstand einer Partie, in der von Bielefeld im zweiten Durchgang zu wenig kam, um Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Beide Vereine sind am nächste Woche am Sonntag wieder im Einsatz. Während Cottbus zu 1860 München reist, bekommt es Bielefeld vor heimischer Kulisse mit dem FSV Frankfurt zu tun.

27.03.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (2) - 
Straith (4) , 
Burca (4,5)    
Brzenska (3,5)   
S. Angelov (2,5)    
Kurth (2,5)   
Kruska (3) - 
Shao (4,5)   
Rivic (2)        
Jula (1,5)       
Petersen (3)   

Einwechslungen:
62. Dum für Shao
68. Radu für Petersen
86. Kweuke für Jula

Trainer:
Wollitz
Arminia Bielefeld
Aufstellung:
Eilhoff (3,5) - 
Lamey (4,5) , 
Kucera (5) , 
Bollmann (4,5)   
Feick (4,5) - 
Kauf (3,5)       
Risgard (3,5)       
Federico (4) , 
Janjic (4)   
Katongo (4)   
Fort (4)

Einwechslungen:
65. D. Halfar für Janjic
65. Kirch für Risgard
76. Guela für Kauf

Trainer:
Dammeier

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
S. Angelov (26., Rechtsschuss)
1:1
Risgard (31., Linksschuss, Kauf)
2:1
Jula (36., Rechtsschuss, Petersen)
3:1
Rivic (77., Linksschuss, Jula)
4:1
Rivic (81., Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Cottbus:
Kurth
(4. Gelbe Karte)
,
Brzenska
(9.)
Bielefeld:
Katongo
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Bollmann
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
27.03.2010 13:00 Uhr
Stadion:
Stadion der Freundschaft
Zuschauer:
7990
Schiedsrichter:
Tobias Stieler (Obertshausen)   Note 3
umsichtige Leitung, lediglich mit kleinen Unsicherheiten in einer Partie ohne große Aufreger.
Spieler des Spiels:
Emil Jula
arbeitete unermüdlich, vorne wie hinten, erzielte einen Treffer und bereitete einen vor.
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